FAQ

Fragen und Antworten rund um den FB Sozialwesen

Organisatorisches
  • Beispiel: Sie suchen den Raum 05.01.18 (Fachbereichssekretariat):

    05 gibt die Nummer des Hauses an,
    01 gibt die Nummer der Etage an,
    18 gibt die Nummer des Raumes an.

    Eine Übersicht über die Gebäude der EAH Jena finden Sie hier
  • Eine Semesterübersicht mit allen wichtigen Terminen finden Sie bei der Studienorganisation
  • Für Studierende der Studiengänge "Soziale Arbeit" ist ein Semesterbeitrag in Höhe von 185,40 € zu bezahlen*.
    Darin sind folgende Posten enthalten: Studierendenwerksbeitrag, Semesterticket [Nahverkehr(ÖPNV), Bahnticket Nahverkehr (innerhalb der meisten Fahrten in Thüringen)] sowie der Beitrag für den StuRa Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Für neu immatrikulierte Student*innen wird einmalig ein Betrag in Höhe von 15 € für die Erstellung der thoska (Studierendenausweis) erhoben.

    Unter bestimmten Bedingungen kann man für die Zahlung des Bahntickets befreit werden:
    http://www.stw-thueringen.de/deutsch/soziales/semesterticket/jena/index.html

    Weitere Informationen zum Semesterbeitrag erhalten Sie hier

    * den aktuellen Beitrag entnehmen Sie bitte der hier
  • In manchen Fällen ist es nicht möglich, das Studium voll weiter zu führen. Je nachdem kann eine Beurlaubung oder ein Teilzeitstudium eine Lösung sein.

    In der Immatrikulationsordnung der Hochschule befinden sich die Bedingungen, in welchen Fällen ein Pausieren des Studiums (§10 Beurlaubung) oder eine Reduzierung des Stundenumfangs (§17 Teilzeitstudium) beantragt werden können.

    Achtung: Während der Beurlaubung und eines Teilzeitstudiums besteht kein Anspruch auf BAföG!
    (siehe § 9 BAföG mit der VwV 9.2.1 (Beurlaubung) und siehe § 2 Abs. 5 Satz1 BAföG mit der VwV 2.5.2 (Teilzeitstudium)). Die Gesetze befinden sich unter www.bafög.de .
  • Langzeitstudiengebühren müssen von den Studierenden entrichtet werden, die die Regelstudienzeit...

    ...eines Studienganges, der zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt (Bachelor-Studium) um mehr als 4 Semester (Toleranzsemester) überschritten haben

    ...eines postgradualen Studienganges (Master-Studium) um mehr als 2 Semester (Toleranzsemester) überschritten haben.

    Die Gebühr beträgt 500€ pro Semester.

    Die Zahl der Toleranzsemester können sich dabei unter bestimmten Bedingungen erhöhen und damit mit einer Befreiung von Langzeitstudiengebühren nach Antrag einhergehen. Dies ist zum Beispiel im Fall der Erziehungszeit möglich, in diesem Fall maximal jedoch die doppelte Anzahl der Semester (Absatz (4) der näheren Bestimmungen). Es ist ggf. auch möglich, diese Gebühr bei finanzieller Notlage zu mindern.

    Nähere Informationen zur Erhebung von Langzeitstudiengebühren an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und deren Erlass oder Verminderung erhalten Sie hier oder im STUD.IP =) Startseite: Dokumente, Hinweise, Formulare =) Prüfungsamt.

    Auskunft erhalten Sie im ServiceZentrum Studium & Studienberatung .
  • Der Beitrag des Studierendenwerkes (Semesterbeitrag) kann in der Regel nicht zurückgezahlt werden.
    Die einzige Möglichkeit laut Beitragsordnung des Studierendenwerkes Thüringen ist, wenn der Studierende im Vorsemester den Antrag auf Teilrücküberweisung des Semesterbeitrages an das Studierendenwerk stellt und nachweisen kann, dass er sich mindestens 20 Wochen im kommenden Semester außerhalb Thüringen befindet (Arbeits-/Praktikumsvertrag, Studienbescheinigung der „neuen“ Hochschule…). Dann kann er den „Regionalbahn-Beitrag“ in Höhe von z.Z. von 44.90 € zurück erhalten, alle anderen Beiträge bleiben beim Studierendenwerk Thüringen.

