Vorlesungsverzeichnis – Sommersemester 2018

Bachelor of Arts Soziale Arbeit

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:09.04.2018

1.122 - Methoden der Schulsozialarbeit

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Di, 11:15-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Di., 10.04.2018, 11:15 - 15:00, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 6. Semester

Prof. Dr. Markus Hundeck

 

1.122 - Mediation und Konfliktmanagement

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 13:30-20:15 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Do., 12.04.2018, 13:30 - 20:15, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 6. Semester

Mediation (Vermittlung) ist ein in den 60er und 70er Jahren im angelsächsischen Rechtsraum wie-der entdecktes und entwickeltes Verfahren, bei dem zwei oder mehrere sich streitende Parteien mit Hilfe unparteiischer Dritter („mediator“/Vermittler) einvernehmliche Lösungen für ihr Problem su-chen. Der Vermittler hilft Lösungsoptionen zu erarbeiten, die Entscheidung selbst liegt aber aus-schließlich in den Händen der beteiligten Kontrahenten. Mediation als systematisches Verfahren konstruktiver Konfliktregelung ist universell einsetzbar, die Anwendungsgebiete umfassen so unter-schiedliche Aufgaben wie die Vermittlung zwischen sich streitenden bzw. sich trennenden Ehepart-nern, die Verhandlungen zwischen Geschäfts- oder Tarifparteien, peer-group-mediation in Schulen oder die Vermittlung zwischen Täter und Opfer einer Straftat.

In der Veranstaltung soll in die Grundlagen des Konfliktmanagements, in Verfahren und Methode der Mediation sowie in die entsprechenden Arbeitsfelder eingeführt sowie durch methodische Übun-gen erste praktische Handlungskompetenzen erworben werden. Von den TeilnehmerInnen wird ein erhöhtes Maß an Engagement und Mitarbeit erwartet. Zertifikatvergabe bei vollständiger Anwesen-heit und guten Studienleistungen.

Aus methodischen Gründen besteht für die Teilnehmer Anwesenheitspflicht. Die Veranstaltung ist auf maximal 16 Personen begrenzt. Bei mehr Interessenten erfolgt ein Auswahlverfahren in der ersten Veranstaltung.
Bedingung für die Teilnahme ist die aktive Mitarbeit in allen Terminen. Es besteht aus methodischen Gründen Anwesenheitspflicht. Zertifikatvergabe bei vollständiger Anwesenheit und Reflexionsbericht. Da die Teilnehmerzahl auf 16 Personen begrenzt ist, wird ggf. am ersten Termin eine Auswahl der Teilnehmer stattfinden. Wer schon absehen kann, nicht an allen Terminen anwesend zu sein, sollte den Platz nicht zulasten der anderen Studierenden blockieren. Wer eine benotete Prüfungsleistung erbringen will, muss in der Sitzung am 12.07.2018 eine Präsentation zu einem mediationsrelevanten Thema halten.
Termine: 12.04., 26.04., 24.05., 07.06., 21.06., 05.07., 12.07.

Prof. Dr. iur. Thomas Trenczek, M.A.

 

1.122 - Psychodrama und Gruppenanalyse

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Mi, 9:30-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mi, 11.07.2018, 07:45-09:30 Uhr - Ort: Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.04.2018, 09:30 - 12:45, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 6. Semester

Das Seminar bietet eine Einführung in die psychoanalytische Theorie und in praktische Anwendungen im Rahmen der Sozialen Arbeit. Dabei stehen weniger der medizinisch-biologische und der individual- bzw. entwicklungspsychologische Aspekt der Psychoanalyse im Mittelpunkt, sondern in Übereinstimmung mit bedeutenden Entwicklungen der Psychoanalyse vor allem die psychoanalytische Interpretation von sozialen Beziehungsgeschehen. In Bezug auf die Anwendungsseite der Psychoanalyse erfolgt eine Konzentration auf die Gruppenanalyse in der Tradition von Siegmund H. Foulkes und Wilfried Bion. Die Methode Gruppenanalyse wird mit der von Jakob L. Moreno auf der Grundlage der Psychoanalyse entwickelten Methode des Psychodrama systematisch kombiniert. Psychodrama wie Gruppenanalyse werden sowohl im sozial- und gruppen-pädagogischen Kontext, als Supervisionsmethode wie in der Gruppenpsychotherapie eingesetzt. Im Seminar werden praktische Übungen mit beiden Methoden kombiniert. Eine Bereitschaft zur Selbsterfahrung in einem geschützten Raum wird erwartet.

