Vorlesungsverzeichnis – Wintersemester 2021/2022

Bachelor of Arts Soziale Arbeit – 3. Semester

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor / 1. Sem. / 3. Sem. / 5. Sem. / 7. Sem.] [Master / 2. Sem.] [Master SMP]
Stand:01.11.2021 - Änderungen vorbehalten

1.213 - Ressourcenorientierung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: Aula (04.-1.01), Hörsaal 4 - (05.03.43), Hörsaal 7 - (04.00.02), 05.00.04
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 18.10.2021 15:15 - 16:45, Ort: Hörsaal 7 - (04.00.02)

Teilnehmer: 3. + 5. Semester

In diesem Seminar werden die Grundlagen und Besonderheiten ressourcenorientierter Arbeit vermittelt (Definition, Diagnostik, Intervention und Grenzen). Dabei sollen verschiedene Ressourcen- und Stabilisierungsübungen selbst erfahren und angeleitet werden.

M.Sc. Karolin Holy

 

1.213 - Englisch Wahlpflicht

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.06
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 18.10.2021 15:15 - 16:45, Ort: 05.03.06

Teilnehmer: 3. + 5. Semester

DL Steffi Kutzbora

 

1.213 - Resozialisierung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Fr, 21.01.2022, 13:30-18:00 Uhr - Ort: 05.03.40,
Sa, 22.01.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.40,
Fr, 28.01.2022, 13:30-18:00 Uhr - Ort: 05.03.40,
Sa, 29.01.2022, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.40
Veranstaltungsbeginn:  Fri , 21.01.2022 13:30 - 18:00, Ort: (05.03.40)

Teilnehmer: 3. + 5. Semester

Die geplante Veranstaltung umfasst eine Einführung in die verschiedenen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit mit straffälligen Menschen. Die Schwerpunkte liegen hierbei einerseits auf den verschiedenen Haftarten des Strafvollzuges (Strafhaft, Jugendvollzug, Sicherungsverwahrung) und andererseits auf der Bewährungshilfe.

Nach einer theoretischen Grundlagenvermittlung sollen die Studierenden praxisnahe Fälle bearbeiten und unter methodischen Aspekten diskutieren und auswerten. Der Praxisteil soll zentraler Kern der Veranstaltung sein, um somit die verschiedenen Ansätze und Arbeitsweisen in den jeweiligen Arbeitsfeldern kennenzulernen.

Bei vorhandenen zeitlichen Kapazitäten besteht weiterhin die Möglichkeit auf angrenzende Themenbereiche wie Opferorientierung, De-radikalisierung im Strafvollzug, Restorative Justice, Maßregelvollzug etc. einzugehen.

Inhaltliche Strukturierung:
1. Vorstellung der unterschiedlichen Arbeitsfelder
2. Vorstellung der Vollzugsarten und Abteilungen des Justizvollzuges einschließlich deren Spezifika
3. Fallanalyse und Konstruktion einer sozialpädagogischen Fallbearbeitung im Kontext Resozialisierung (Anamnese-Diagnose-Behandlung)

Die Studienleistung wird in Form von Referaten im Rahmen der Fallbearbeitung erbracht. Der Hauptteil der Fallbearbeitung wird in Gruppenarbeit durchgeführt.

**Aufgrund der Fallbearbeitung und der damit verbundenen Vorstellung ist eine Teilnahme an allen Tagen zwingend notwendig.

Dipl. Sozialarb./Sozialpäd. (FH) Danny Hildebrandt , Sabine Zeymer, M.A. Kriminologie/Soziale Arbeit

 

1.213 - Resilienz stärken mit der Feldenkrais-Methode: Bewusstheit durch Bewegung in Theorie und Praxis

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Fr, 9:30-12:30 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: online, online https://us02web.zoom.us/j/81331663694?pwd=NXNHTHpNdHAxWjhma0RMTEFVN2tZZz09,
Fr, 17.12.2021, 09:30-12:30 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 14.01.2022, 09:30-12:30 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 28.01.2022, 09:30-12:30 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Fri , 29.10.2021 09:30 - 12:30, Ort: (online https://us02web.zoom.us/j/81331663694?pwd=NXNHTHpNdHAxWjhma0RMTEFVN2tZZz09)

Teilnehmer: 3. Semester

Resilienz stärken mit Bewusstheit durch Bewegung
– Die Feldenkrais®-Methode in Theorie und Praxis –

„Den rundum ausgereiften Menschen erkennt man an seiner außerordentlichen Fähigkeit sich von unerwarteten Schocks oder Störungen, seien sie geistiger, emotionaler oder mechanischer Natur, zu erholen.“ So definiert Moshé Feldenkrais, der Begründer der Feldenkrais®-Methode, das, was wir heute Resilienz nennen, in seinem Buch „Der Weg zum reifen Selbst“ (im Original zuerst 1949; dt. Ausgabe 1994).

Ein hohes Maß an Resilienz ist das, was Psychologen heute dem Menschen zusprechen, den Feldenkrais einen „reifen“ Menschen nannte. Im Rahmen der positiven Psychologie gibt es Trainingsprogramme, um die eigene Resilienz zu erhöhen. Die Feldenkrais®-Methode und die ihr zugrundeliegenden Prinzipien können dazu beitragen, das private und das berufliche Leben zu einem fortwährenden Resilienztraining zu machen.

Im Zentrum des Seminars steht die konkrete Annäherung an das Thema Resilienz auf Grundlage der Feldenkrais®-Methode:

- Die Bedeutung von Resilienz
- Erarbeitung von Kriterien von Resilienz für das Individuum
- Resilienztraining – was kann das sein?
- Resilienz in den Werken von M. Feldenkrais „Das starke Selbst“ und „Die Entdeckung des Selbstverständlichen“
- Praktische Übungen anhand der Feldenkrais®-Methode
- Vorbereitung der Dokumentation von Erfahrungswissen und Hausarbeiten/Essays zur Erlangung der Nachweise als Wahlpflichtmodul I oder II.

Das Seminar ist praxisorientiert und lehrt die Feldenkrais®-Methode als ganzheitliche und alltagstaugliche Methode, welche eine Steigerung von Achtsamkeit, Leichtigkeit, Beweglichkeit von Körper, Geist und Seele und damit Resilienz fördert.

Zur Teilnahme benötigen Sie eine Unterlage (Gymnastik,-Yoga- oder Fellmatte) und bequeme Kleidung.

Für dieses Online-Seminar sind darüber hinaus stabile Internetverbindungen, funktionierende Web-Kameras und Mikrofone bei allen Teilnehmenden unerlässlich. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während der Online-Lehrveranstaltung in einem Raum sind, in dem Sie ungestört und aktiv am Seminar teilnehmen können.

Bei Fragen oder dem Wunsch nach mehr Informationen schreiben Sie mich gerne an. (feldenkrais@groesdonk.net oder im stud.ip)

Silke Groesdonk

 

1.213 - MBST (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mi, 18:45-20:15 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 01.12.2021, 15:00-20:00 Uhr - Ort: Online Digital Detox Retreat
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 20.10.2021 18:45 - 20:15, Ort: (online)

Teilnehmer: 3. Semester

Achtsamkeitsbasiertes Studierenden-Training MBST®1.0 - ONLINE-Lehrveranstaltung

In der sich entwickelnden digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts beschleunigen sich auch die Kommunikationsprozesse an den Hochschulen. Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischen Belastungsstörungen mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Das hat bereits 2016 die AOK-Studie Studierendenstress in Deutschland gezeigt, die zu dem Ergebnis kam, dass sich Studierende insgesamt gestresster als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland fühlen. Hinzu kommt heute der Sachverhalt, dass unsere Kultur in Zeiten von Pandemie und Klimawandel einem kollektiven Stress-Test ausgesetzt ist, der sich zunehmend auch auf das Lehren und Lernen an Hochschulen auswirkt.
MBST® 1.0 verbindet individuelle und soziale mit systemischen und ökologischen Achtsamkeitsübungen. Dabei spielen die säkularen Achtsamkeitskonzepte von Jon Kabat-Zinn (University of Massachusetts Medical School), Gregory Kramer (Metta Foundation), Claus Otto Scharmer (Massachusetts Institute of Technology), Arawana Hayashi (Presencing Institute) und Ellen Langer (Harvard University) eine wichtige Rolle.
Im Zentrum des Kurses stehen einfache Übungen, die sich unmittelbar auf die alltägliche Studienpraxis und die besonderen Herausforderungen von Studierenden in Zeiten des Wandels auswirken. Die beiden Hauptziele des Trainings bestehen darin, das grundlegende ABC säkularer Achtsamkeitsübungen zu vermitteln und die Studierenden dabei zu unterstützen, 15-20 Minuten Achtsamkeitspraxis in ihren Tagesablauf zu integrieren.
Sitz-, Geh- und Dialogmeditationen, Atemraum- und Bewegungsübungen, Achtsames Schreiben, Sense Lab, Body Scan, Moving Body Scan, Social Body Scan und Eco Body Scan werden in den zwölf 90-minütigen Kursterminen eingeübt und im Erfahrungsaustausch reflektiert. Das ist die Grundlage für die tägliche Praxis zuhause. Zur Vertiefung findet in der siebten Semesterwoche das fünfstündige Digital Detox Retreat statt. Darüber hinaus wird der Erfahrungsaustausch im Mindfulness Diary sowie im wöchentlichen Dyaden-Gespräch mit dem persönlichen Buddy intensiviert.
In der medizinischen und sozialwissenschaftlichen Evaluation der Prototypen wurden die grundlegenden Transformationsmechanismen untersucht, die dazu führen, dass die Teilnehmenden u.a. über eine Verbesserung von Motivation, Resilienz, Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation sowie eine Reduktion von Prokrastination, Prüfungsangst und Schreibblockaden berichten. Darüber hinaus verändern sich der Umgang mit digitalen Medien, das Studienmanagement, das soziale Verhalten und das Gruppengefühl auf gesundheitsförderliche Art und Weise (vgl. Sandbothe/Albrecht, Bielefeld: transcript 2022). Auch in Zukunft wird das Kursformat wissenschaftlich begleitet und evidenzbasiert weiterentwickelt. Das geschieht in Zusammenarbeit mit dem 2020 gegründeten Mindful Universities Research Lab.
Achtsamkeit entfaltet ihre Wirkung vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung. Daher ist das Rückgrat des Kurses die tägliche Übung der Achtsamkeitspraxis zu Hause (15-20 Minuten pro Tag). Audio-Dateien werden für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Bereitschaft, die tägliche Übungszeit über die Dauer des Kurses zu investieren, ist Teilnahmevoraussetzung. Die aktive Teilnahme an den wöchentlichen Terminen sowie insbesondere am Digital Detox Retreat (Mi, 1.12.2021, 15-20 Uhr) ist obligatorisch. Die Vergabe eines Leistungsnachweises setzt darüber hinaus voraus, dass bei den wöchentlichen Terminen nicht mehr als drei entschuldigte Fehlzeiten vorliegen.
Literatur
• Jon Kabat-Zinn: Wach werden und unser Leben wirklich leben. Wie wir Achtsamkeit im Alltag praktizieren, Freiburg im Breisgau: Arbor 2019.
• Mike Sandbothe und Reyk Albrecht (Hrsg.): Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft, Bielefeld: transcript 2022 (im Druck).
• Mike Sandbothe, Reyk Albrecht und Hubert Ostermaier: achtsam.digital.bilden - Das Achtsamkeits-ABC in Zeiten des Wandels, Verlag noch offen, 2022 (in Vorbereitung).
• Claus Otto Scharmer: Essentials der Theorie U - Grundprinzipien und Anwendungen, Heidelberg: Auer 2019.

Wichtig für eine achtsamkeitsbasierte Durchführung im Online-Format ist, dass alle Teilnehmenden eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikro zur Verfügung haben. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während der Lehrveranstaltung in einem ruhigen Raum sind, in dem Sie aktiv und ungestört am Seminar teilnehmen können.