    Anders sieht es bei den Langzeitstudiengebühren aus:
    Bei der Zahlung der Langzeitstudiengebühren in Höhe von 500 €, dieses Geld nimmt die Hochschule ein, werden bei Beendigung des Studiums im ersten Monat des neuen Semesters (September/März) auf Antrag die 500 € vom Studierendensekretariat zurück überwiesen. Bitte informieren Sie sich dort vorher!
  • In Jena gibt es drei große Bibliotheken. Neben der Ernst-Abbe-Bücherei mit Stadtteilbibliothek in Lobeda sind für das Studium die Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule und die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek („ThULB“) von besonderer Bedeutung.
    Es ist ratsam, für wissenschaftliche Arbeiten immer in beiden Hochschul-Bibliotheken nach passender Literatur zu suchen, da sich die Bestände oft etwas unterscheiden bzw. Bücher, die in der einen Bibliothek ausgeliehen sind, in der anderen zum Lesesaalbestand gehören.
  • Eine Studienbescheinigung kann ich mir ausdrucken [vgl.Frage zum Ausdrucken], oder im thoska-Büro anfordern.
  • Um an der EAH eine Studienbescheinigung auszudrucken, müssen Sie zu einem der Terminals im Foyer von Haus 2 gehen.
    Beachten Sie zusätzlich, dass das Ausdrucken nur zu Zeiten möglich ist, wo der „Glaskasten“ im Foyer von Haus 2 besetzt ist: Montag bis Freitag, 7 bis 16 Uhr.

    Am Terminal gehen Sie wie folgt vor:
    • Wählen Sie „Bescheinigungen und Prüfungsanmeldung“ aus.
    • Klicken Sie „weiter zum Login“.
    • Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort haben Sie bei der Immatrikulation erhalten.
    • Wählen Sie links „Studiumsverwaltung“ und dann "Studienbescheinigungen“ aus.
    • Beachten Sie, dass Sie eine extra Studienbescheinigung nach § 9 BAföG ausdrucken müssen, falls Sie diese dem BAföG-Amt vorlegen möchten.
    • Ausloggen nicht vergessen!
    • Um den Ausdruck am „Glaskasten“ abzuholen, müssen Sie Ihre thoska vorzeigen.
  • Sie können dies ganz einfach von einem der Terminals (1. Stock, Haus 5 oder Foyer von Haus 2) aus erledigen.

    Sie gehen wie folgt vor:
    • Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort haben Sie bei der Immatrikulation erhalten
    • Wählen Sie „Allgemeine Verwaltung“ aus
    • Klicken Sie an, ob Ihre „Heimatadresse“, Ihre „Semesteradresse“, „E-Mail-Adresse“ oder „Telefon- und Faxnummern“ geändert werden soll
    • Nehmen Sie die entsprechenden Änderungen vor und speichern Sie diese
    • Ausloggen nicht vergessen!

    Diese Information geht direkt an das Studierendensekretariat und wird nicht am FB erfasst.

  • Die Prämie in Höhe von 60€ pro Semester kann maximal 2x beansprucht werden (insgesamt 120€) und ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden (maximal bis zum 30. Lebensjahr, erstmaliger Hauptwohnsitz, Zuzug nach dem 01.01.2003 u.a.).
    Der Antrag ist 1x jährlich, vor oder nach dem 30. Juni für das laufende Kalenderjahr (Sommer- und Wintersemester zusammen = 120€ mit einem Antrag) beim Studierendenwerk Thüringen in der INFOtake auf dem Ernst-Abbe-Platz 5, 07743 Jena zu stellen.
    Vormals gezahlte Prämien werden angerechnet. Die Auszahlung erfolgt zeitversetzt im jeweils folgenden Kalendervierteljahr.

    Folgende Unterlagen werden bei der Antragstellung benötigt:
    • gültiger Personalausweis/ Pass
    • Kopie der An- oder Ummeldebescheinigung der Stadt Jena
    • Kopie der jeweils gültigen Studienbescheinigung oder thoska
  • Besonders zu Beginn des Wintersemesters kann es schwierig sein, in Jena ein Zimmer oder einen Platz im Studierendenwohnheim zu ergattern. Deshalb sollten Sie nicht zu spät mit Ihrer Suche nach einer Unterkunft beginnen!
    Nähere Informationen erhalten Sie hier.

    Zur Zimmersuche für wenige Nächte können z.B. Privatzimmer tageweise gemietet werden. Unter dem Gastgeberverzeichnis von jenatourismus.de gibt es eine Datenbank.

    Zudem finden Sie auch eine umfangreiche Linkliste auf den Seiten der EAH
  • Studierende können in Jena sowohl die Hochschulsportangebote der EAH als auch der Universität nutzen.
    Nähere Informationen zu Kosten, Einschreibung, Angebot usw. finden Sie unter http://hochschulsport.fh-jena.de und unter http://www.hochschulsport.uni-jena.de .
  • In Jena gibt es mehrere Möglichkeiten, Kurse in verschiedensten Sprachen zu belegen bzw. Sprachtandem-Partner zu finden:

  • Der Fachbereich unterhält seit mehreren Jahren stabile Beziehungen zu Partnerhochschulen, insbesondere im europäischen Ausland, z.B. Hasselt (Belgien), Odense (Dänemark), Groningen (Niederlande), Porsgrunn (Norwegen), Malaga (Spanien), Bournemouth (Südengland) und einige mehr…

    Im Rahmen der „International University Week“ (IUW), die immer in den Sommersemestern stattfindet, gibt es die Möglichkeit, „internationale Luft“ zu schnuppern. Studierende und Dozenten aus allen Partnerländern reisen jedes Jahr zu anderen Partnerhochschulen, um dort gemeinsam Seminare auf Englisch zu besuchen und sich gegenseitig kennenzulernen.
    Die IUW könnten Sie als „Sprungbrett“ für einen Studienaufenthalt im Ausland nutzen. Evtl. könnte sich hieran ein berufspraktisches Semester anschließen.

    Interessierte sollten sich unbedingt frühzeitig (!) bei Prof. Dr. Trenczek melden, da Anmelde- und Antragsverfahren gelegentlich lange dauern. Stipendien von Stiftungen etc. sind unter Umständen mehr als ein Jahr im Voraus zu beantragen. Außerdem sollte ausreichend Zeit bleiben, um die Sprache zu erlernen.

    Nähere Informationen zur IUW und zum Thema Auslandssemester finden Sie hier und hier.
thoska (Studierendenausweis)
  • Die Abkürzung "thoska" steht für die Thüringer Hochschul- und Studierendenwerkskarte, den Studierendenausweis. Auf ihm finden Sie Ihre Matrikelnummer.
    Die thoska ist ein wichtiges Legitimationsdokument und es empfiehlt sich dringendst, sie immer griffbereit zu haben. Nur mit ihr dürfen Sie eine Prüfung schreiben. Gleichzeitig fungiert sie für alle Studierenden der Sozialen Arbeit als Fahrausweis für das Thüringennetz der Deutschen Bahn AG und als Nahverkehrsticket der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH (für die Pflegestudiengänge (Fernstudium) ist diese Funktion als Fahrausweis nicht möglich).
    Sie können ferner mit der thoska in den Mensen Jenas und einiger anderer Thüringer Städte bargeldlos zahlen. Sie sollten immer etwas Geld auf der thoska haben, da Sie in den Bibliotheken Ausdrucke und Kopien damit zahlen können und teilweise auch müssen.

    Bitte beachten: Trotz häufiger Ausnahmen ist die thoska im Zweifelsfall nur in Verbindung mit dem Personalausweis oder einem in der BRD anerkannten höherwertigen Ausweisdokument gültig.

    Für weitere Informationen oder Problemen rund um die thoska wenden Sie sich bitte an das SZS/thoska Büro

    Hier gehts direkt zur Kurzfino des Studierendwerkes und zu den Informationen als Semesterticket
  • Hierfür benutzen Sie die Automaten, die in allen Cafeterien und Mensen in Jena zu finden sind. Außerdem gibt es auch Automaten in der ThULB. Bitte beachten Sie, dass Sie zum Aufladen der thoska in der Regel Ihre Girokarte benötigen.

    In der Ernst-Abbe-Mensa am Campus in der Innenstadt gibt es auch die Option für ein Aufladen mit Bargeld.
  • Auf Ihrer thoska ist ein Gültigkeitsdatum abgedruckt. Dieses können Sie, nachdem Sie Ihren Semesterbeitrag überwiesen und sich damit zum nächsten Semester „rückgemeldet“ haben, immer für ein weiteres Semester verlängern.
    Zur Aktualisierung des Gültigkeitsaufdrucks schieben Sie Ihre thoska mit dem Logo oben rechts in einen der Automaten, die im Foyer von Haus 5 oder auch von Haus 2 zu finden sind.
Studienfinanzierung
Beratungs- und Unterstützungsangebote
  • Die zentrale Studienberatung ist Ansprechpartner bei der Studienorientierung, Studienwahl und Studiengestaltung. Nähere Informationen erhalten Sie hier .
    Der Studienfachberater für den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit am Fachbereich ist Herr Prof. Ulrich Lakemann. Am besten vereinbaren Sie per E-Mail einen Termin mit ihm.
  • Die allgemeine Sozialberatung des Studierendenwerks Thüringen bietet Orientierungs- und Entscheidungshilfen sowie Informationen zu vielschichtigen sozialen Fragen. Nähere Informationen erhalten Sie hier
  • Sollte der Geburtstermin innerhalb des 4. bzw. 5. Semesters im Bachelor-Studium liegen, sollten Sie auf jeden Fall Kontakt mit dem Praxisamt aufnehmen und sich im Hinblick auf die Realisierung des berufspraktischen Schwerpunktes beraten lassen.
    Bei allgemeinen Fragen zum Thema Schwangerschaft während des Studiums ist die Allgemeine Sozialberatung des Studierendenwerks Thüringen eine gute Anlaufstelle.
  • Ein Studium mit Kind hält so manche Herausforderung bereit.
    Doch das Studierendenwerk Thüringen bietet verschiedene Serviceleistungen für Studierende mit Kindern an. Unter anderem bekommen Studierendenkinder in den Mensen (!) ein kostenloses Essen, nach Beantragung eines Kinderausweises.
  • Eventuell besteht für Sie die Möglichkeit eines Nachteilsausgleichs. Nähere Informationen erhalten Sie hier.
  • Das Studierendenwerk Thüringen bietet eine fachkundige Rechtsberatung für alle Studierenden an. Nähere Informationen erhalten Sie hier
  • Zentrale Aufgaben des Career Service an der EAH Jena sind die fachübergreifende Vorbereitung der Studierenden auf den Berufseinstieg und die Entwicklung eines partnerschaftlichen Austausches zwischen Hochschule und beruflicher Praxis.
    Realisiert werden diese Aufgaben durch ein umfangreiches Serviceangebot. Schwerpunkte des Career Service bilden dabei: Beratung, Stellen und Personal, Förderung, Weiterbildung, Veranstaltungen und Information. Nähere Informationen erhalten Sie hier
  • Ratsuchende - einzelne und Paare - können die psychosoziale Beratung des Studierendenwerks Thüringen sowohl bei studienbedingten Problemen als auch in persönlichen Konfliktsituationen in Anspruch nehmen. Nähere Informationen erhalten Sie hier
Studiengang Bachelor Soziale Arbeit
Rund um die Prüfung
(die Verweise beziehen sich auf die Prüfungsordnung, gültig ab WS 2012/13)
  • Die Module können mit unterschiedlichen Prüfungs- und Leistungsformen abgeschlossen werden. Dies wird Ihnen zu Beginn und innerhalb der jeweiligen Veranstaltungen mitgeteilt bzw. Sie schauen in der jeweiligen Modulbeschreibung nach.
    Bewertet wird die entsprechende Leistung durch ProfessorInnen und DozentInnen.

    Schriftliche Prüfung (§ 19 Prüfungsordnung)
    • Klausuren über mindestens 60 Minuten
    • Multiple-Choice-Prüfungen sind möglich (§ 21 Abs. 1 Prüfungsordnung)
    • Diese Prüfungen werden im festgelegten Prüfungszeitraum abgelegt. Dieser ergibt sich aus den Semesterterminen
    • Ergebnisse sollen bis spätestens acht Wochen nach dem Prüfungstermin bekannt gegeben werden


    Mündliche Prüfung (§ 20 Prüfungsordnung)
    • in der Regel von mindestens 2 PrüferInnen durchgeführt
    • kann als Gruppen- oder Einzelprüfung erfolgen
    • Dauer zwischen 15 und 60 Minuten
    • Die mündlichen Prüfungen werden im festgelegten Prüfungszeitraum abgelegt. Dieser ergibt sich aus den Semesterterminen
    • Ergebnis wird dem Prüfling direkt im Anschluss mitgeteilt

    Alternative Prüfungsleistung (§ 22 Prüfungsordnung)
    • Fach- bzw. Kurzreferate, wissenschaftliche Hausarbeiten, Dokumentationen, künstlerische Produktionen, wissenschaftliche Ausarbeitungen, Reading Reports
    • Diese Prüfungen finden außerhalb des Prüfungszeitraumes, d.h. während des laufenden Semesters statt. Die Termine hierfür werden zu Beginn des Semesters mit dem/der jeweiligen ProfessorIn im Seminar oder in der Sprechstunde abgesprochen
    • Noten sollen bis spätestens acht Wochen nach dem Prüfungstermin/der Abgabe bekannt gegeben werden. Bei mündlicher Form ist dem Prüfling direkt im Anschluss das Ergebnis mitzuteilen.
  • Siehe Anlage VIII Prüfungsordnung: Prüfungsplan Studiengang Bachelor Soziale Arbeit
  • Den Begriff „Härtefall“ gibt es in dem Sinne, wie ihn Studierende häufig auffassen, nicht.
    Er wird oft mit dem sogenannten „Nachteilsausgleich“ verwechselt (§ 13 Abs. 2 Prüfungsordnung).

    Für weitere Informationen siehe Punkt: „Nachteilsausgleich“, „Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit“ und bei den Dokumenten des Prüfungsamtes.
  • Anträge auf Nachteilsausgleich bei Prüfungen sollen bis spätestens vier Wochen vor Anmeldung zur entsprechenden Prüfung gestellt werden.

