Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz M.mel.

Seminare – Wintersemester 2021/2022

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor / 1. Sem. / 3. Sem. / 5. Sem. / 7. Sem.] [Master / 2. Sem.] [Master SMP]
in Vorbereitung, Änderungen vorbehalten - Stand:23.08.2021

1.205 - Grundlagen des Zivilrechts (1)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > SG I/1
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.205 - Recht I: Einführung in das rechtliche Denken - Grundlagen des Zivilrechts, öffentlichen Rechts, Sozialverwaltungsrechts
1.205  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mo, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 04.03.11
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 18.10.2021 09:30 - 11:00, Ort: 04.03.11

Teilnehmer: SG I/1

Im Zivilrecht geht es vor allem um alltägliche Rechtsbeziehungen: Vom Brötchenkauf, über Online-Bestellungen, den Abschluss eines Mietvertrages für eine Wohnung, aber auch die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags. Wenn hierbei etwas schief geht, drohen Kosten, Verschuldung, Verlust der Wohnung etc. Im Bereich der Sozialen Arbeit ist daher die Beratung von wirtschaftlich schwachen, geschäftsunerfahrenen oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Personen im Umgang mit Verträgen ein wichtiges Thema. Hierbei sind folgende Themenbereiche unter anderen relevant:

  • Schutz der nicht voll geschäftsfähigen Personen vor vertraglichen Verpflichtungen,
  • Möglichkeiten der nachträglichen Vertragsauflösung bei voreiligen, ggf. risikoreichen Vertragsabschlüssen,
  • rechtliche Handlungsmöglichkeiten bei sozialer/wirtschaftlicher Unterlegenheit und ungewöhnlicher Belastung eines Vertragspartners.

Ziel der Veranstaltung ist, dass die Studierenden die grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Zivilrechts kennen und die Rechtsanwendung anhand von Fragestellungen und kleinen Fällen beherrschen: Wo muss ich nachsehen, um die Lösung eines Problems zu finden, und wie könnte diese Lösung aussehen?

Themen sind:
  • Wer kann wie am Rechtsverkehr teilnehmen?
  • Welchen Schutz gibt es für diejenigen, die nicht autonom mit anderen verhandeln können?
  • Rechte und Pflichten bei typischen Rechtsbeziehungen: Kauf, Miete, Dienstvertrag
  • Welche Folgen hat es, wenn ein Vertrag gar nicht oder nicht korrekt erfüllt wird?
  • Wie können die eigenen Rechte durchgesetzt werden?

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein aktueller Gesetzestext des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) mitzubringen. Weiteres dazu unter studip und in der ersten Veranstaltung.

Begleitend wird eine Peergruppensprechstunde angeboten. Weitere Informationen dazu in der Veranstaltung und bei studIP.

Als Prüfungsleistung wird am Ende des Semesters eine Klausur angeboten. Diese bildet zusammen mit der Klausur „1.205 – Öffentliches Recht“ eine einheitliche, zweistündige Klausur „Recht I“. Die Punkte aus beiden Teilklausuren werden dabei zusammengezählt und es wird eine einheitliche Note vergeben.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.205 - Grundlagen des Zivilrechts (2)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.205 - Recht I: Einführung in das rechtliche Denken - Grundlagen des Zivilrechts, öffentlichen Rechts, Sozialverwaltungsrechts
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > SG I/2
1.205  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mo, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 04.03.11
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 18.10.2021 13:30 - 15:00, Ort: 04.03.11

Teilnehmer: SG I/2

Im Zivilrecht geht es vor allem um alltägliche Rechtsbeziehungen: Vom Brötchenkauf, über Online-Bestellungen, den Abschluss eines Mietvertrages für eine Wohnung, aber auch die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags. Wenn hierbei etwas schief geht, drohen Kosten, Verschuldung, Verlust der Wohnung etc. Im Bereich der Sozialen Arbeit ist daher die Beratung von wirtschaftlich schwachen, geschäftsunerfahrenen oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Personen im Umgang mit Verträgen ein wichtiges Thema. Hierbei sind folgende Themenbereiche unter anderen relevant:

  • Schutz der nicht voll geschäftsfähigen Personen vor vertraglichen Verpflichtungen,
  • Möglichkeiten der nachträglichen Vertragsauflösung bei voreiligen, ggf. risikoreichen Vertragsabschlüssen,
  • rechtliche Handlungsmöglichkeiten bei sozialer/wirtschaftlicher Unterlegenheit und ungewöhnlicher Belastung eines Vertragspartners.