®MBST ist eine für die Achtsam.Digital GmbH & Co. KG eingetragene deutsche Wortmarke.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A. , Prof. Dr. Hubert Ostermaier

 

1.213 - Identität

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mi, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Fr, 21.01.2022, 15:30-19:00 Uhr - Ort: Hörsaal 1 - (03.03.01),
Fr, 04.02.2022, 15:30-19:00 Uhr - Ort: Hörsaal 1 - (03.03.01)
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 20.10.2021 13:30 - 15:00, Ort: (online)

Teilnehmer: 3. Semester

Wer sind wir? Wo verorten wir uns? Haben wir EINE Identität – oder eher mehrere Identitäten? Welche sozialen Rollen nehmen wir ein? Wo wollen wir dazugehören, von wem wollen wir uns vielleicht abgrenzen? Wann werden wir diskriminiert, wann diskriminieren wir selbst?

Das Wahlpflichtseminar „IDENTITÄT“ setzt sich vertieft mit dem Thema soziale Identität auseinander. Dabei geht es vor allem um Selbstreflexion und –verortung anhand verschiedener sozialer Gruppen oder Konstruktionen sowie sich darauf beziehende Formen sozialer Diskriminierung. Den Einstieg bildet eine Vertiefung der Grundlagen zu sozialer Identität und Diskriminierung.

In den darauffolgenden Seminarsitzungen beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten von Identität. Die Seminarsitzungen sind zweigliedrig: im ersten Teil wird jeweils eine Studie zum Thema vorgestellt. Im zweiten Teil kommen wir miteinander ins Gespräch. Wo verortet ihr euch bezüglich der jeweiligen sozialen Kategorie? Welche Rolle spielt diese Selbstverortung für eure zukünftige Arbeit? Wie lässt sich diskriminierungssensibel handeln?

M.Sc. Dorothea Gläßer

 

1.213 - MBST (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mi, 17:00-18:30 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 01.12.2021, 15:00-20:00 Uhr - Ort: Online Digital Detox Retreat
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 20.10.2021 17:00 - 18:30, Ort: (online)