    Hinweis:
    Ein Nachteilsausgleich kann bei Behinderungen im Sinne des § 2 SGB IX1 / chronischen Erkrankungen beantragt werden, wenn die Behinderung/chronische Erkrankung den Nachweis der vorhandenen Befähigung erschwert. Es darf m.a.W. kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem behinderungs- / krankheitsbedingten Leistungsdefizit und den in der Prüfung zu ermittelnden Kenntnissen und Fähigkeiten bestehen. Vielmehr beschränkt sich der Nachteilsausgleich auf die Umsetzung der durch die Prüfung nachzuweisenden Kenntnisse. In diesem Zusammenhang ist auch die Korrelation zwischen Prüfungsform und nachzuweisenden Kenntnissen / Fähigkeiten/ Fertigkeiten beachtlich: Wenn es in der Prüfung gerade darauf ankommt, dass der Prüfling in ihr die Fähigkeit unter Beweis zu stellen hat, einen Sachverhalt mündlich zu erörtern (mündliche Prüfung, Referat, mündliche Präsentation) oder in einem abgeschlossenen Raum ohne Hinzuziehung weiterer Hilfsmittel schriftlich darzustellen (Klausur), ist i.d.R. ein Nachteilsausgleich im Wege des Rückgriffs auf eine andere Prüfungsform nicht möglich. Nicht in Betracht kommt ein Nachteilsausgleich bei einer akuten Erkrankung. In diesem Fall kann aber eine Prüfungsunfähigkeit vorliegen. Ebenfalls ausgeschlossen ist ein Nachteilsausgleich in Fällen, in denen Studierende aufgrund einer Behinderung / chronischen Erkrankung nicht bzw. nicht mehr in der Lage sind, die Anforderungen der Prüfungsordnung zu erfüllen. In diesen Fällen ist von einer Studierunfähigkeit auszugehen.



    1 Behindert sind gemäß Menschen § 2 SGB IX, deren körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
  • Rechtzeitig vor dem Prüfungszeitraum wird der Anmeldezeitraum für Prüfungen bekannt gegeben. (siehe Frage: „Welche Frist muss ich vor Prüfungen beachten?“)
    Während dieser Zeit müssen Sie sich unbedingt und selbstständig an einem der Terminals (1. Stock, Haus 5 oder Foyer im Haus 2) oder an einem der Computer in der Bibliothek zu den Prüfungen anmelden, die Sie mitschreiben möchten.

    Sie gehen wie folgt vor:
    • Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort haben Sie bei der Immatrikulation erhalten
    • Wählen Sie links „Prüfungsverwaltung“ aus und anschließend „Prüfungsan- und abmeldung“
    • Setzen Sie das „Akzeptieren“-Häkchen und klicken auf „weiter“
    • Klicken Sie „Bachelor Soziale Arbeit“ und wählen dann unter den aufgelisteten Veranstaltungen diejenigen aus, in denen Sie eine Prüfung absolvieren möchten
    • Sie können nun Infos über angemeldete oder abgemeldete Prüfungen einsehen
    • Kontrollieren Sie, ob alle Prüfungen korrekt angemeldet sind! Im Falle einer Wiederholungsprüfung würde eine versehentlich nicht angemeldete Prüfung als Fehlversuch gewertet werden!
    • Ausloggen nicht vergessen!

