Vorlesungsverzeichnis – Sommersemester 2018

Bachelor of Arts Soziale Arbeit

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:09.04.2018

1.126 - Diverstity und Intersektionalität in der Sozialen Arbeit

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > Studienschwerpunkt > Gender und Diversity, z.B. Altern
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 15:15-18:30 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.207
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 15:15 - 18:30, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 6. Semester

Andrea Nachtigall, Prof. Dr. phil.

 

1.126 - Theorie und Praxis der Hilfen zur Erziehung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > Studienschwerpunkt > Jugend und Familie
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Di, 15:15-18:30 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.03.09,
Di, 17.04.2018, 17:00-18:30 Uhr - Ort: 05.03.09,
Fr, 04.05.2018, 13:30-18:30 Uhr - Ort: 05.03.09,
Sa, 05.05.2018, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.09,
Sa, 26.05.2018, 08:00-18:00 Uhr - Ort: Exkursion,
Fr, 06.07.2018, 13:30-18:30 Uhr - Ort: 05.03.09
Veranstaltungsbeginn:  Di., 17.04.2018, 17:00 - 18:30, Ort: 05.03.09

Teilnehmer: 6. Semester

Im Zentrum des Vertiefungsseminars stehen die arbeitsfeldspezifischen Rahmenbedingungen sowie Handlungsformen und konzeptionelle Leitideen wie Partizipation, Kooperation, Hilfeplanung, Sozialraumorientierung. Diese werden bezogen auf stationäre und ambulante Handlungsfelder der Hilfen zur Erziehung (HzE) diskutiert.

Ein weiterer Fokus liegt auf zentralen historischen Entwicklungslinien der HzE und ihren Konsequenzen für die gegenwärtige Praxis. Der Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der Heimerziehung der 1950er-1970er Jahre der BRD sowie auf der DDR-Heimerziehung (Blocktage am 04. und 05. Mai - zus. mit Manuela Rummel von der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau).

Verbindlicher Bestandteil des Seminars für alle Teilnehmer*innen ist eine Exkursion zur Gedenkstätte „Geschlossener Jugendwerkhof Torgau“ (Ausstellungsführung und Zeitzeug*innengespräch).

Die Exkursion nach Torgau findet am 26. Mai als Tagesexkursion statt.

Folgende Themenschwerpunkte werden im Seminar bearbeitet:
• Heimerziehung der 50er bis 70er Jahre (BRD und DDR) und ihre Aufarbeitung
• Integrierte, flexible und sozialraumorientierte Ausrichtung von HzE
• Machtverhältnisse, Partizipation und Ombudschaft
• Elternarbeit in den HzE
• Hilfeplanung: Ressourcenorientierung und Partizipation
• Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in den HzE
• Übergänge aus stationären Hilfen in die Selbständigkeit (Care Leaver)
• Hilfe und Kontrolle (ambulante Hilfen, Kinderschutz)
• Kinderrechte


Prof. Dr. Diana Düring

 

1.126 - Neue Altenarbeit - Wohnformen und Wohnumfelder als soziale Dimension

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > Studienschwerpunkt > Gender und Diversity, z.B. Altern
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 13:30-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 13:30 - 16:45, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 6. Semester

Die alternde Gesellschaft wird die zukünftigen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit beeinflussen. Die Lebensstile älterer Menschen werden bunter und vielfältiger. Das Arbeitsfeld „Altenarbeit“ wandelt sich und die „Neuen Alten“ entsprechen oftmals so gar nicht dem Bild alter Menschen aus dem Märchenbuch. Entgegen großer sozialer Unterschiede teilen ältere Menschen jedoch Gemeinsamkeiten – sie leben weitgehend häuslich und wohnfeldbezogen. Rund 90% der Älteren wollen nicht in ein Heim. Sie wollen die Regie über ihr Leben so lange wie möglich in den eigenen Händen halten. Neue Ansätze in der Altenarbeit – wie soziale Wohnberatung, Wohnen in Gemeinschaft, Nachbarschaftshilfen, Seniorengenossenschaften, Mehrgenerationenhäuser, Generationendialoge – verbindet das gemeinsame Ziel, das selbstbestimmte Leben im Alter zu unterstützen. Dazu zählt aber letztendlich auch die bewusste Auswahl von Fremdhilfen, wenn beispielsweise Pflegedienste oder eine Heimunterbringung unvermeidbar werden.

