Vorlesungsverzeichnis – Sommersemester 2018

Bachelor of Arts Soziale Arbeit

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:09.04.2018

1.101, 1.125 - Vorbereitung IUW 2018

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 2. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.101 Grundlagen des Studiums
1.101, 1.125  -   Seminar  -  Wintersemester 2017/2018 - Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 23.11.2017, 18:30-20:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mi, 11.04.2018, 18:30-20:00 Uhr - Ort: vorauss. 05.01.29, Vorbesprechung,
Mo, 16.04.2018, 08:00-18:00 Uhr,
Di, 17.04.2018, 08:00-18:00 Uhr,
Mi, 18.04.2018, 08:00-18:00 Uhr,
Do, 19.04.2018, 08:00-18:00 Uhr,
Fr, 20.04.2018, 08:00-18:00 Uhr
Vorbesprechung:  Mi., 11.04.2018, 18:30 - 20:00, Ort: vorauss. 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Do., 23.11.2017, 18:30 - 20:00, Ort: (05.01.29)

Teilnehmer: 2., 6. Semester (BASA)

Vorbereitung und Durchführung der IUW 2018. Teilnehmen können nur Studierende die sich bereits im WiSe 2018 bei Prof. Trenczek haben registrieren lassen und an den Vorbereitungen mitgewirkt haben.

Prof. Dr. iur. Thomas Trenczek, M.A.

 

1.125 - SI - Mindfulness Based Student Training MBST

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > Studienschwerpunkt >  Kultur, Medien und Bildung
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.125  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Mi, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mi, 23.05.2018, 15:00-18:30 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.04.2018, 13:30 - 15:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 6. Semester

In der sich entwickelnden digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts beschleunigen sich auch die Kommunikationsprozesse an den Hochschulen. Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischem Stress mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Das zeigt die aktuelle AOK-Studie „Studierendenstress in Deutschland” (2016), die zu dem Ergebnis kommt, dass sich Studierende insgesamt gestresster als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland fühlen.

Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein Werkzeug, um den Herausforderungen dieser Entwicklung effektiv zu begegnen. Sie verankert den Geist in der Gegenwart, schärft die Eigen- und Fremdwahrnehmung und fördert Schlüsselkompetenzen wie Respekt, Toleranz, Mitgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass eine achtsame Grundhaltung den Umgang mit Stress verbessert und die psychische Widerstandsfähigkeit steigert. Darüber hinaus trägt sie zu einer nachhaltigen Balance von Körper, Geist und Seele bei und unterstützt die geistige Konzentration und Kreativität.

Bewusst praktizierte Achtsamkeit stellt eine neue Kulturtechnik dar, welche die Lehr- und Lernfähigkeit gehirngerecht fördert und als entscheidende Grundlage eines erfolgreichen Bildungssystems im 21. Jahrhundert gelten darf. Die Wirksamkeit entsprechender Trainingsangebote - insbesondere des vom amerikanischen Medizinprofessor Jon Kabat-Zinn entwickelten MBSR-Programms (Mindfulness-Based Stress Reduction / Stressbewältigung durch Achtsamkeit) - ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. MBSR-basierte Angebote werden derzeit weltweit in die Curricula von Hochschulen aufgenommen und sind bereits seit mehr als 30 Jahren erfolgreich im Gesundheitsbereich sowie in pädagogischen und sozialen Einrichtungen und zunehmend auch in Unternehmen im Einsatz.

Im Rahmen des Thüringer Modellprojekts „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft” (www.achtsamehochschulen.de) findet im SoSe 2018 ein 12-wöchiges Achtsamkeitstraining mit zusätzlichen Theorieveranstaltungen statt, das sich gezielt an Studierende wendet. Damit eröffnet die EAH Jena als eine der ersten Hochschulen in Deutschland den methodischen Erwerb dieser Schlüsselqualifikation für ihre Studierenden.

Die Veranstaltung wird als Studium Integrale angeboten. In Fachbereichen BW, SW und WI werden dafür auf der Grundlage eines Leistungsnachweises ECTS-Punkte vergeben. Eine Verpflichtung zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme am Seminar ist wesentliche Zulassungsvoraussetzung. Unverzichtbar ist darüber hinaus der Besuch der Einführungsveranstaltung am 04.04.2018 sowie der Abschlussveranstaltung am 04.07.2018. Das gleiche gilt für die Teilnahme am "Achtsamkeitsnachmittag" (23. Mai, 13.30-18.30, Medienstudio).

Achtsamkeit entfaltet ihre Wirkung vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung, daher ist das Rückgrat des Kurses die tägliche Übung der Achtsamkeit zu Hause mit Hilfe von gesprochenen Anleitungen (im MP3-Format). Die Übungsdauer beträgt ca. 20 Minuten pro Tag. Die Bereitschaft, diese Übungszeit über die Dauer des Kurses zu investieren und eigene Erfahrungen in Form eines „Achtsamkeitstagebuchs“ festzuhalten, ist Teilnahmevoraussetzung für das Seminar. Die Achtsamkeitsübungen (Body Scan, Sitzmeditation, Gehmeditation, achtsames Yoga etc.) werden zu den Kursterminen vorgestellt, gemeinsam durchgeführt und besprochen.

Fragen zur Anmeldung via Email an das GLL-Team: gll@eah-jena.de
Alle weiteren Fragen im Vorfeld bitte an Dr. med. Bernd Langohr: info@jena-achtsamkeit.de

Literatur:

  • Jon Kabat Zinn, Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk zu MBSR, München: O.W.Barth 2013.

Links:
  • Achtsame Hochschulen in der Digitalen Gesellschaft (AHDG): www.achtsamehochschulen.de
  • Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena: www.eah-jena.de/gll
  • Informationen zu Achtsamkeit beim MBSR-MBCT-Verband: www.mbsr-verband.de

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A. , Prof. Dr. Heiko Haase , Prof. Dr.-Ing. Burkhard Schmager , Dr. med. Bernd Langohr

 

1.125 - SI - T + P der rechtlichen Vertretung: Schnittstellen und Professionalisierungsperspektiven für SoA und Pflege

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.125  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 19.04.2018, 09:30-15:00 Uhr - Ort: 05.03.207,
Do, 19.04.2018, 15:15-16:45 Uhr - Ort: 05.03.08,
Mi, 16.05.2018, 13:30-16:45 Uhr - Ort: 05.03.08,
Mo, 11.06.2018, 13:30-16:45 Uhr - Ort: 05.03.207,
Mo, 25.06.2018, 09:30-16:45 Uhr - Ort: 05.03.230
Veranstaltungsbeginn:  Do., 19.04.2018, 09:30 - 15:00, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 6. Semester

Bitte beachten: Die Veranstaltung wird nicht über das StudIP Portal verwaltet, sondern über das Lehre-Portal der Hochschule. Anmeldung über den Hochschullogin, oder Nachricht an Prof. Adler (reiner.adler@eah-jena.de.
Link zur Veranstaltung: https://lehre.eah-jena.de/SW_1_125/SitePages/Kurs.aspx

Die Veranstaltung wird i.R.d. Studium Integrale gemeinsam mit dem Fachbereich Pflege angeboten.
19. 04.2018:

  • 1. Prof. Adler, Einführung in das Betreuungsrecht, Berufsfelder, thematische Schwerpunkte der aktuellen Diskussion im Betreuungswesen
  • 2. Prof. Jocham: Diagnosen, Gutachten, Aspekte der Gesundheitssorge insbesondere ärztliche Eingriffe/Maßnahmen, Formen der Unterbringung und unterbringungsähnlichen Maßnahmen (Fixierungen und Medikation)
  • 3. Profs. Adler und Jocham: Mit den Studierenden werden Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen bearbeitet. Jeder Studierende versucht, die Unterlagen individuell zu bearbeiten und Entscheidungsprobleme zu diskutieren.

Im Ergebnis werden Projekte für die Gruppen entworfen und das weitere Vorgehen diskutiert.

27.06.2018
Die Studierenden präsentieren die Ergebnisse der Projektbearbeitungen als Studien- (SA) und Prüfungsleistungen (Pflg.).

Dazwischen finden für die SA-Stud. ca. 4 mal 1,5 Stunden-Workshops statt.

Modulprüfung SA
Studienleistung: Gruppen-Präsentation von Projektergebnissen zu einem vereinbarten Thema inkl. knapper schriftlicher Ausarbeitung.


Ziele des integrativen Moduls
  • Die Studierenden beider Studiengänge erkennen aus dem Feld der rechtlichen Vertretung für die jeweilige Ausbildung, Berufswirklichkeit und Professionsperspektive relevante Themen und Problemstellungen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, die professionelle Perspektive des jeweils anderen Studienganges zu berücksichtigen und in die eigenen professionellen Aktivitäten zu integrieren.
  • Die Studierenden kennen die relevanten Hintergründe des Rechts, des Betreuungswesens sowie des Kontextes, in dem rechtliche Vertretung stattfindet.
  • Die Studierenden können relevante Forschungsfragen und Forschungsdesigns entwickeln.
  • Die Studierenden können Perspektiven im Bereich der rechtlichen Betreuung für die eigene berufliche Entwicklung beispielsweise in Selbständigkeit, im Rahmen eines Betreuungsvereins oder im Rahmen einer Betreuungsbehörde entwickeln.


Mögliche Inhalte
  • Rechtliche Bedingungen der rechtlichen Vertretung, insbesondere Betreuungsrecht nach BGB, Verfahrensrecht nach FamFG.
  • Rechtliche Vertretung in den Arbeitsfeldern der Sozialarbeit (Betreuungsverein, Betreuungsbehörde, Begleitung Ehrenamtlicher, sozialrechtlich orientierte Aufgabenkreise) und Pflege (Betreuung und Heim, Medikation, ärztliche Eingriffe, Unterbringung und unterbringungsähnliche Maßnahmen, Demenz) sowie an den Schnittstellen (Sucht, psychische Erkrankung).
  • Verständnis und Analyse der Inhalte, Bedeutungen und Interpretationsmöglichkeiten von betreuungsrechtlichen Gutachten.
  • Typische Aufgabenkreise der rechtlichen Betreuung wie Vermögenssorge, Aufenthaltssorge, Gesundheitssorge und Unterbringung im Betreuungsrecht sowie sich daraus ergebende Perspektiven, Problem- und Aufgabenstellungen für die beiden Professionen.
  • Alternativen zur rechtlichen Betreuung wie Patientenverfügung, Vollmacht und künftige Ehegatten-Bevollmächtigung als Aufgabenfelder und Entwicklungsperspektiven des Feldes der rechtlichen Vertretung insgesamt.
  • Vergleichende Forschung der rechtlichen Vertretung, insbesondere im europäischen Vergleich aber auch im Hinblick auf interkulturelle Aspekte.
  • Analyse und Interpretation von betreuungsrechtlichen Statistiken und Bildung von Forschungshypothesen beispielsweise hinsichtlich der unterschiedlichen Entwicklung der Betreuungszahlen oder hinsichtlich der unterschiedlichen Genehmigungskennzahlen in den Bundesländern.
  • Ökonomische Aspekte der rechtlichen Betreuung insbesondere im Hinblick auf Berufsperspektiven, Rentabilität und Ökonomie der selbständigen Berufsbetreuung, ökonomische Bedingungen in den Betreuungsvereinen sowie tarifliche Eingruppierungen in Betreuungsbehörden.
  • Qualitätssicherung in der rechtlichen Vertretung, insbesondere das Qualitätssicherungssystem im Betreuungswesen durch das Betreuungsrecht, die Berufsinhaber und den Kontext.
  • Soziologische Aspekte der rechtlichen Betreuung vor dem Hintergrund soziologischer Theorien beispielsweise der Agenturtheorie, der Multioptionsgesellschaftstheorie oder der Zivilgesellschaftstheorie.
  • Historisierende Analyse der rechtlichen Vertretung, Entwicklungsschübe, Reformen und Residuen der Betreuungsgeschichte. Daraus abgeleitet Professionalisierungsperspektiven der rechtlichen Vertretung, insbesondere hinsichtlich Verkammerung, Zeugnisverweigerungsrecht und Akademisierung.
  • Analysen zu „Ort“ und „Heimat“ der Fachlichkeit und Professionalisierung rechtlicher Vertretung und Betreuung im Rahmen der Professionen Sozialarbeit und Pflege.

Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler