deutsch deutsch
english english

Vorlesungsverzeichnis – Sommersemester 2026

Master Civic Education

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [BA Soziale Arbeit / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [MA Soziale Arbeit / 1. Sem. / 3. Sem.] [MA Civic Education / 1. Sem. / 3. Sem.] [MA Spiel- & Medienpädagogik]
in Vorbereitung, Stand: 9. März 2026 - Änderungen vorbehalten!

3.103 - Gerechtigkeit und Gleichbehandlung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Civic Education > 3.103 - Gerechtigkeit und Gleichbehandlung
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Civic Education > 1. Semester (MACE)
3.103  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Di, 9:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 07.04.2026 09:30 - 15:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 1. Semester MACE

Inhalt: Der Fokus des Moduls liegt auf der interdisziplinären Betrachtung von Gerechtigkeitsund
Gleichbehandlungsfragen. Diese erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen, von denen
ausgehend nicht nur das Individuum, sondern auch gesellschaftliche Gruppen und
Institutionen in den Fokus gelangen (Mikro-, Meso-, Makro-Ebene). Nach einer
gemeinsamen Eröffnung des Seminars werden die Dozent*innen jeweils individuell aus ihrer
fachlichen Expertise berichten und unterschiedliche Ansätze vorstellen, um sich den Themen
Gerechtigkeit und Gleichbehandlung zu nähern. Dabei werden inhaltliche Verknüpfungen
gesucht und diskutiert. Konkret werden in diesem Semester folgende Themen und Fragen
behandelt:
Im ersten Teil, der von Professorin Nicole Harth gelehrt wird, wird es einen Überblick
über die Gerechtigkeitspsychologie geben, die sich damit beschäftigt, wie (Un-)
Gerechtigkeiten entstehen, erlebt werden und welche Reaktionen daraus zu erwarten sind.
Neben verschiedenen grundlegenden Gerechtigkeitstheorien (z.B. distributive versus
prozedurale Gerechtigkeit) werden wir uns speziell mit dem Phänomen der Versöhnung
beschäftigen, d.h. mit dem Prozess der Transformation vom Konflikt zur Wiedergutmachung.
Dieses Thema steht in enger Verbindung zur Aufarbeitung von Ungerechtigkeiten, wie
beispielsweise Erziehungspraktiken in Heimen (Düring, s.u.) oder gruppenbasierten
Konflikten, wie der Unterdrückung ganzer Völker (‚Stolen Generations‘). Dazu werden auch
eigene Studien vorgestellt. Die Studierenden können darüber hinaus eigene
Themenvorschläge einbringen. Sechs Studierende können Ihre Prüfungsleistung in diesem
Teil ablegen und auf Basis der wissenschaftlichen Grundlagen konkrete Fälle von
Ungerechtigkeit und Wiedergutmachung vorstellen.

Prof.in Dr.in phil. Nicole Harth , Prof. Dr. Frederik von Harbou , Prof.in Dr.in Diana Düring

 
Zum Inhalt springen