Teilnehmer: 3. Semester

Achtsamkeitsbasiertes Studierenden-Training MBST®1.0 - ONLINE Lehrveranstaltung

In der sich entwickelnden digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts beschleunigen sich auch die Kommunikationsprozesse an den Hochschulen. Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischen Belastungsstörungen mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Das hat bereits 2016 die AOK-Studie Studierendenstress in Deutschland gezeigt, die zu dem Ergebnis kam, dass sich Studierende insgesamt gestresster als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland fühlen. Hinzu kommt heute der Sachverhalt, dass unsere Kultur in Zeiten von Pandemie und Klimawandel einem kollektiven Stress-Test ausgesetzt ist, der sich zunehmend auch auf das Lehren und Lernen an Hochschulen auswirkt.
MBST® 1.0 verbindet individuelle und soziale mit systemischen und ökologischen Achtsamkeitsübungen. Dabei spielen die säkularen Achtsamkeitskonzepte von Jon Kabat-Zinn (University of Massachusetts Medical School), Gregory Kramer (Metta Foundation), Claus Otto Scharmer (Massachusetts Institute of Technology), Arawana Hayashi (Presencing Institute) und Ellen Langer (Harvard University) eine wichtige Rolle.
Im Zentrum des Kurses stehen einfache Übungen, die sich unmittelbar auf die alltägliche Studienpraxis und die besonderen Herausforderungen von Studierenden in Zeiten des Wandels auswirken. Die beiden Hauptziele des Trainings bestehen darin, das grundlegende ABC säkularer Achtsamkeitsübungen zu vermitteln und die Studierenden dabei zu unterstützen, 15-20 Minuten Achtsamkeitspraxis in ihren Tagesablauf zu integrieren.
Sitz-, Geh- und Dialogmeditationen, Atemraum- und Bewegungsübungen, Achtsames Schreiben, Sense Lab, Body Scan, Moving Body Scan, Social Body Scan und Eco Body Scan werden in den zwölf 90-minütigen Kursterminen eingeübt und im Erfahrungsaustausch reflektiert. Das ist die Grundlage für die tägliche Praxis zuhause. Zur Vertiefung findet in der siebten Semesterwoche das fünfstündige Digital Detox Retreat statt. Darüber hinaus wird der Erfahrungsaustausch im Mindfulness Diary sowie im wöchentlichen Dyaden-Gespräch mit dem persönlichen Buddy intensiviert.
In der medizinischen und sozialwissenschaftlichen Evaluation der Prototypen wurden die grundlegenden Transformationsmechanismen untersucht, die dazu führen, dass die Teilnehmenden u.a. über eine Verbesserung von Motivation, Resilienz, Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation sowie eine Reduktion von Prokrastination, Prüfungsangst und Schreibblockaden berichten. Darüber hinaus verändern sich der Umgang mit digitalen Medien, das Studienmanagement, das soziale Verhalten und das Gruppengefühl auf gesundheitsförderliche Art und Weise (vgl. Sandbothe/Albrecht, Bielefeld: transcript 2022). Auch in Zukunft wird das Kursformat wissenschaftlich begleitet und evidenzbasiert weiterentwickelt. Das geschieht in Zusammenarbeit mit dem 2020 gegründeten Mindful Universities Research Lab.
Achtsamkeit entfaltet ihre Wirkung vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung. Daher ist das Rückgrat des Kurses die tägliche Übung der Achtsamkeitspraxis zu Hause (15-20 Minuten pro Tag). Audio-Dateien werden für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Bereitschaft, die tägliche Übungszeit über die Dauer des Kurses zu investieren, ist Teilnahmevoraussetzung. Die aktive Teilnahme an den wöchentlichen Terminen sowie insbesondere am Digital Detox Retreat (Mi, 1.12.2021, 15-20 Uhr) ist obligatorisch. Die Vergabe eines Leistungsnachweises setzt darüber hinaus voraus, dass bei den wöchentlichen Terminen nicht mehr als drei entschuldigte Fehlzeiten vorliegen.
Literatur
• Jon Kabat-Zinn: Wach werden und unser Leben wirklich leben. Wie wir Achtsamkeit im Alltag praktizieren, Freiburg im Breisgau: Arbor 2019.
• Mike Sandbothe und Reyk Albrecht (Hrsg.): Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft, Bielefeld: transcript 2022 (im Druck).
• Mike Sandbothe, Reyk Albrecht und Hubert Ostermaier: achtsam.digital.bilden - Das Achtsamkeits-ABC in Zeiten des Wandels, Verlag noch offen, 2022 (in Vorbereitung).
• Claus Otto Scharmer: Essentials der Theorie U - Grundprinzipien und Anwendungen, Heidelberg: Auer 2019.

Wichtig für eine achtsamkeitsbasierte Durchführung im Online-Format ist, dass alle Teilnehmenden eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikro zur Verfügung haben. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während der Lehrveranstaltung in einem ruhigen Raum sind, in dem Sie aktiv und ungestört am Seminar teilnehmen können.

®MBST ist eine für die Achtsam.Digital GmbH & Co. KG eingetragene deutsche Wortmarke.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A. , Prof. Dr. Hubert Ostermaier

 

1.213/1.126 - Gesellschaftspolitische Folgerungen von Corona für die Soziale Arbeit

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 7. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213/1.126  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Di, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.08
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 19.10.2021 13:30 - 15:00, Ort: 05.03.08

Teilnehmer: 3. + 7. Semester

EAH Jena – FB Sozialwesen, WiSe 2021-2, Di 13:30 - 15:00, Ort: 05.03.08
Prof. Dr. Michael Opielka, Prof. Dr. Felix Wilke
Seminar 1.213/1.126 „Gesellschaftspolitische Folgerungen von Corona für die Soziale Arbeit“