    Während der Öffnungszeiten des „Glaskastens“ im Foyer von Haus 2 (Montag bis Freitag, 7 bis 16 Uhr) können Sie sich eine Bestätigung Ihrer angemeldeten Prüfungen ausdrucken. Beachten Sie, dass Sie Ihre thoska vorzeigen müssen, um den Ausdruck zu erhalten.
  • Neben den Anmeldefristen zu Prüfungen werden auch immer gleich die Abmeldefristen bekannt gegeben. In der Regel können Sie sich bis eine Woche nach Ablauf der Anmeldefrist noch von einer Prüfung abmelden, z.B. weil Sie merken, dass die Vorbereitung doch nicht so gut läuft, wie gedacht.
    Bitte beachten Sie, dass eine Abmeldung nur bei schriftlichen Prüfungsleistungen, die an einem der Terminals angemeldet wurden, möglich ist.
    Die Abmeldung von mündlichen Prüfungen ist aufgrund der aufwendigen Terminplanung und Zuordnung der Prüfer zu den Studierenden nicht möglich.
    Auch für das Abmelden von Prüfungen müssen Sie an einen der Terminals (1. Stock, Haus 5 oder Foyer im Haus 2) gehen.
    Das Vorgehen ist identisch mit der Prüfungsanmeldung, sie wählen lediglich nicht den Button „anmelden“ sondern „abmelden“ aus.
  • Alternative Prüfungsleistungen (z.B. Referate) finden zu den Terminen statt, die mit den ProfessorInnen im Seminar bzw. in der Sprechstunde abgesprochen wurden.
    Die Anmeldung zu allen anderen Modulprüfungen geschieht durch Einschreibung zu den einzelnen Prüfungsleistungen, aus denen die jeweilige Modulprüfung besteht.
    Die Anmeldefristen für Prüfungen werden als Ausschlussfristen rechtzeitig bekannt gegeben. Am besten schauen Sie hierfür regelmäßig in die NEWS im Stud.IP.
    Außerdem hängt vor dem Prüfungsamt bereits vor Semesterbeginn ein Ablaufplan mit allen Fristen.
    Achtung: Auf die entsprechenden Fristen ist selbstständig zu achten. Wer den Termin verpasst und sich zu spät anmeldet, kann an der Prüfung nicht teilnehmen!
    Weiterhin ist zu beachten, dass Sie sich auch für Wiederholungsprüfungen selbstständig anmelden müssen und nicht etwa „automatisch“ angemeldet sind.
    In Ausnahmefällen kann eine schriftliche Prüfungsanmeldung (keine E-Mail!) erfolgen, z.B. bei auswärtigem Praktikum oder Krankheit.
    Wenn man während der Anmeldezeit krank ist und die Prüfungsanmeldung deshalb versäumt, muss nach Ende der Krankheit unbedingt sofort mit Krankenschein beim Prüfungsamt nachgemeldet werden.
  • Zu welcher Uhrzeit und in welchem Raum/Hörsaal die Prüfung stattfindet, erfahren Sie durch den Prüfungsplan, den Sie bei den Aushängen des Prüfungsamts einsehen können bzw. der rechtzeitig im Stud.IP =) Startseite: Dokumente, Hinweise, Formulare =) Prüfungsamt veröffentlich wird.
    Außerdem sollten Sie unbedingt Ihre thoska zur Hand haben, um sich als StudentIn der EAH Jena ausweisen zu können und damit die Prüfungsaufsicht weiß, dass Sie auch die/derjenige sind, für die/den Sie gehalten werden.
    Es wäre auch sinnvoll, einen Ausdruck der von Ihnen angemeldeten Prüfungen dabei zu haben (Siehe: „Wie melde ich mich zu einer Prüfung an?), falls Sie z.B. nicht auf der Unterschriftenliste stehen, die während oder nach der Prüfung herum geht. In diesem Fall hätten Sie einen Nachweis, dass Sie berechtigt sind, die Prüfung mitzuschreiben und nicht etwa die Anmeldefrist versäumt haben.
    Die Prüfungsergebnisse hängen im Fachbereich aus, werden aber auch im Stud.IP =) Startseite: Dokumente, Hinweise, Formulare => Prüfungsamt => Prüfungsergebnisse veröffentlicht.
  • Gründe für das Nichtantreten einer Prüfung sind beim Prüfungsamt spätestens bis zur Vollendung des 3. Werktages nach der Prüfung schriftlich einzureichen und glaubhaft zu machen.
    Bei einem nicht selbst verschuldeten Grund können Sie sich wie bei einem Erstversuch ganz normal auf die Prüfung im nächsten Semester vorbereiten. Vergessen Sie trotzdem nicht, sich wieder fristgerecht am Terminal für diese anzumelden! (Siehe: „Wie melde ich mich zu einer Prüfung an?)
    (Nicht selbst verschuldete) Gründe für das Nichtantreten einer Prüfung können unter anderem sein: Krankheit (auch des überwiegend von ihnen allein zu versorgenden Kindes). „Schwerwiegende“ private Probleme, Zugverspätungen oder Zugausfälle können durchaus – mit einer Bestätigung durch das verantwortliche Unternehmen – als Ausnahmen gelten.
    Bei einem Versäumnis durch Krankheit benötigen Sie für den Erstversuch und die erste Wiederholungsprüfung ein ärztliches Attest, bei einer zweiten Wiederholungsprüfung brauchen Sie einen amtsärztlichen Krankenschein.
  • Wenn Sie eine Prüfung nicht bestehen, müssen Sie sich für die gleiche Prüfung im nächsten Semester wieder anmelden. (Sie müssen dies nochmals fristgerecht am Terminal vornehmen und sind nicht etwa automatisch angemeldet!)
    Wiederholungsprüfungen werden in der Regel in jedem Semester angeboten. Die Termine hierfür werden rechtzeitig bekannt gegeben. (Auch hier am besten im Stud.IP oder bei den Aushängen des Prüfungsamtes nachsehen.)
    Achtung: Wenn Sie die Prüfung nicht im folgenden Semester wiederholen, wird diese automatisch mit „nicht bestanden“ und damit als weiterer Fehlversuch bewertet. Es sei denn, Sie haben das Versäumnis z.B. aufgrund von Krankheit nicht zu vertreten.

    Die Anzahl der möglichen Wiederholungsprüfungen beträgt zwei, wobei die zweite Wiederholungsprüfung sich maximal auf vier Prüfungsleistungen beschränkt. Wer beim dritten Versuch durchfällt oder in mehr als vier Prüfungsleistungen eine zweite Wiederholungsprüfung benötigt, wird exmatrikuliert.
  • Während einer Beurlaubung können Sie Prüfungen im Umfang von 6 Creditpoints (CP) ablegen. Bitte beachten Sie, dass Sie die Prüfungsanmeldung im Prüfungsamt vornehmen müssen, da Sie im System an den Terminals gesperrt sind.
  • Die Anerkennung von gleichwertigen Prüfungs- und Studienleistungen, die bereits vor Beginn des Studiums oder während eines Auslandssemesters erworben wurden (§ 48 Abs. 10 ThürHR), soll bis spätestens vier Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit des Semesters beantragt werden, in dem die Prüfungsleistung erstmalig zu erbringen ist.