Ziel der Veranstaltung ist, dass die Studierenden die grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Zivilrechts kennen und die Rechtsanwendung anhand von Fragestellungen und kleinen Fällen beherrschen: Wo muss ich nachsehen, um die Lösung eines Problems zu finden, und wie könnte diese Lösung aussehen?

Themen sind:
  • Wer kann wie am Rechtsverkehr teilnehmen?
  • Welchen Schutz gibt es für diejenigen, die nicht autonom mit anderen verhandeln können?
  • Rechte und Pflichten bei typischen Rechtsbeziehungen: Kauf, Miete, Dienstvertrag
  • Welche Folgen hat es, wenn ein Vertrag gar nicht oder nicht korrekt erfüllt wird?
  • Wie können die eigenen Rechte durchgesetzt werden?

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein aktueller Gesetzestext des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) mitzubringen. Weiteres dazu unter studip und in der ersten Veranstaltung.

Begleitend wird eine Peergruppensprechstunde angeboten. Weitere Informationen dazu in der Veranstaltung und bei studIP.

Als Prüfungsleistung wird am Ende des Semesters eine Klausur angeboten. Diese bildet zusammen mit der Klausur „1.205 – Öffentliches Recht“ eine einheitliche, zweistündige Klausur „Recht I“. Die Punkte aus beiden Teilklausuren werden dabei zusammengezählt und es wird eine einheitliche Note vergeben.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.205 - Grundlagen des Zivilrechts (3)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.205 - Recht I: Einführung in das rechtliche Denken - Grundlagen des Zivilrechts, öffentlichen Rechts, Sozialverwaltungsrechts
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > SG I/3
1.205  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Di, 7:45-9:15 Uhr (wöchentlich), Ort: 04.03.12
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 19.10.2021 07:45 - 09:15, Ort: 04.03.12

Teilnehmer: SG I/3

Im Zivilrecht geht es vor allem um alltägliche Rechtsbeziehungen: Vom Brötchenkauf, über Online-Bestellungen, den Abschluss eines Mietvertrages für eine Wohnung, aber auch die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags. Wenn hierbei etwas schief geht, drohen Kosten, Verschuldung, Verlust der Wohnung etc. Im Bereich der Sozialen Arbeit ist daher die Beratung von wirtschaftlich schwachen, geschäftsunerfahrenen oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Personen im Umgang mit Verträgen ein wichtiges Thema. Hierbei sind folgende Themenbereiche unter anderen relevant:

  • Schutz der nicht voll geschäftsfähigen Personen vor vertraglichen Verpflichtungen,
  • Möglichkeiten der nachträglichen Vertragsauflösung bei voreiligen, ggf. risikoreichen Vertragsabschlüssen,
  • rechtliche Handlungsmöglichkeiten bei sozialer/wirtschaftlicher Unterlegenheit und ungewöhnlicher Belastung eines Vertragspartners.

Ziel der Veranstaltung ist, dass die Studierenden die grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Zivilrechts kennen und die Rechtsanwendung anhand von Fragestellungen und kleinen Fällen beherrschen: Wo muss ich nachsehen, um die Lösung eines Problems zu finden, und wie könnte diese Lösung aussehen?

Themen sind:
  • Wer kann wie am Rechtsverkehr teilnehmen?
  • Welchen Schutz gibt es für diejenigen, die nicht autonom mit anderen verhandeln können?
  • Rechte und Pflichten bei typischen Rechtsbeziehungen: Kauf, Miete, Dienstvertrag
  • Welche Folgen hat es, wenn ein Vertrag gar nicht oder nicht korrekt erfüllt wird?
  • Wie können die eigenen Rechte durchgesetzt werden?

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein aktueller Gesetzestext des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) mitzubringen. Weiteres dazu unter studip und in der ersten Veranstaltung.

Begleitend wird eine Peergruppensprechstunde angeboten. Weitere Informationen dazu in der Veranstaltung und bei studIP.

