1.216 - Einführung in die Medienpädagogik
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- FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
- FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.216 - Bildung, Kommunikation und Medien
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1.216 -
Seminar - Wintersemester 2026/2027
| Time / Location: | Mo, 17:00-18:30 Uhr (weekly), Location: 05.03.11 - Medienstudio |
| Start of event: | Mon , 19.10.2026 17:00 - 18:30, Location: 05.03.11 - Medienstudio |
Member: 5. Semester
Das Seminar führt in die theoretischen Grundlagen und die praktische Methodik der Medienpädagogik, mit einem klaren Bezug zu den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, ein. Ausgangspunkt sind zentrale Begriffe und Modelle der Kommunikations- und Erziehungswissenschaft. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aktiven Medienarbeit als handlungsorientiertem Methodenrepertoire. Studierende lernen, wie sich Medienarbeit (in verschiedenen Formen) gezielt für pädagogische Prozesse nutzen lässt, und erproben dies exemplarisch selbst. So seitens der Praxispartner möglich wird das Seminar durch Exkursionen ergänzt. Ein eigener Baustein widmet sich der Medienbiografie: Die Studierenden rekonstruieren zunächst die eigene Mediensozialisation. Daneben nimmt das Seminar ausdrücklich die kontroverseren Seiten des Feldes in den Blick. Wir setzen uns mit Wirkungsvermutungen zu Gewalt, Sucht, digitaler Kapitalismus und Pornografiekonsum u.a. auseinander. Die aktuelle Debatte um ein mögliches Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige, bietet dafür z.B. Anlass. Ziel ist es, dass Studierende eine eigene, reflektierte Position zu Medien und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entwickeln und die Fähigkeit erwerben, medienpädagogische Konzepte in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit fachlich begründet einzusetzen. Wer nach dem Seminar Medien nicht mehr nur als Werkzeug, sondern als Gegenstand und Methode sozialpädagogischer Arbeit begreift, hat das Wesentliche mitgenommen. Das Seminar ist bewusst offen angelegt. Die Themenfelder der Medienpädagogik sind so groß und zahlreich, dass sie sich unmöglich in einem Seminar erschöpfend behandeln lassen. Das Seminar kann daher nur eine grundlegende Einführung bieten. Zu Semesterbeginn entscheiden wir deshalb gemeinsam, wie wir die Themengebiete eingrenzen und welche Thementiefe wir damit erreichen können.
Prof. Dr. phil. Martin Geisler
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