Beschreibung
Die weltweite Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus hat neben den unmittelbaren Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit tiefgreifende Folgen für die Gesellschaft. Das Seminar verfolgt das Ziel, die gesellschaftspolitischen Implikationen von Corona zu analysieren und darauf aufbauend Folgerungen für die Soziale Arbeit abzuleiten. Im Vordergrund stehen drei zentrale Themenkomplexe: Erstens, welche Folgen ergeben sich für die Entwicklung sozialer Ungleichheiten und Prekarität (Dynamiken der Exklusion)? Zweitens, welche Rolle spielen Sozialkapital und (Institutionen-)Vertrauen für den gesellschaftlichen Umgang mit der Pandemie (Dynamiken der Inklusion)? Und drittens, wie lässt sich die Wissensproduktion und der Umgang mit Risiken in Pandemiezeiten verstehen (Dynamiken der Wissensproduktion)? Neben einer grundlagentheoretischen Einordnung werden die drei Themenkomplexe mit Hilfe empirischer Studien vertieft.
Die Prüfungsleistung wird durch ein Referat mit schriftlicher Ausarbeitung erbracht.


Seminarplan
TEIL I
1. Einführungssitzung

  • Impulsstatements zu den Zielen des Seminars
  • ggf. populäre Metaphern in der Corona-Krise (Gruppenarbeit)
2. Sitzung: Soziologische Perspektive auf die Coronapandemie
  • Sitzungsleitung Wilke
  • Vergabe der Referate
3. Sitzung: Sozialpolitische Folgen von Corona
  • Sitzungsleitung Opielka

TEIL 2 - Referate
4.-8. Sitzung: Auswirkungen der Pandemie auf Ungleichheit und Prekarität
• Sozialräumliche Verschiebungen: neue Grenzziehungen und Segregrationstendenzen Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse
• Kinder und Familien
• Verstärkung sozialer Ungleichheiten (Einkommen, Beschäftigung)
• Die Situation vulnerabler Gruppen – die ambivalente Wirkung sozialer Distanz
9.-11. Sitzung: Sozialkapital und (Institutionen-)Vertrauen
• Wie entstehen Vertrauen und Misstrauen in modernen Gesellschaften?
• Was haben Institutionen und Sozialkapital mit Impfskepsis und Querdenkerbewegungen zu tun?
• Welche Rolle spielen Sozialpolitik und Soziale Arbeit für die Sozialkapitalproduktion?
12.-14. Sitzung: Wissensproduktion und Risiken in Pandemiezeiten
• Wie wird gesellschaftliches Wissen produziert?
• Wie lässt sich demokratisch mit Wissen umgehen?
• Prognosen als Orientierungs- oder Herrschaftsinstrument?
• Die Rolle der ExpertInnen in der Krise
• Mit Sicherheit ein Risiko – Risikokonstruktionen im Wandel

Literatur
• Martin Bujard u.a., Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona Pandemie, BiB 2021
• Stephan Lessenich, Soziologie – Corona – Kritik, in: Berliner Journal für Soziologie, 30, 2020, 215-230
• Oliver Nachtwey u.a., Politische Soziologie der Corona-Proteste, Univ. Basel, Dezember 2020
• Andreas Reckwitz, Risikopolitik, in: Michael Volkmer / Karin Werner (Hg.): Die Corona-Gesellschaft. Analysen zur Lage und Perspektiven für die Zukunft. Bielefeld: transcript 2020, S. 241-252.

Prof. Dr. habil. Michael Opielka , Prof. Dr. Felix Wilke

 

1.213/1.219/1.125 - Migration and Participation Law Clinic (MaP): Ausbildung zur ehrenamtlichen Beratung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.219 - Wahlpflichtmodul 2 / Studium Integrale
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213/1.219/1.125  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Di, 18:30-20:00 Uhr (wöchentlich), Ort: Hörsaal 6 - (04.00.01)
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 26.10.2021 18:30 - 20:00, Ort: Hörsaal 6 - (04.00.01)

Teilnehmer: 3. + 5. Semester

Gegenstand dieses Seminars ist ein Ausbildungsprogamm, welches Studierende (und weitere Interessierte) dazu qualifiziert, unter (voll-)juristischer Supervision, ehrenamtlich Migrant:innen zu Fragen der sozialrechtlichen Teilhabe zu beraten, insbesondere zum Bildungs- und Arbeitsmarktzugang. Beispiele sind der Zugang zu Sprachkursen, zu Ausbildungsplätzen, zu Beschäftigung oder zum Studium. Das Ausbildungsprogramm ist ein zentraler Teil der neu gegründeten „Migration and Participation Law Clinic“ („MaP“, (nähere Informationen: www.eah-jena.de/map).