Als Prüfungsleistung wird am Ende des Semesters eine Klausur angeboten. Diese bildet zusammen mit der Klausur „1.205 – Öffentliches Recht“ eine einheitliche, zweistündige Klausur „Recht I“. Die Punkte aus beiden Teilklausuren werden dabei zusammengezählt und es wird eine einheitliche Note vergeben.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.205 - Grundlagen des Zivilrechts (4)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > SG I/4
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.205 - Recht I: Einführung in das rechtliche Denken - Grundlagen des Zivilrechts, öffentlichen Rechts, Sozialverwaltungsrechts
1.205  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mi, 11:15-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 04.03.07
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 20.10.2021 11:15 - 12:45, Ort: 04.03.07

Teilnehmer: SG I/4

Im Zivilrecht geht es vor allem um alltägliche Rechtsbeziehungen: Vom Brötchenkauf, über Online-Bestellungen, den Abschluss eines Mietvertrages für eine Wohnung, aber auch die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags. Wenn hierbei etwas schief geht, drohen Kosten, Verschuldung, Verlust der Wohnung etc. Im Bereich der Sozialen Arbeit ist daher die Beratung von wirtschaftlich schwachen, geschäftsunerfahrenen oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Personen im Umgang mit Verträgen ein wichtiges Thema. Hierbei sind folgende Themenbereiche unter anderen relevant:

  • Schutz der nicht voll geschäftsfähigen Personen vor vertraglichen Verpflichtungen,
  • Möglichkeiten der nachträglichen Vertragsauflösung bei voreiligen, ggf. risikoreichen Vertragsabschlüssen,
  • rechtliche Handlungsmöglichkeiten bei sozialer/wirtschaftlicher Unterlegenheit und ungewöhnlicher Belastung eines Vertragspartners.

Ziel der Veranstaltung ist, dass die Studierenden die grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Zivilrechts kennen und die Rechtsanwendung anhand von Fragestellungen und kleinen Fällen beherrschen: Wo muss ich nachsehen, um die Lösung eines Problems zu finden, und wie könnte diese Lösung aussehen?

Themen sind:
  • Wer kann wie am Rechtsverkehr teilnehmen?
  • Welchen Schutz gibt es für diejenigen, die nicht autonom mit anderen verhandeln können?
  • Rechte und Pflichten bei typischen Rechtsbeziehungen: Kauf, Miete, Dienstvertrag
  • Welche Folgen hat es, wenn ein Vertrag gar nicht oder nicht korrekt erfüllt wird?
  • Wie können die eigenen Rechte durchgesetzt werden?

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein aktueller Gesetzestext des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) mitzubringen. Weiteres dazu unter studip und in der ersten Veranstaltung.

Begleitend wird eine Peergruppensprechstunde angeboten. Weitere Informationen dazu in der Veranstaltung und bei studIP.

Als Prüfungsleistung wird am Ende des Semesters eine Klausur angeboten. Diese bildet zusammen mit der Klausur „1.205 – Öffentliches Recht“ eine einheitliche, zweistündige Klausur „Recht I“. Die Punkte aus beiden Teilklausuren werden dabei zusammengezählt und es wird eine einheitliche Note vergeben.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.218 - Rehabilitation und Teilhabe (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mi, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich)
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 20.10.2021 09:30 - 11:00

Teilnehmer: 5. Semester

„Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ – ist der Titel des Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX). Mit der Einführung des SGB IX im Jahr 2001 und dessen Überarbeitung durch das Bundesteilhabegesetz im Jahr 2016 (Gesetzesänderungen 2017 – 2023) sollen behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohter Menschen sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft durch besondere Sozialleistungen gefördert bzw. ermöglicht werden. Damit wollte der Gesetzgeber den Anforderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) gerecht werden, die von den Vertragsstaaten fordert, die „volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen, ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern“ (Art. 4 Abs. 1 Satz 1 UN-BRK).
Aus der Gesetzesbegründung der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 18/9522, S. 2) geht hervor:
„Folgende Ziele sollen im Lichte der UN-BRK mit dem Gesetz verwirklicht werden:

  • Dem neuen gesellschaftlichen Verständnis einer inklusiven Gesellschaft soll durch einen neu gefassten Behinderungsbegriff Rechnung getragen werden.
  • Leistungen sollen wie aus einer Hand erbracht und zeitintensive Zuständigkeitskonflikte der Träger untereinander sowie Doppelbegutachtungen zulasten der Menschen mit Behinderungen vermieden werden. Die Position der Menschen mit Behinderungen im Verhältnis zu den Rehabilitationsträgern und den Leistungserbringern soll durch eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung gestärkt werden.
  • Die Anreize zur Aufnahme einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sollen auf persönlicher und institutioneller Ebene verbessert werden.
  • Die Möglichkeiten einer individuellen und den persönlichen Wünschen entsprechenden Lebensplanung und -gestaltung sollen unter Berücksichtigung des Sozialraumes bei den Leistungen zur sozialen Teilhabe gestärkt werden.
  • Die Leistungen zur Teilhabe an Bildung sollen insbesondere im Hinblick auf studierende Menschen mit Behinderungen verbessert werden.
  • …“
In der Veranstaltung sollen die komplexen Strukturen des Rehabilitationsrechts für die Anwendungsfelder der Sozialen Arbeit nachvollziehbar gemacht werden. Die Veranstaltung beschäftigt sich daher mit den Grundsätzen und Grundbegriffen der Leistungsgewährung von Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe im gegliederten Sozialleistungssystem sowie dem Schwerbehindertenrecht in Grundzügen, insbesondere:
  • den Regelungen für Menschen mit Behinderungen (Teil 1 SGB IX) - Grundbegriffe, Grundsätze, Verfahren
  • Leistungen nach dem SGB IX
    • Leistung zur medizinischen Rehabilitation
    • Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben
    • unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen
    • Leistung zur Teilhabe an Bildung
    • Leistung zur sozialen Teilhabe
  • Recht der Eingliederungshilfe
  • Grundzüge des Schwerbehindertenrechts
  • Verfahren und Rechtsschutz.

Die Studierenden sind am Ende der Veranstaltung in der Lage die komplexen Strukturen des Rehabilitationsrechts nachzuvollziehen. Sie verstehen die Grundsätze der Leistungsgewährung von Leistungen zur Rehabilitation im gegliederten Sozialleistungssystem und können kleine Fallbeispiele einordnen und lösen.

Die Prüfungsleistung wird in Form einer Klausur zu erbringen sein.

Für die Veranstaltung wird aufgrund der 2020 in Kraft getretenen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetzes (Einfügung der Eingliederungshilfe) sowie weiterer aktueller Änderung (z.b. Teilhabestärkungsgesetz vom 2. Juni 2021) ein aktueller Gesetzestext des SGB IX benötigt. Darüber hinaus werden auch die Texte anderer Sozialgesetzbücher benötigt. Weitere Hinweise erfolgen in der Veranstaltung.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.218 - Rehabilitation und Teilhabe (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mo, 11:30-13:00 Uhr (wöchentlich)
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 18.10.2021 11:30 - 13:00

Teilnehmer: 5. Semester

„Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ – ist der Titel des Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX). Mit der Einführung des SGB IX im Jahr 2001 und dessen Überarbeitung durch das Bundesteilhabegesetz im Jahr 2016 (Gesetzesänderungen 2017 – 2023) sollen behinderungsbedingte Nachteile ausgeglichen und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohter Menschen sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft durch besondere Sozialleistungen gefördert bzw. ermöglicht werden. Damit wollte der Gesetzgeber den Anforderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) gerecht werden, die von den Vertragsstaaten fordert, die „volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen, ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern“ (Art. 4 Abs. 1 Satz 1 UN-BRK).
Aus der Gesetzesbegründung der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 18/9522, S. 2) geht hervor:
„Folgende Ziele sollen im Lichte der UN-BRK mit dem Gesetz verwirklicht werden:

  • Dem neuen gesellschaftlichen Verständnis einer inklusiven Gesellschaft soll durch einen neu gefassten Behinderungsbegriff Rechnung getragen werden.
  • Leistungen sollen wie aus einer Hand erbracht und zeitintensive Zuständigkeitskonflikte der Träger untereinander sowie Doppelbegutachtungen zulasten der Menschen mit Behinderungen vermieden werden. Die Position der Menschen mit Behinderungen im Verhältnis zu den Rehabilitationsträgern und den Leistungserbringern soll durch eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung gestärkt werden.
  • Die Anreize zur Aufnahme einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sollen auf persönlicher und institutioneller Ebene verbessert werden.
  • Die Möglichkeiten einer individuellen und den persönlichen Wünschen entsprechenden Lebensplanung und -gestaltung sollen unter Berücksichtigung des Sozialraumes bei den Leistungen zur sozialen Teilhabe gestärkt werden.
  • Die Leistungen zur Teilhabe an Bildung sollen insbesondere im Hinblick auf studierende Menschen mit Behinderungen verbessert werden.
  • …“
In der Veranstaltung sollen die komplexen Strukturen des Rehabilitationsrechts für die Anwendungsfelder der Sozialen Arbeit nachvollziehbar gemacht werden. Die Veranstaltung beschäftigt sich daher mit den Grundsätzen und Grundbegriffen der Leistungsgewährung von Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe im gegliederten Sozialleistungssystem sowie dem Schwerbehindertenrecht in Grundzügen, insbesondere:
  • den Regelungen für Menschen mit Behinderungen (Teil 1 SGB IX) - Grundbegriffe, Grundsätze, Verfahren
  • Leistungen nach dem SGB IX
    • Leistung zur medizinischen Rehabilitation
    • Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben
    • unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen
    • Leistung zur Teilhabe an Bildung
    • Leistung zur sozialen Teilhabe
  • Recht der Eingliederungshilfe
  • Grundzüge des Schwerbehindertenrechts
  • Verfahren und Rechtsschutz.

Die Studierenden sind am Ende der Veranstaltung in der Lage die komplexen Strukturen des Rehabilitationsrechts nachzuvollziehen. Sie verstehen die Grundsätze der Leistungsgewährung von Leistungen zur Rehabilitation im gegliederten Sozialleistungssystem und können kleine Fallbeispiele einordnen und lösen.

Die Prüfungsleistung wird in Form einer Klausur zu erbringen sein.

Für die Veranstaltung wird aufgrund der 2020 in Kraft getretenen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetzes (Einfügung der Eingliederungshilfe) sowie weiterer aktueller Änderung (z.b. Teilhabestärkungsgesetz vom 2. Juni 2021) ein aktueller Gesetzestext des SGB IX benötigt. Darüber hinaus werden auch die Texte anderer Sozialgesetzbücher benötigt. Weitere Hinweise erfolgen in der Veranstaltung.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.219/1.125 - Antidiskriminierung aus juristischer und sozialarbeiterischer Sicht

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.219 - Wahlpflichtmodul 2 / Studium Integrale
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (bis SoSe 2019) > 1.125 Wahlpflicht Modul
1.219/1.125  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Di, 9:30-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.00.10
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 19.10.2021 09:30 - 12:45, Ort: 05.00.10

Teilnehmer: 5. Semester

Antidiskriminierung bildet einen gemeinsamen juristischen und sozialarbeiterischen Wirkungsbereich. Unter Diskriminierung werden alle Phänomene subsumiert, die mit Ungleichbehandlung und den damit einhergehenden Benachteiligungen und Ausschlüssen einzelner Personen oder Gruppen aufgrund von vermeintlich eindeutigen Unterscheidungseigenschaften einhergehen. Diese Differenzierungspraktiken bilden die Grundlage für die Rechtfertigung, Legitimierung und Begründung von Ungleichbehandlung, Stigmatisierung, Ausgrenzung und Benachteiligung. Nach § 1 AGG sollten jedoch „Benachteiligungen aus Gründen der ‚Rasse‘ oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität“ verhindert oder beseitigt werden. Diskriminierungen kommen in jedem Handlungsfeld Sozialer Arbeit vor. Demzufolge gehört der Erwerb von Kenntnissen zu Antidiskriminierungsarbeit zu den Schlüsselkompetenzen der Sozialarbeitenden.

Folgende Fragenstellungen werden im Rahmen der Lehrveranstaltung behandelt:

  • Was wird unter Diskriminierung verstanden? Wie äußert sich die Diskriminierung?
  • Welche Formen von Diskriminierung gibt es?
  • Welche Wirkungen haben verschiedene Formen von Diskriminierung in den Lebenswelten der Adressat*innen der Sozialen Arbeit?
  • Welche möglichen Rechtsschritte können die Adressat*innen der Sozialen Arbeit im Fall von Diskriminierung vornehmen?
  • Auf welchen Rechtnormen können die Sozialarbeitende ihre Intervention begründen?
  • Welcher Handlungsauftrag entsteht für Sozialarbeitende im Fall von Diskriminierung?
  • Worin besteht der Auftrag und wo ist die Abgrenzung zum rechtlichen Auftrag?

Nach dem Abschluss des Seminars haben/können Studierende:
  • Kenntnis über rechtliche Grundlage des Antidiskriminierungsrechts;
  • Kenntnis über verschiedene Diskriminierungsformen;
  • Kenntnis über den Diversitätsansatz;
  • Kenntnis über die Antidiskriminierungsberatung;
  • die Diskriminierungsmechanismen in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit erkennen;
  • den Ansatz der Intersektionalität und des Othering auf die Analyse eines Fallbeispiels anwenden.