    Die Anerkennung von außerhalb der Hochschule erbrachten Leistungen richtet sich am Fachbereich Sozialwesen nach den gleichlautenden Vorschriften von § 8 Abs. 1 und 4 PO BA Soziale Arbeit bzw. PO MA Soziale Arbeit. Hiernach sind an anderen Hochschulen erbrachte Prüfungs- und Studienleistungen anzuerkennen, sofern insoweit Gleichwertigkeit festgestellt wurde. Darüber hinaus können berufspraktische Erfahrungen, hierunter fallen auch solche, die in einem freiwilligen Praktikum erworben wurden, unter der Voraussetzung der Gleichwertigkeit anerkannt werden. Aus dem Wortlaut der genannten Vorschriften folgt, dass Abschlüsse unterhalb der Ebene der Fachhochschule oder Universität ohne eine mit ihnen zugleich verbundene berufspraktische Erfahrung prinzipiell nicht als Prüfungs- oder Studienleistungen anerkannt werden können. Im Übrigen liegt Gleichwertigkeit dann vor, wenn mindestens 80% der inhaltlichen Anforderungen, die eine Modulbeschreibung ausweist, durch die mitgebrachten Abschlüsse bzw. beruflichen Erfahrungen abgedeckt werden. Die Anerkennung einer mitgebrachten Leistung soll innerhalb der ersten vier Vorlesungswochen des Semesters, in dem die Studien- oder Prüfungsleistung erstmalig zu erbringen wäre, beantragt werden.
  • Einige Module sind nicht mit einer einzelnen Prüfungsleistung abgeschlossen, sondern sind ggf. über mehrere Semester verteilt und mit mehreren „Teilprüfungsleistungen“ verbunden. (z.B. ist das Modul „Soziologie 1“ auf das 1. und 2. Semester verteilt und besteht aus zwei Teilklausuren, die am Ende eine Gesamtnote ergeben.)
    Die Modulnote errechnet sich dann aus dem – gegebenenfalls gewichteten – Mittelwert der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
    Ergibt die Errechnung eine Gesamtnote, die genau zwischen zwei Noten steht, so ist die bessere Note auszugeben.
  • Vor dem Prüfungsamt (Raum 05.01.28) hängen die Formulare zum Nachweis über eine Modulprüfung/ Studienleistung. Diese nehmen Sie ausgefüllt mit zum Seminar, in dem Sie Ihr Referat halten bzw. legen sie Ihrer Hausarbeit bei.
    Die/der jeweilige ProfessorIn wird darauf Ihre Note notieren und unterschreiben.
    Den oberen Abschnitt des Formulars werfen Sie in den Briefkasten des Prüfungsamts (ebenfalls vor Raum 05.01.28 zu finden), den unteren Abschnitt heben Sie selbst auf.
    Um einsehen zu können, ob Ihre Note korrekt übertragen wurde, können Sie am Terminal Ihren Notenspiegel einsehen bzw. ausdrucken. (Siehe Frage: „Wie kann ich eine Übersicht über meine Noten bekommen?“)
    Sie sollten ihren Abschnitt unbedingt gut archivieren und darauf achten, ob Ihr Formular auch vollständig ausgefüllt ist (Datum, Matrikelnummer usw.). Im Zweifelsfall kann dies von erheblicher Bedeutung sein, z.B. wenn es um Fristen für die Ableistung eines Moduls vor der Kolloquiumsprüfung oder einen Bafög-Folgeantrag für das 5. Semester geht.
  • Ihren Notenspiegel können Sie an einem der Terminals (1. Stock, Haus 5 oder Foyer im Haus 2) einsehen.
    Ein Ausdruck ist immer zu den Öffnungszeiten des „Glaskastens“ im Foyer von Haus 2 möglich. (Montag bis Freitag, 7 bis 16 Uhr)

    Sie gehen wie folgt vor:
    • Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort haben Sie bei der Immatrikulation erhalten
    • Wählen Sie „Prüfungsverwaltung“ aus
    • Wählen Sie „Notenspiegel“ aus und klicken auf „Info“
    • Nun können Sie auswählen, welche PDF-Notenübersicht Sie haben möchten (z.B. Kurzform)
    • Ausloggen nicht vergessen!
    • Um den Ausdruck am „Glaskasten“ abzuholen, müssen Sie ihre thoska vorzeigen.

