Vorlesungsverzeichnis – Sommersemester 2026
Bachelor of Arts Soziale Arbeit
1.224 - TDV
Teilnehmer: 6. Semester
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1.224 - Theorie und Praxis des Betreuungswesens Mittwoch 15:15 - 16:45 Uhr 05.03.08
Teilnehmer: 6. Semester
Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler , Prof. Dr. iur. Claudia Beetz, M.mel. |
1.224 - Achtsamkeiten
Teilnehmer: 6. Semester
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1.224 - Krtische Diversity Soziale Arbeit
Teilnehmer: 6. Semester Im Fokus des Seminars steht die intersektionale Perspektive auf Herrschaftsformen wie Sexismus, Heteronormativität, Rassismus, Antisemitismus, Klassismus, Ableismus und Ageismus. Die Studierenden lernen die Mechanismen kennen, die diese Herrschaftsformen auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene wirksam machen. |
1.224 - VT ArbeitsfeldEine Einführung in die Schulsozialarbeit
Teilnehmer: 6. Semester Die Einführung der Schulsozialarbeit geht im deutschsprachigen Raum auch auf die empirisch gut abgestützte Erkenntnis und die sozialpolitische Forderung zurück, dass zur Entlassung der LehrerInnen das Soziale (die Erziehung) vom sachlichen Lernen (Bildung) zu trennen ist. In diesem Zuge wurde die Schulsozialarbeit mit dem Ziel der Milderung und/oder Lösung sozialer Probleme innerhalb der Schulen beauftragt. Sie hat die Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Konfliktsituationen beizustehen, damit die betroffenen Akteure selbst einen Umgang dazu entwickeln. Schulsozialarbeit soll durch entlastende Gespräche, Beratungen und/oder Vermittlungen zu anderen Professionen zur Prävention und Überwindung von Formen der (Auto-) Aggression beitragen. Eine Frage lautet, was es braucht, damit sich die betroffenen Kinder und Jugendliche auf die Angebote der Schulsozialarbeit innerhalb der Schule einlassen. Eine Antwort wird im Konzept der Schule als eine bereits vorkonstituierte Lebenswelt gefunden. Trotz bestehenden Zeit- und Ressourcendruck auch innerhalb dieser Lebenswelt trägt Schulsozialarbeit dem Ziel eines konfliktarmen Zusammenlebens nach vertraglich abgestützten Grundsätzen bei. Dabei lässt sie sich von ihrem Spezifikum leiten, wonach sie ihre Angebote nach einem lösungsorientierten, möglichst lebensweltnahen Ansatz (Niederschwelligkeit) den betroffenen nach dem Prinzip der Freiwilligkeit zur Verfügung stellt, obwohl bzw. gerade weil ihre Adressaten dem Zwang eines Schulbesuchs ausgesetzt sind. In diesem Verständnis ist Schulsozialarbeit eine Profession, die den betroffenen Kindern und Jugendlichen die Autonomie trotz Heteronomie ermöglicht – wie I. Kant und andere Klassiker der Sozialpädagogik es sagen würden. Im Seminar werden Entwicklungsphasen, rechtliche und finanzielle Grundlagen, Arbeitsprinzipien sowie Normen besprochen, die die Schulsozialarbeit als eine Profession verfolgt. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Mobbing als eine destruktive Handlungsoption und Bedingungen der Prävention gelegt. Daneben werden auch Konzepte der Kooperation und Partizipation (Klassenrate) besprochen. |
Soziale Arbeit in der (post)digitalen Gesellschaft1.224 - VT Arbeitsfeld
Teilnehmer: 6. Semester Digitale Technologien, soziale Medien, Plattformen und Künstliche Intelligenz prägen heute nahezu alle Lebensbereiche. Für die Soziale Arbeit bedeutet dies, dass sich Lebenswelten, Kommunikationsformen, soziale Ungleichheiten und politische Öffentlichkeiten grundlegend verändern. Das Seminar beschäftigt sich mit diesen Entwicklungen und fragt danach, welche Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Profession ergeben. |
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