Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

Seminare – Sommersemester 2018

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:09.04.2018

1.102 - Handlungswissenschaften (c)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.102 Soziale Arbeit 1
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 2. Semester (BASA) > alle Gruppen des 2. Semesters
1.102  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Mi, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.04.2018, 09:30 - 11:00, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 2. Semester

Am Beispiel der Sozialen Arbeit mit älteren Menschen werden Fragen zur beruflichen Identität, der Professionalität und der gesellschaftlichen Funktion Sozialer Arbeit unter den Bedingungen des demografischen Wandels gestellt. In einer alternden Gesellschaft verändern sich auch die Zielgruppen und Angebote der Sozialen Arbeit. Hierfür sind neue Konzepte und Handlungsstrategien zu entwickeln. – Einige der methodischen Aspekte (Sozialraum, Ziele, Konzeptentwicklung) sind auch auf andere Handlungsfelder übertragbar – z.B. auf die Jugendarbeit oder Generationendialoge.

Das Seminar hat drei Teile:
1.) Einführender Überblick zur alternden Gesellschaft: Wer sind die „neuen Alten“? Was wollen sie, was brauchen sie? Welche neuartigen Handlungsansätze gibt es bereits?
2.) Handlungswissenschaftliche Aspekte: Zielfindung und Konzeptentwicklung. Welchen methodischen Stellenwert haben Gemeinwesenarbeit und Sozialraumanalysen?
3.) Im dritten Teil werden im Seminar-Workshop eigene Konzepte in Arbeitsgruppen entwickelt und zur Diskussion gestellt.

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

 

1.114 - BPS 7 - Altenhilfe/Behindertenhilfe/Benachteiligte

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.114 Berufspraktikum
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 4. Semester (BASA)
1.114 - BPS 7  -   Übung  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Fr, 9:00-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 06.04.2018, 09:00 - 15:00, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 4. Semester BASA

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

 

1.116 - Methoden der Biografiearbeit - und Erzählcafé

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.116 Methoden der Sozialen Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.116  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Di, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.08,
Di, 26.06.2018, 17:00-22:00 Uhr - Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Di., 10.04.2018, 15:15 - 16:45, Ort: 05.03.08

Teilnehmer: 6. Semester

Nichts ist uns so nah wie die eigene Biografie. Die Biografie ist eine Ressource der Reflexion und der Neuorientierung. Die Biografie hat sich nicht nur zugetragen, sie ist auch für die Zukunft gestaltbar, sie ist eine stete Entwicklungsaufgabe.
Im ersten Teil des Seminars werden wir anhand von Texten und Filmsequenzen – oder auch Selbstzeugnissen – Lebensthemen und Lebensbewältigungsstrategien im Spiegel der re-konstruktiven und der de-konstruktiven Sozialpädagogik beleuchten.
Im zweiten Teil werden wir Moderationstechniken für Erzählcafés und Zeitzeugenprojekte üben und abschließend ein öffentliches Erzählcafé am Fachbereich veranstalten.

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

 

1.117 - Professionalisierung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.117 Soziale Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.117  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Mi, 11:15-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29, 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.04.2018, 11:15 - 12:45, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 6. Semester

Soziale Arbeit soll als gesellschaftliches Regulativ soziale Notlagen mildern. Im Seminar werden die Möglichkeiten und Grenzen der Sozialen Arbeit beleuchtet – um die professionelle Identität abzusichern. Was kann und will Soziale Arbeit leisten? Wann muss sie Aufträge zurückweisen? Wie positioniert sich die Soziale Arbeit zur Armut und zur gesellschaftlichen Entmischung? – Wie wirken sich Konkurrenz und verbreitete Ökonomisierung auf die Soziale Arbeit und ihre Adressatengruppen aus? Wie verändert der gesellschaftliche Wandel unsere Handlungsfelder? Wie nutzt Soziale Arbeit theoretische Ansätze – Lebensweltorientierung, Menschenrechtsprofession, Intersektionalität?
Um solche Fragen zu klären, wollen wir in diesem Literaturseminar über Theorien und deren praktische Relevanz nachdenken und diskutieren.

Die Seminarorganisation und Aufbereitung der Texte erfolgt in Absprache und unter Mitwirkung der Teilnehmenden. Literaturliste und Aufgabenverteilung im Seminar.

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

 

1.126 - Neue Altenarbeit - Wohnformen und Wohnumfelder als soziale Dimension

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > Studienschwerpunkt > Gender und Diversity, z.B. Altern
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 13:30-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 13:30 - 16:45, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 6. Semester

Die alternde Gesellschaft wird die zukünftigen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit beeinflussen. Die Lebensstile älterer Menschen werden bunter und vielfältiger. Das Arbeitsfeld „Altenarbeit“ wandelt sich und die „Neuen Alten“ entsprechen oftmals so gar nicht dem Bild alter Menschen aus dem Märchenbuch. Entgegen großer sozialer Unterschiede teilen ältere Menschen jedoch Gemeinsamkeiten – sie leben weitgehend häuslich und wohnfeldbezogen. Rund 90% der Älteren wollen nicht in ein Heim. Sie wollen die Regie über ihr Leben so lange wie möglich in den eigenen Händen halten. Neue Ansätze in der Altenarbeit – wie soziale Wohnberatung, Wohnen in Gemeinschaft, Nachbarschaftshilfen, Seniorengenossenschaften, Mehrgenerationenhäuser, Generationendialoge – verbindet das gemeinsame Ziel, das selbstbestimmte Leben im Alter zu unterstützen. Dazu zählt aber letztendlich auch die bewusste Auswahl von Fremdhilfen, wenn beispielsweise Pflegedienste oder eine Heimunterbringung unvermeidbar werden.

Kleinere Exkursionen zu Alteneinrichtungen im Raum Jena sind geplant.

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

 

2.101 - Soziale Arbeit und Ethnologie im Spiegel von Kultur und Lebenswelt

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.101 - Fachwissenschaft Soziale Arbeit
2.101  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 09:30 - 11:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 1. Semester MA

Soziale Arbeit und Ethnologie im Spiegel von Kultur und Lebenswelt

Das Seminar behandelt im ersten Teil die Unterschiede und auch Ähnlichkeiten zwischen den Disziplinen von Sozialer Arbeit und Ethnologie. Im Blickfeld der Sozialen Arbeit stehen oft intrakulturelle Abweichungen und Interventionen auf sozial schädigendes Verhalten. Hingegen vergleicht die Ethnologie Kulturmerkmale, die jedoch von Kultur zu Kultur unterschiedlich ausbuchstabiert werden und eine ethnografisch „dichte Beschreibung“ (Geertz) erfordern. Durch eine Doppelperspektive von Sozialer Arbeit und Ethnologie können gerade im Zuge des gesellschaftlich-kulturellen Wandels (und nicht nur in der Flüchtlingsdebatte) neue Referenzpunkte für das soziale Handeln gewonnen werden. Dazu werden wir (theoretisch anspruchsvolle) Texte zur Kulturtheorie, zum Kulturbegriff, zur Phänomenologie der Lebenswelt und zur sozialen Figur des Fremden (Alfred Schütz) studieren und diskutieren. Im zweiten Teil besteht dann die Möglichkeit – anhand des hinzugewonnenen theoretischen Vorverständnisses – Praxen neu einzuordnen und Forschungsdesigns zukunftsweisend zu konzipieren.

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer