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Course Catalog – Summer Term 2026

Bachelor of Arts Social Work – 6th semester

additional plans: [all lecturers] [Bachelor Social Work / 2nd sem. / 4th sem. / 6th sem.] [Master Social Work / 1st sem. / 3rd sem.] [Master Civic Education / 1st sem. / 3rd sem.] [Master Game and Media Paedagogy ]
In preparation, as of March 9, 2026 - Subject to change!

1.216 - (k-)ein Rhetorikseminar

Range:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.216 - Bildung, Kommunikation und Medien
1.216  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Time / Location:Tue, 17:00-20:00 Uhr (weekly), Location: 05.03.11 - Medienstudio
Start of event:  Tue , 07.04.2026 17:00 - 20:00, Location: 05.03.11 - Medienstudio

Member: 6. Semester

Das Seminar vermittelt den Teilnehmenden vertiefte Fähigkeiten im bewussten Einsatz ihrer sprachlichen und körpersprachlichen Mittel. Aufbauend auf den Grundlagen der verbalen und nonverbalen Kommunikation wird gezeigt, wie Sprache sowohl Brücken zwischen Menschen bauen als auch zur gezielten Einflussnahme genutzt werden kann bzw. kritisch betrachtet werden sollte. Dabei werden Ethos, Pathos und Logos als klassisches Fundament einer wirkungsvollen Rede herangezogen, um den Bogen von historischen Ursprüngen bis hin zu aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten zu spannen. Nicht zuletzt sollen die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten einsetzen können, ihren Klient*innen rhetorische Grundlagen zu vermitteln, damit diese ihre Ziele erreichen können und ihre Meinungen demokratisch vertreten können.
Neben der klassischen Argumentationslehre lernen die Teilnehmer*innen Wege, eigene Positionen klar zu vertreten, sich sachlich mit Gegenargumenten auseinanderzusetzen und gegen populistische oder radikale Polemik zu bestehen. In einem praktischen Anteil erhalten sie die Möglichkeit, ihre neu erworbenen Kompetenzen in öffentlichen Präsentationen zu erproben.
Das Seminar, angelegt auf 4 SWS, umfasst theoretische Inputs, Rollenspiele, Theaterübungen, Experimentierräume, Videoanalysen und Diskussionsrunden, um eine tiefe Verknüpfung von Theorie und Praxis zu gewährleisten. Dabei werden auch ungewöhnliche Formen wie der „Speakers Corner“ oder den der Peripatetiker, zum Beispiel beim „Symposion“ (gemeinsames, geselliges Trinken) genutzt. Besonders im Sozialwesen, wo Interaktion und Überzeugungskraft oft über den erfolgreichen Projektverlauf entscheiden, wird so Rhetorik zu einem ethisch fundierten, aber gleichzeitig humorvollen und kraftvollen Instrument der Verständigung.

Prof. Dr. phil. Martin Geisler

 
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