Nach dem Ausbildungssemeser sollen erste Beratungen von Migrant:innen ab Frühjahr 2022 durch „Tandems“ von je zwei Studierenden stattfinden. Zur Beratung ist berechtigt, wem am Ende des WS das MaP-Zertifikat verliehen wurde. Dieses Zertifikat erhält, wer nachweislich regelmäßig am Seminar teilgenommen hat und zum Abschluss die Simulation einer Beratungssituation bestanden hat.

Als Leistungsnachweis dient im Modul 1.213 das Bestehen dieser Simulation am Ende des Semesters.
Als Leistungsnachweis für das Modul 1.219 ist ebenfalls diese Simulation zu bestehen. Außerdem ist entweder ein zur Veröffentlichung bestimmtes Protokoll einer der Seminarsitzung (3-5 Seiten, bitte ggf. mich anschreiben für die ersten Stunden) oder ein Reflexionsbericht der Beratungssimulation oder des gesamten Ausbildungsprogramms (ebenfalls 3-5 Seiten) einzureichen (für Modul 1.219).

Die Gegenstände des Seminars können dem Ausbildungsplan (siehe “Dateien“ auf Stud.IP) entnommen werden. Hierzu zählt ein autobiographischer Einstieg, aber auch Grundlagen wie: was ist eine Law Clinic?; Grundzüge des Asyl-, Aufenthalts- und Freizügigkeitsrechts; sowie eine Einführung in Sozial- und Arbeitsrecht. Weiterhin wird vermittelt, wie eine Beratung ablaufen kann und wo sie an ihre Grenzen stößt. Auch wird dargestellt, mit welchen besonderen Schwierigkeiten Klient:innen der Zielgruppe zu tun haben können (wie Traumatisierung oder Rassismus). Im Kern wird es aber um die Vermittlung juristischer Kenntnisse des Zugangs zum Bildungs- und Arbeitsmarkt von Migrant:innen gehen.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.213/1.219/1.125 - International University Week (IUW, April 2022)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.219 - Wahlpflichtmodul 2 / Studium Integrale
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213/1.219/1.125  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mi, 17.11.2021, 17:30-18:30 Uhr - Ort: Online, BBB-Link auf Stud.IP
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 17.11.2021 17:30 - 18:30, Ort: (Online, BBB-Link auf Stud.IP)

Teilnehmer: 3. + 5. Semester

In diesem Seminar wird die International University Week (IUW) inhaltlich wie organisatorisch vorbereitet. In diesem Jahr findet die IUW vom 25.-28. April 2022 in Porsgrunn (Norwegen), Hasselt (Belgien), Girona (Spanien) und St. Pölten (Österreich) statt. Sie ist im Rahmen des europäischen Erasmus-Hochschul-Kooperationsabkommens angesiedelt. Teilnehmen können Studierende aller sieben Semester des BA-Studienprogramms (auch des ersten Semesters!).

Als Leistungsnachweis dient eine (unbenotete) Studienleistung, die neben verlässlicher Anwesenheit insb. in der Mitarbeit bei der Dokumentation der IUW besteht.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auch im Hinblick auf die der EAH zustehende Zahl der Teilnehmendenplätze und die ggf. von der EAH gewährten Zuschüsse für die Auslandsreise. Teilnehmen können lediglich Studierende, die in beiden Semestern (WiSe 2021/22 und SoSe 2022) bei der Vorbereitung und Durchführung der IUW mitwirken. Interessent:innen tragen sich bitte über stud.ip (als vorläufig zugelassene) Studierende in die Veranstaltung ein.
Termin für das erstes Vorbereitungstreffen: 17. November (Mi.) von 17:30 bis 18:30 Uhr (online, BBB-Link s. stud.ip), auf dem die Teilnahmeplätze vergeben werden.

Prof. Dr. Frederik von Harbou