Im Rahmen des Seminars können Leistungen für die Module 1.125 (Prüfungsordnung 2012) und im Modul 1.219 (Prüfungsordnung ab 2019) erworben werden. Für das Modul 1.125 eine Studienleistung (Referat) und für das Modul 1.219 eine Prüfungsleistung (Referat mit Ausarbeitung von höchstens 8 Seiten pro Person – das Literaturverzeichnis wird nicht dazugezählt). Anhand von Fallbeispielen können die Studierenden die Anwendung der jeweiligen Ansätze (Intersektionalität und Othering), eines Ansatzes (Intersektionalität oder Othering) herausarbeiten und/oder rechtliche Grundlagen vorstellen und deren Voraussetzungen/Mechanismen/Wirkungen erörtern.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze. Ihre eigenen Referatswünsche können bereits jetzt per E-Mail an die Dozentinnen geäußert werden.

Mit dem juristischen und sozialarbeiterischen Zugang zum Thema der Antidiskriminierung entwickeln die Studierenden der Sozialen Arbeit ein Bewusstsein für eine interdisziplinäre Perspektive auf die Antidiskriminierungsarbeit zu entwickeln. Diese soll ihnen helfen, den eigenen professionellen sozialarbeiterischen Auftrag sowohl in Abgrenzung als auch in Überschneidung mit dem rechtlichen Auftrag zu erkennen und demzufolge sozialarbeiterische Interventionen zu entwickeln.

Die Literatur wird zum Beginn des Seminars bekanntgegeben.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel. , Prof.in Dr.in Anna Kasten

 

2.206 - Arbeitsrecht

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.206 - Recht
2.206  -   Seminar  -  Wintersemester 2021/2022
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.33
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 18.10.2021 15:15 - 16:45, Ort: 05.03.33

Teilnehmer: 2. Semester MASA

Die Veranstaltung orientiert sich an den praktischen Anforderungen an Führungskräfte in der Sozialen Arbeit. Ihr Fokus richtet sich daher sowohl auf den Schutz von Rechtspositionen der Arbeitnehmer*innen als auch auf die Wahrnehmung berechtigter Interessen auf Seiten der Arbeitgeber*innen. Hierzu gehören u.a. auch der Schutz vor Diskriminierung bzw. das Verbot der arbeitsrechtlichen Ungleichbehandlung, Work-Life-Balance, Umgang mit längerfristigen Erkrankungen (betriebliches Eingliederungsmanagement) usw.

Im Mittelpunkt werden Rechtsprobleme der Begründung, der Ausgestaltung sowie der Beendigung von Arbeitsverhältnissen stehen. Neben dem Individualarbeitsrecht, zu dem auch die Grundsätze des innerbetrieblichen Schadensausgleichs gehören, werden auch das Recht der betrieblichen Mitbestimmung sowie das Tarifrecht überblicksartig thematisiert.
In den ersten Semesterwochen wird ein Einblick in das Arbeitsrecht gegeben und die rechtlichen Grundlagen erläutert. Im Fortgang der Veranstaltung wird vertieft auf Schwerpunkte im Arbeitsrecht eingegangen werden. Nach einer Einführung in das jeweilige Schwerpunktthema wird dieses durch ein Referat vertieft und diskutiert.

Im Rahmen der drei Master-Veranstaltungen des Moduls Recht wird von allen Studierenden jeweils eine Prüfungsleistungen in einem Teilmodul sowie zwei Studienleistungen (SL) in den beiden anderen Teilmodulen erwartet. Jede*r Studierende kann oder muss in einem der Teilmodule eine benotete Prüfungsleistung erbringen. In dem Teilmodul Arbeitsrecht beinhaltet die PL ein Referat von ca. 15 Minuten sowie eine schriftliche Ausarbeitung von 8 Seiten. Das Referat soll zur Diskussion anregen, deren Inhalt und Ergebnisse wiederum in der schriftlichen Ausarbeitung aufgegriffen werden sollten. Die schriftliche Ausarbeitung soll spätestens 3 Wochen nach der Präsentation eingereicht werden.
Den Studierenden, die eine Prüfungsleistung erbringen, wird ein vorbereitendes Gespräch (online) angeboten (bitte vorher per Mail anmelden).
Die Studienleistung besteht aus der Ausarbeitung eines Kurzreferates von 5 bis 10 Minuten. Hierbei handelt es sich entweder um eine Entscheidungsbesprechung (Inhalt, Normenkontext, Praxisbezug) oder um die Vorstellung eines bestimmten Themas. Eine anschließende Diskussion soll ermöglicht werden.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.