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„Das Bedingungslose Grundeinkommen - Ein radikales Konzept kontrovers diskutiert“

Tagung der der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringens und der Evangelischen Akademie Thüringen am 3. September 2018 in Erfurt

Einführungsvortrag: Prof. Dr. Michael Opielka

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens erlebt gegenwärtig neue Aufmerksamkeit. Die einen sehen darin eine Chance, die teils als entwürdigend erlebten Zwänge der Sozialverwaltung zu überwinden. Andere sehen die Möglichkeit, den Sozialstaat durch das Grundeinkommen insgesamt zu entbürokratisieren. Zugleich beziehen Kritiker und Befürworter unterschiedliche Positionen, wenn es um Wirkungen und Folgen geht: Was werden Menschen tun, die ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten? Welcher monatliche Betrag wäre notwendig bzw. finanzierbar? Und soll es alle anderen Sozialleistungen ersetzen? Im Rahmen dieser Veranstaltung soll Raum gegeben werden, das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens zu verstehen, die unterschiedlichen Argumente zu hören und über Chancen und Risiken zu diskutieren.

Programm und Anmeldung hier: http://www.ev-akademie-thueringen.de/veranstaltungen/1973/

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2. Durchgang Master "Spiel- und Medienpädagogik"

Liebe Interessierte am Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“

Der erste Durchgang des Studienganges läuft bisher besser als erwartet. Wir freuen uns sehr über zufriedene und engagierte Studierende und Lehrende. Schon bald gehen die Teilnehmenden in die Planungen für ihre Abschlussarbeiten.
Trotz all der positiven Erfahrungen gibt es im Hinblick auf den zweiten Durchgang große Herausforderungen zu meistern. U.a. verlangt eine EU-Richtlinie den Wechsel des Studiengangs vom hoheitlichen in den wirtschaftlichen Bereich der Hochschule. Wir sind zwar bemüht eine Ausnahmereglung zu erzielen, momentan sieht es dahingehend jedoch schwierig aus. Der Wechsel wäre mit einem Anstieg der Kosten verbunden, was wir an dieser Stelle, u.a. für alle die beim letzten Durchgang nicht teilnehmen konnten, transparent darstellen möchten.
Zielgruppe unseres Studiengangs sind und bleiben Menschen, die in medienorientierten, sozialen und kulturellen Tätigkeitsfeldern aktiv sind. Wir wissen also wie schwer eine Refinanzierung der Kosten hier fallen kann. Nach langem Überlegen und Rechnen wollen wir dennoch einen zweiten Kurs anbieten. Wir wollen und können einen qualitativ hochwertigen Studiengang anbieten und bauen dabei nicht zuletzt auf die etablierte Infrastruktur und unsere großartigen Lehrenden.
Für den zweiten Durchgang, der am 01.04.2019 beginnt, starten wir daher nun die Werbung. Die genauen Termine sind bald auf der Website einsehbar. Nach dem aktuellen Modell belaufen sich die Gesamtkosten auf ca. 7.500€. (Im Idealfall sinkt diese Summe noch etwas.) Bewerbungen können bereits jetzt eingereicht werden. Bewerbungsende ist voraussichtlich Ende Januar 2019.
Auf unserer Website und auf Facebook, halten wir euch und Sie gern auf dem Laufenden.
Für alle Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Bis hoffentlich bald in Jena

Prof. Dr. Martin Geisler / Gerrit Neundorf
Studiengangsleitung / Studiengangskoordination

Pressemitteilung zur Fachtagung "Bundesteilhabegesetz und Inklusion" am 13.6.2018

Die aktuelle Pressemitteilung zur Fachtagung "Bundesteilhabegesetz und Inklusion" wurde veröffentlicht.
https://idw-online.de/de/news696644




Wanderausstellung: „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER – Einblicke in das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe“ – 04. April bis 23. Mai 2018 an der EAH

Wer weiß schon, wie ein Leben im Heim aussieht? In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt darüber, wie sich Kinder und Jugendliche fühlen, die nicht mehr zu Hause leben können. Insgesamt 17 Jugendliche, die selbst in Heimen und Wohngruppen der Jugendhilfe leben, haben sich über ihre Erfahrungen in Bezug auf ihr Leben in der Heimerziehung ausgetauscht.

Dabei ist eine ganz besondere Ausstellung entstanden, die zahlreiche Einblicke in die Lebenswelt von „Heim“-Jugendlichen ermöglicht. An den insgesamt 19 Stationen wird ganz offen, manchmal frech und auch teils traurig von den Jugendlichen erzählt, was es heißt, im „Heim“ zu leben. Viele Objekte auf Tafeln, in Vitrinen, analog und digital laden zum Nachdenken und zum gemeinsamen Diskutieren ein. Zu sehen ist diese Ausstellung an der Ernst-Abbe-Hochschule im Haus 5, 3. Etage (vor dem Hörsaal 3) vom 04. April bis zum 23. Mai 2018.

Die Ausstellung wurde initiiert durch den Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. aus Dresden, der sich für die Rechte von Mädchen, Jungen und deren Familien in Dresden und Umgebung sowie Leipzig und Umgebung einsetzt. Die Berater*innen des Vereines informieren Ratsuchende über Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und vermitteln in Konfliktsituationen zwischen Kindern, Jugendlichen und Eltern und dem Jugendamt.

(Prof. Dr. Diana Düring)