    Nutzen Sie den Notenspiegel auch als Kontrollfunktion um zu überprüfen, ob alles korrekt übertragen wurde und keine Fehler aufgetreten sind!
Rund um Praktika
  • Sie werden durch das Praxisamt umfassend mit allen nötigen Informationen zu Ihren Praktika versorgt. Hierfür gibt es verpflichtende Informationsveranstaltungen sowie Praktikumsleitfäden. Diese sind hier zu finden bzw. im STUD.IP => Startseite: Dokumente, Hinweise, Formulare => Praxisamt SW => Dokumente/ Formulare.
Studiengang Master Soziale Arbeit
Bewerbung
Inhalt, Aufbau, Einsatzfelder
  • Dieser Masterstudiengang ist auf die Schwerpunkte Forschung, Entwicklung und Evaluation sowie Recht und Management ausgerichtet. Schwerpunkte können die Studierenden durch die profilbildende Wahl eines Forschungs- oder Entwicklungsprojektes und die Wahl der Thematik der Masterarbeit setzen.
    Seit SS 2014 kann ein Studienschwerpunkt innerhalb des bestehenden generalistischen Masterstudiengangs gewählt werden, der später im Masterzertifikat als Schwerpunkt erscheint.
    Weitere Informationen dazu finden Sie hier
  • Der Masterstudiengang qualifiziert u.a. für:
    o Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten
    o Tätigkeiten im höheren Dienst, z.B. als Abteilungsleiterin im öffentlichen Dienst
    o Positionen auf der Leitungsebene sozialer Institutionen in den Arbeitsfeldern Sozialer Arbeit, z.B. als Führungskraft im Sozialmanagement.
  • Aufbauend auf den Master kann an einer Universität promoviert werden. Auch die Beamtenlaufbahn im höheren Dienst wird mit dieser Qualifikation ermöglicht.
  • Der Masterstudiengang besteht aus den 8 Modulen:

    o Soziale Arbeit
    o Forschungsmethoden
    o Forschungs- und Entwicklungsprojekt
    o Management
    o Führung: Personal- und Organisationsentwicklung,
    o Recht
    o Internationales/Politik
    o Masterarbeit

    Weitere Informationen
  • Praktika sind während des Masterstudiums nicht vorgesehen, jedoch ist ein zentrales Modul das Forschungs- und Entwicklungsprojekt , bei dem eine praxisrelevante Fragestellung inhaltlich, empirisch und konzeptionell bearbeitet wird.
  • Auf der internen Lernplattform Stud.IP finden Sie in der Regel alle von den DozentInnen und ProfessorInnen zur Verfügung gestellten Unterlagen der Veranstaltungen zum Downloaden.
Prüfungen
  • Ja, die durch Modulprüfungen belegten Qualifikationen, die an anderen Hochschulen im In- oder Ausland erworben wurden, werden nach Einzelfallprüfung anerkannt, sofern nicht ein wesentlicher Unterschied zwischen den vollendeten und den zu ersetzenden Leistungen an der EAH besteht. Eine Nichtanerkennung muss die Hochschule begründen. Näheres kann man der Prüfungsordnung (§ 8) entnehmen.
  • Nach §32 der Prüfungsordnung können nicht bestandene Modulprüfungen höchstens zweimal wiederholt werden; die Fehlversuche in demselben bzw. einem vergleichbaren Masterstudiengang werden dabei angerechnet. Während des Studiums sind zweite Wiederholungsprüfungstermine bei maximal zwei Modulprüfungen möglich.
  • Gründe für das Nichtantreten einer Prüfung sind beim Prüfungsamt unverzüglich, spätestens bis zur Vollendung des 3. Werktages nach dem Prüfungstermin, schriftlich einzureichen und nachzuweisen.
    Ein Nichtantreten aus wichtigem (nicht selbstverschuldetem) Grund liegt unter anderem vor bei Krankheit (auch des überwiegend von ihnen allein zu versorgenden Kindes oder Angehörigen). „Schwerwiegende“ private Probleme, Zugverspätungen oder Zugausfälle können durchaus – mit einer Bestätigung durch das verantwortliche Unternehmen – als Ausnahmen gelten.

    Bei einem Versäumnis durch Krankheit benötigen Sie für den Erstversuch und die erste Wiederholungsprüfung ein ärztliches Attest, bei einer zweiten Wiederholungsprüfung brauchen Sie einen amtsärztlichen Krankenschein.
  • Wenn Sie eine Prüfung nicht bestehen, müssen Sie die Prüfung im nächsten Semester wiederholen. (Sie müssen sich hierfür erneut anmelden und werden nicht etwa automatisch angemeldet!)
    Achtung: Wenn Sie die Prüfung nicht im folgenden Semester wiederholen, wird diese automatisch mit „nicht bestanden“ und damit als weiterer Fehlversuch bewertet. Es sei denn, Sie haben das Versäumnis z.B. aufgrund von Krankheit nicht zu vertreten.
  • Anträge auf Nachteilsausgleich bei Prüfungen sollen bis spätestens vier Wochen vor Anmeldung zur entsprechenden Prüfung gestellt werden .