Vorlesungsverzeichnis – Wintersemester 2022/2023

Bachelor of Arts Soziale Arbeit

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor / 1. Sem. / 3. Sem. / 5. Sem. / 7. Sem.] [Master / 2. Sem.] [Master SMP]
in Vorbereitung, Änderungen vorbehalten - Stand:15.07.2022

1.226 - Emotionale Kompetenzen verstehen und fördern

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.226 - Vertiefung Methoden in der Sozialen Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 7. Semester (BASA)
1.226  -   Seminar  -  Wintersemester 2022/2023
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 7. Semester

Prof.in Dr.in phil. Nicole Harth , Prof. Dr. Kristin Mitte

 

1.226 - Theorie und Praxis sozialpädagogischer Bildung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.226 - Vertiefung Methoden in der Sozialen Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 7. Semester (BASA)
1.226  -   Seminar  -  Wintersemester 2022/2023
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 7. Semester

„Bildung bedeutet nicht, einen festen Platz in der Welt zu finden. Sie versetzt vielmehr in Unruhe, verursacht ein Unbehagen an der eigenen Verwicklung in die Welt. (…) Aus dieser Perspektive liegt die politische Dimension von Bildung nicht so sehr in der Beförderung von gesellschaftlicher Teilhabe und sozialem Ausgleich (…), sondern in diesem »Unruhigwerden«, der zuvor noch als selbstverständlich angenommenen gemeinsamen Welt.“
(Grabau, C. 2017: Bildung als Kunst, sich zu entziehen. Vom Verweigern, Desertieren, Abfallen)

Im Zuge der neueren Bildungsdiskussion nach PISA hat sich auch die Soziale Arbeit wieder an ihre eigenen Bildungstraditionen (z. B. Pestalozzi, Rousseau) erinnert, die sich grundsätzlich von der ansonsten vorherrschenden schulpädagogischen Bildung unterscheiden und eigenen: sozialpädagogischen Maximen folgen.
Im Seminar werden zunächst theoretische und konzeptionelle Ansätze von Bildung und danach von sozialpädagogischer Bildung bearbeitet, dabei werden auch Grundformen (sozial)pädagogischen Handelns vorgestellt. Mit Text- und Film-Beispielen aus der (sozial)pädagogischen Praxis wird sodann die Besonderheit sozialpädagogischer Bildung in ihren Voraussetzungen und Abläufen konkretisiert.
Seminarinhalte (Auswahl):

  • Platons Höhlengleichnis
  • Woran erkennt man Bildung?
  • Rousseaus "Emile"
  • Bildung und Pädagogische Beziehung
  • Bildung und Soziale Arbeit
  • Arrangieren als sozialpädagogische Praxis
  • Bildung als unmögliche Praxis
  • Bildung und soziale Ungleichheit
  • Bildung und Lebensbewältigung

Im Zuge des Seminars sind alle Studierenden aufgefordert, entweder in Gruppen eigene Praxisrecherchen unter dem Fokus Bildung zu unternehmen oder im Seminar eine reale Bildungseinheit durch Studierende durchzuführen und zu reflektieren. Hierdurch können auch Leistungsnachweise erworben werden

Prof. Dr. Werner Lindner

 

1.226 - Psychodrama und Gruppenanalyse

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.226 - Vertiefung Methoden in der Sozialen Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 7. Semester (BASA)
1.226  -   Seminar  -  Wintersemester 2022/2023
Zeit / Ort:Mo, 10.10.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Di, 11.10.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mi, 12.10.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Do, 13.10.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 14.10.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 10.10.2022 09:00 - 17:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 7. Semester

Das Seminar bietet eine Einführung in die psychoanalytische Theorie und in praktische Anwendungen im Rahmen der Sozialen Arbeit. Dabei stehen weniger der medizinisch-biologische und der individual- bzw. entwicklungspsychologische Aspekt der Psychoanalyse im Mittelpunkt, sondern in Übereinstimmung mit bedeutenden Entwicklungen der Psychoanalyse vor allem die psychoanalytische Interpretation von sozialen Beziehungsgeschehen. In Bezug auf die Anwendungsseite der Psychoanalyse erfolgt eine Konzentration auf die Gruppenanalyse in der Tradition von Siegmund H. Foulkes und Wilfried Bion. Die Methode Gruppenanalyse wird mit der von Jakob L. Moreno entwickelten Methode des Psychodrama (und Soziodrama) systematisch verknüpft. Psychodrama wie Gruppenanalyse werden sowohl im sozial- und gruppenpädagogischen Kontext, als Supervisionsmethode wie in der Gruppenpsychotherapie eingesetzt. Im Seminar werden praktische Übungen mit beiden Methoden kombiniert. Eine Bereitschaft zur Selbsterfahrung in einem geschützten Raum wird erwartet.

Literatur:
Ameln, Falko von/Kramer, Josef, 2014, Psychodrama. Grundlagen, 3. Aufl., Berlin/Heidelberg: Springer
dies., 2014, Psychodrama. Praxis, Berlin/Heidelberg: Springer
dies., 2015, Einführung in das Psychodrama, Berlin/Heidelberg: Springer (Pflichtlektüre)
Becker, Ulrike/Hermann, Andrea/Stanek, Milan (Hrsg.), 1999, Chaos und Entwicklung. Theorie und Praxis psycho-analytisch orientierter sozialer Arbeit, Gießen: Psychosozial
Dinger, Wolfgang, Hrsg., 2012, Gruppenanalytisch denken - supervisorisch handeln, Kassel: Kassel University Press 2012
Hayne, Michael, o.J., Psychoanalyse und Gruppentherapie, Ms.
Mertens, Wolfgang, 2008, Psychoanalyse. Geschichte und Methoden, 4. Aufl., München: Beck
Moreno, Jacob Levy, 1989, Psychodrama und Soziometrie. Essentielle Schriften, Köln: Edition Humanistische Psy-chologie
Pritz, Alfred/Vykoukal, Elisabeth (Hrsg.), 2003, Gruppenpsychoanalyse. Theorie - Technik - Anwendung, 2. Aufl., Wien: Facultas
Sandler, Joseph u.a., 2003, Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung, Gießen: Psychosozial Verlag

Die Prüfungsleistung wird durch eine Hausarbeit erbracht (Prüfungsvorleistung ist ein Sitzungsprotokoll, das durch die/den BeobachterIn erstellt wird). Aufgrund des Pandemiegeschehens ist die Durchführung als Blockseminar vom 10.-14.10.2022 vorgesehen.

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

 
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