Kooperation mit dem Verband „Der Paritätische Thüringen“ trägt Früchte

Dass ein Ehrenamt sowohl „Herzenssache“ ist als auch dass Beteiligte gleichzeitig „Mädchen für Alles“ sind, kann sicher jeder bestätigen, der schon einmal ein Ehrenamt inne hatte. Diese und weitere Zwischenergebnisse des Forschungsprojektes rund um das Thema der „Gewinnung ehrenamtlicher Vorstandsmitglieder“ – unter der Leitung von Prof. Michael Opielka – wurden indessen beim Paritätischen vorgestellt. Wir berichteten Anfang des Jahres (zum Artikel). Das Projekt, das im März 2017 begann, dauert noch bis Juni diesen Jahres an. Dann können die finalen Ergebnisse dem Verband übergeben werden.

Bereits deutlich wurde im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Verband: Der Nutzen und die Bedeutung derartiger Studien ist für den Paritätische Thüringen sehr hoch, schließlich können damit Einrichtungen ihre praktischen Tätigkeiten theoretisch untermauern, Vermutungen durch Untersuchungen wissenschaftlich bestätigen, offene Fragen tiefer beleuchten und schlussendlich erste Lösungen für Probleme finden. Die Zusammenarbeit ist zudem gleichzeitig eine Bereicherung für die Studierenden, die sowohl Erfahrungen als auch wichtige Praxiskontakte sammeln können. Die Intensivierung der Kooperation mit der Hochschule war aus diesen Gründen auch beim 2. Verbandstag am 12. Februar in Neudietendorf unter der Überschrift „Forschung trifft Praxis – Praxis trifft Forschung“ Gegenstand der Gespräche.

In diesem Zusammenhang wurde zum Verbandstag auch das parallel laufende zweite Kooperationsprojekt mit dem Paritätischen Wohlstandsverband Thüringen und unserem Fachbereich vorgestellt: „Im Auftrag der Regionalen Aktionsgruppe Saale-Holzland des LEADER-Projektes untersuchten Studierende aus Jena unter Leitung von Professor Andreas Lampert die soziale Infrastruktur in den ländlichen Regionen des Kreises. Gewünscht wurden von den Befragten beispielsweise ein größeres Angebot im öffentlichen Nahverkehr und auch mehr Freizeitmöglichkeiten“(Quelle: Paritätischer). Das Projekt, das ebenfalls mit Masterstudierenden der Sozialen Arbeit durchgeführt wird, hat damit ein aktuelles Thema der Raumplanung im Fokus. Wir dürfen gespannt sein und werden berichten.

Weitere erste Informationen beim Verband Paritäischer Thüringen.