Literatur:
Ameln, Falko von/Kramer, Josef, 2014, Psychodrama. Grundlagen, 3. Aufl., Berlin/Heidelberg: Springer
dies., 2014, Psychodrama. Praxis, Berlin/Heidelberg: Springer
dies., 2015, Einführung in das Psychodrama, Berlin/Heidelberg: Springer (Pflichtlektüre)
Becker, Ulrike/Hermann, Andrea/Stanek, Milan (Hrsg.), 1999, Chaos und Entwicklung. Theorie und Praxis psychoanalytisch orientierter sozialer Arbeit, Gießen: Psychosozial
Dinger, Wolfgang, Hrsg., 2012, Gruppenanalytisch denken - supervisorisch handeln, Kassel: Kassel University Press 2012
Hayne, Michael, o.J., Psychoanalyse und Gruppentherapie, Ms. (Pflichtlektüre)
Mertens, Wolfgang, 2008, Psychoanalyse. Geschichte und Methoden, 4. Aufl., München: Beck
Moreno, Jacob Levy, 1989, Psychodrama und Soziometrie. Essentielle Schriften, Köln: Edition Humanistische Psychologie (Auszug Pflichtlektüre)
Pritz, Alfred/Vykoukal, Elisabeth (Hrsg.), 2003, Gruppenpsychoanalyse. Theorie - Technik - Anwendung, 2. Aufl., Wien: Facultas
Sandler, Joseph u.a., 2003, Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung, Gießen: Psychosozial Verlag

Die Prüfungsleistung wird durch eine Hausarbeit erbracht (Prüfungsvorleistung ist ein Sitzungsprotokoll, das durch die/den BeobachterIn erstellt wird).

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

 

1.122 - Digitale Spiele in der Bildung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > Studienschwerpunkt >  Kultur, Medien und Bildung
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Sa, 26.05.2018, 09:00-18:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mo, 28.05.2018, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Sa, 23.06.2018, 09:00-18:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mo, 25.06.2018, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Do, 20.09.2018, 08:00-18:00 Uhr - Ort: Exkursion,
Fr, 21.09.2018, 08:00-18:00 Uhr - Ort: Exkursion,
Sa, 22.09.2018, 08:00-18:00 Uhr - Ort: Exkursion
Veranstaltungsbeginn:  Sa., 26.05.2018, 09:00 - 18:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 6. Semester

Die Frage ob oder inwieweit Computerspiele soziales (Bildung-)Potenzial besitzen, ist im Grunde die Frage welche Möglichkeiten Spiele allgemein und aktuelle Kommunikationsmedien beinhalten. Sie spielen im Prozess einer „Retribalisierung moderner Daseinsverhältnisse“ (Maffesoli 1988) eine wichtige Rolle. Sie tragen, wie andere Medien zuvor, zur Bildung spezifischer jugendkultureller Lebens- und Erlebensformen bei. Ausgehend von der Aktiven Medienarbeit werden pädagogische Projekte mit und um das Computerspiel vorgestellt, untersucht und eigene Ideen konzipiert. Anhang neuer Methoden werden die Praxisprojekte auf ihre jeweiligen Zielstellungen hin überprüft.
Neben der Wirkungsfrage geht es dabei auch darum, das Digitale Spiel, seine Gravitation, seine Mechanismen, die von ihm ausgehende Faszination und seine Dynamik zu nutzen, um einen Mehrwert für Lernprozesse zu gewinnen oder Potenziale für Nicht-Spielkontexte zu nutzen. Die daraus resultierenden Kategorien des Einsatzes von Digitalen Spielen in der Bildung werden im Seminar vorgestellt und analysiert. Zuvor bedarf es jedoch wichtiger Grundlagen. Es werden Spielgenres, Spielmodi, Spielerdemografie und spezifische, medienpädagogische Einrichtungen vorgestellt und Einsatzbereiche der Computerspiele in der formellen und informellen Bildung hinterfragt.
Praktische Anwendung werden diese Inhalte darin finden, dass die Studierenden die Veranstaltung „Game on Education“ vom 20.-22.9. in Wittenberg aktiv besuchen, mitgestalten und eigene Programmanteile einbringen. Dort stehen Sie Eltern, Jugendlichen, Multiplikatoren und allen anderen Interessierten für Fragen rund um das Thema Computerspiel zur Verfügung, bieten unterhaltsame Quizfragen für Kinder an und informieren über die Möglichkeiten der Computerspielpädagogik.

Prof. Dr. phil. Martin Geisler