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Prof.in Dr.in phil. Nicole Harth

  • Berufungsgebiet: Professur für Psychologie; Schwerpunkt Sozialpsychologie
  • Mail:
  • Telefon: 03641 / 205 828
  • Raum: 05.01.11
  • Sprechzeiten: Dienstag 13.00 - 14.00 Uhr
Foto: © Mathias Eimer, Weimar

Kurzvita

  • DAAD Forschungsstipendium August-September 2025: Cornell University and Columbia University, USA
  • Schwerpunktprofessur Forschung 2023-2028 (kompetitives Verfahren): EmoKI - KI-basierte Erforschung emotionaler Reaktionen auf Zukunftsszenarien und deren Einfluss auf menschliche Verhaltensweisen angesichts der Herausforderung Klimawandel
  • Lehrpreisträgerin 2019
  • Senatorin der EAH seit 2019
  • Studiendekanin am FB Sozialwesen von 2016-2022
  • Mitglied im Fachbereichsrat des FB Sozialwesen
  • Editorial Board des European Journal of Social Psychology (EJSP)
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zum SARS-2/CoVID-19-Pandemie- und Pandemiefolgenmanagement der Thüringer Landesregierung, siehe https://www.landesregierung-thueringen.de/regierung/wissenschaftlicher-beirat
  • Mitglied im wissenschaftlichen Fachbeirat des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (siehe http://www.idz-jena.de/ )
  • Mitglied im DFG Netzwerk "Soziale Ungleichheit" (siehe http://www.soziale-ungleichheit.psychologie.uni-wuerzburg.de/)


Von 1997 bis 2003 studierte Nicole Harth Diplom-Psychologie und Soziologie an der Universität Mannheim. Ab 2000 war sie als Psychologin in der Kinder-Jugendpsychotherapie tätig. Nach kurzem Aufenthalt am Schauspiel Leipzig (Dramaturgie und Theaterpädagogik) begann sie 2004 ihre Promotion innerhalb des DFG-geförderten Internationalen Graduierten Kollegs „Conflict and Cooperation between Social Groups“ und verbrachte im Rahmen des Kollegs einen Forschungsaufenthalt an der University of Sussex in Großbritannien (2006). Nach erfolgreichem Abschluss der Promotion (summa cum laude, 2007) war Nicole Harth als wissenschaftliche Referentin an der Jena Graduate Academy und später als Post-Doc am Lehrstuhl für Sozialpsychologie an der Friedrich-Schiller Universität Jena tätig. Seit Oktober 2014 lehrt und forscht Frau Harth an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. 


In ihrer Forschung beschäftigt sich Nicole Harth mit der Frage, wie „gute“ und gerechte Beziehungen zwischen Menschen und Gruppen gelingen können. Sie untersucht Konflikt und Versöhnung, soziale Diskriminierung, psychologische Aspekte sozialer Ungleichheit sowie die Stärkung emotionaler Kompetenz. Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist die Umweltpsychologie, insbesondere die Frage, wie ökologische Herausforderungen mit sozialer Gerechtigkeit verknüpft sind und wie wir zukünftig solidarisch leben wollen. Außerdem interessiert sie sich für technologische Innovationen in der Forschung, etwa den Einsatz von KI, Sprachmodellen, oder immersiven Methoden, um neue Einsichten in soziale Prozesse zu gewinnen. Ihre Forschung basiert auf experimentellen und korrelativen Methoden sowie auf Feldforschung.


 

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