1.224 - Experimentierlabor: K.I. in der Sozialen Arbeit
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- FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 7. Semester (BASA)
- FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.224 - Vertiefung Arbeitsfeld
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1.224 -
Seminar - Wintersemester 2026/2027
| Time / Location: | Mo, 13:30-16:45 Uhr (weekly), Location: 05.03.11 - Medienstudio |
| Start of event: | Mon , 19.10.2026 13:30 - 16:45, Location: 05.03.11 - Medienstudio |
Member: 7. Semester
Das Seminar verläuft in Form des „Forschenden Lernens“ (L. Hubers 2009). Dabei bearbei-ten die Studierenden eine offene Fragestellung und generieren neue Erkenntnisse. Entspre-chend sind die Ergebnisse offen. Der Dozent agiert dabei als Eröffner des Themas und als Lernbegleitung bzw. Prozessberatung, in den Schritten: Grundlagen & Impuls, Themenfin-dung, Forschungsphase mit Coaching & Austausch sowie Präsentation & Reflexion. Das Thema ist: „KI in der Sozialen Arbeit“. Allerdings geht es nicht zuerst um die Optimierung bürokratischer Abläufe, sondern um das Phänomen der Digitalität und die Frage, wie KI-Technologien das soziale Miteinander, professionelle Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe verändern. Im Seminar untersuchen wir den Einsatz von KI aus einer klienten-zentrierten Perspektive. Gemeinsam erforschen wir, in welchen Handlungsfeldern KI zur Verbesserung Sozialer Arbeit beitragen kann, wo unkritischer Einsatz Gefahren birgt oder wo ggf. technologische Interventionen abzulehnen sind. Die Studierenden beziehen dabei inter-disziplinäre Perspektiven aus Soziologie, Psychologie, Ethik, Recht und Medienpädagogik ein. Die Ergebnisse werden zum Semesterabschluss im Rahmen einer öffentlichen Poster-präsentation vorgestellt, welche bereits Teil der Leistungserbringung ist. Ziele und Kompetenzen: Ziel des Seminars ist der Aufbau einer fundierten Urteilsfähigkeit bezüglich der Chancen, Grenzen und Gefahren von KI in den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. Die Studierenden erwerben die Kompetenz, das Phänomen der Digitalität aus interdis-ziplinären Blickwinkeln zu erfassen und KI-Systeme konsequent am Wohl, der Autonomie und den Bedürfnissen der Klient*innen zu messen. Sie entwickeln eine Haltung dazu, in wel-chen Arbeitsfeldern technologische Unterstützung die professionelle Beziehungsarbeit berei-chert.
Prof. Dr. phil. Martin Geisler
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