Kleinere Exkursionen zu Alteneinrichtungen im Raum Jena sind geplant.

Prof. Dr. Rolf W. Pfeiffer

 

1.126 - Jugend, Delinquenz und Sozialkontrolle

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Fr, 7:45-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.09
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 13.04.2018, 07:45 - 11:00, Ort: 05.03.09

Teilnehmer: 6. Semester

Die Jugend ist schnell im Gerede, anscheinend wird sie „immer schlimmer, immer krimineller“. Was ist überhaupt Jugendkriminalität und was haben straffällig gewordene junge Menschen von der Jugendhilfe zu erwarten? Was kann die Sozialpädagogik für straffällige junge Menschen, insbesondere für die mehrfach auffällig gewordenen tun? Welche konkreten Ziele, Arbeitsschwerpunkte und methodischen Besonderheiten lassen sich in der Arbeit mit straffälligen Jugendlichen identifizieren? Welche Mindeststandards müssen bei der Betreuung der Jugendlichen im Strafverfahren, bei der Durchführung sozialer Gruppenarbeit, der Betreuungshilfe, betreuter Arbeitsleistungen und im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleiches eingehalten werden? Wie gestalten sich die Kooperationsbeziehungen zu der Justiz, zur Polizei und zum Allgemeinen Sozialdienst aus?
Ziel der Veranstaltung ist die exemplarische Vertiefung eines besonders praxisrelevanten Arbeitsfeldes bei gleichzeitiger kriminologischer Grundlegung, Einführung in die (jugend)strafrechtlichen Grundlagen und „kritischer Reflexion“ von Standort und Perspektiven der Jugendhilfe im Jugendstraf-verfahren. Neben einer Einführung in die verschiedenen Arbeitsfelder und die entsprechenden „Handwerkzeuge“ der Jugendhilfe, werden Konzeptionen verschiedener ambulanten Maßnahmen bespro-chen, und z.T. in Übungen erprobt.

Teilnahmevoraussetzung: Teilnahme an der Veranstaltung Strafrecht im 5. Sem. (Ausnahme: Studie-rende, die an diesem Seminar wegen eines Auslandsaufenthalts nicht teilnehmen konnten).
Aktive Mitarbeit. Aus methodischen Gründen (Simulation des Beginns einer sozialen Gruppenarbeit) können dieses Seminar nur Studierende besuchen, die an den ersten beiden Terminen am 13.04. und 27.04. anwesend sind. Der Termin am 20.04. fällt wegen der IUW Jena 2018 aus.

Prof. Dr. iur. Thomas Trenczek, M.A.

 

1.126 - Soziale Arbeit in Kooperation mit Schule

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 9:30-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 09:30 - 12:45, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 6. Semester

(Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung)


Die Soziale Arbeit ist in etlichen ihrer Arbeitsfelder vielfältigste Kooperationen mit der Institution Schule eingegangen, von denen in der Veranstaltung einige ausgewählte Aspekte vorgestellt und analysiert werden. Der erste Teil der Veranstaltung gilt dem Motto „Schule verstehen für Sozialarbeiter/innen“ und bearbeitet u.a. folgende Themen:
• Funktion und Institution Schule verstehen
• Lehrer verstehen
• Eltern verstehen
• Schüler/ Jugendliche verstehen.

Im zweiten Teil wird die Kooperation mit Schule unter den Schwerpunkten
• Schulsozialarbeit
• Ganztagsschule und Bildungslandschaften
gefasst, und im dritten Teil stehen die Fragen von:
• schulpädagogischer und sozialpädagogischer Bildung
• Bildung, Schule und Chancengerechtigkeit
• Qualität, Herausforderungen und Problemen in der Kooperation mit Schule
im Mittelpunkt.

Im Rahmen des Seminars werden zudem studentische Praxisrecherchen an unterschiedlichen Schulen erfolgen, deren Ergebnisse sodann im Seminar präsentiert und analysiert werden. Leistungsnachweise können über Praxispräsentationen und Referate erlangt werden.

Prof. Dr. Werner Lindner