Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz M.mel.

Seminare – Sommersemester 2021

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:12.04.2021 - Änderungen vorbehalten

1.125 - Antidiskriminierung aus juristischer und sozialarbeiterischer Perspektive

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.125  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Di, 7:45-9:15 Uhr (wöchentlich), Ort: online
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 13.04.2021 07:45 - 09:15, Ort: (online)

Teilnehmer: 6. Semester

Antidiskriminierung bildet einen gemeinsamen juristischen und sozialarbeiterischen Wirkungsbereich. Unter Diskriminierung werden alle Phänomene subsumiert, die mit Ungleichbehandlung und den damit einhergehenden Benachteiligungen und Ausschlüssen einzelner Personen oder Gruppen aufgrund von vermeintlich eindeutigen Unterscheidungseigenschaften einhergehen. Diese Differenzierungspraktiken bilden die Grundlage für die Rechtfertigung, Legitimierung und Begründung von Ungleichbehandlung, Stigmatisierung, Ausgrenzung und Benachteiligung. Nach § 1 AGG sollten jedoch „Benachteiligungen aus Gründen der ‚Rasse‘ oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität“ verhindert oder beseitigt werden. Diskriminierungen kommen in jedem Handlungsfeld Sozialer Arbeit vor. Demzufolge gehört der Erwerb von Kenntnissen zu Antidiskriminierungsarbeit zu den Schlüsselkompetenzen der Sozialarbeitenden.
Folgende Fragenstellungen werden im Rahmen der Lehrveranstaltung behandelt:

  • Was wird unter Diskriminierung verstanden? Wie äußert sich die Diskriminierung?
  • Welche Formen von Diskriminierung gibt es?
  • Welche Wirkungen haben verschiedene Formen von Diskriminierung in den Lebenswelten der Adressat*innen der Sozialen Arbeit?
  • Welche möglichen Rechtsschritte können die Adressat*innen der Sozialen Arbeit im Fall von Diskriminierung vornehmen?
  • Auf welchen Rechtnormen können die Sozialarbeitende ihre Intervention begründen?
  • Welcher Handlungsauftrag entsteht für Sozialarbeitende im Fall von Diskriminierung?
  • Worin besteht der Auftrag und wo ist die Abgrenzung zum rechtlichen Auftrag?

Nach dem Abschluss des Seminars haben/können Studierende:
  • Kenntnis über rechtliche Grundlage des Antidiskriminierungsrechts;
  • Kenntnis über verschiedene Diskriminierungsformen;
  • Kenntnis über den Diversitätsansatz;
  • Kenntnis über die Antidiskriminierungsberatung;
  • die Diskriminierungsmechanismen in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit erkennen;
  • den Ansatz der Intersektionalität und des Othering auf die Analyse eines Fallbeispiels anwenden.

Im Rahmen des Seminars kann eine Studienleistung erworben werden. Anhand eines Fallbeispiels können die Studierenden die Anwendung der jeweiligen Ansätze (Intersektionalität und Othering), eines Ansatzes (Intersektionalität oder Othering) herausarbeiten und/oder rechtliche Grundlagen vorstellen und deren Voraussetzungen/Mechanismen/Wirkungen erörtern.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze. Ihre eigenen Referatswünsche können bereits jetzt per E-Mail an die Dozentinnen geäußert werden.

Mit dem juristischen und sozialarbeiterischen Zugang zum Thema der Antidiskriminierung entwickeln die Studierenden der Sozialen Arbeit ein Bewusstsein für eine interdisziplinäre Perspektive auf die Antidiskriminierungsarbeit zu entwickeln. Diese soll ihnen helfen, den eigenen professionellen sozialarbeiterischen Auftrag sowohl in Abgrenzung als auch in Überschneidung mit dem rechtlichen Auftrag zu erkennen und demzufolge sozialarbeiterische Interventionen zu entwickeln.

Die Literatur wird zu Beginn des Seminars bekanntgegeben.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel. , Prof.in Dr.in Anna Kasten

 

1.126 - Armut von Kindern und Erwachsenen - Schuldner:innen- und Insolvenzberatung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.126 Vertiefung Arbeitsfeld
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.126  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mi, 9:30-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: online
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 14.04.2021 09:30 - 12:45, Ort: (online)

Teilnehmer: 6. Semester

Auch wenn nach einem Höchststand im Jahr 2019 die Zahl der verschuldeten Haushalte im Jahr 2020 abgenommen hat (Schuldneratlas 2020), ist die Verschuldung in Deutschland ein sehr relevantes Thema. Es ist damit zu rechnen, dass es durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, insbesondere durch Kurzarbeit und die wachsenden Arbeitslosenzahlen sowie durch den Existenzkampf von Freiberufler*innen und Selbständigen, zu einem (deutlichen) Anstieg der Überschuldungsfälle kommen wird.
Es gibt kaum Arbeitsbereiche der Sozialen Arbeit, in denen die Auswirkungen von Ver- und insbesondere Überschuldung keine wichtige Rolle einnehmen. Hiervon betroffen sind die Arbeit mit arbeitslosen, alleinerziehenden, jungen, suchtabhängigen, wohnungslosen oder straffälligen Menschen, um nur einige Bereiche zu benennen. Die Schuldner:innen- und Insolvenzberatung ist daher eine wichtige Querschnittsaufgabe, die in nahezu jedem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit eine Rolle einnimmt, da mit wirtschaftlichen Notlagen auch psychosoziale Schwierigkeiten (Suchtgefährdung, Familienkonflikte, drohende Wohnungslosigkeit) verbunden sein können.
Im Bereich der sozialen Schuldner:innenberatung geht es darum, die Existenz der Schuldner:innen zu sichern, die weitere Anhäufung von Verbindlichkeiten zu vermeiden und die Perspektiven und Wege aus der sogenannten „Schuldenfalle“ aufzuzeigen. Hierbei sind, um eine strategische Schuldner:innenberatung durchführen zu können, neben den rechtlichen Kenntnissen, Kenntnisse der Ursachen der zunehmenden Verbraucherüberschuldung, der Bewältigungs- und Verdrängungsstrategien von Schuldner:innen, beratungsmethodische Aspekte, präventive Aspekte der Schuldner:innenberatung aber auch Kenntnisse in finanziellen Grundlagen erforderlich.
In dieser Veranstaltung werden relevante rechtliche und strategische Bereiche der Schuldner:innenberatung anwendungsorientiert vorgestellt und diskutiert.
Als Prüfungsleistungen sind Referate mit schriftlichen Ausarbeitungen und als Studienleistungen kurze Ausarbeitungen oder ein Handout mit Übersichten vorgesehen. Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze. Ihre eigenen Referatswünsche können bereits jetzt per E-Mail an die Dozentin geäußert werden.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.206 - Recht II - Familienrecht (1)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.206 - Recht II: Familienrecht, Jugendrecht, Recht der Existenzsicherung
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/1
1.206  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Di, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 28.04.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 12.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 26.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 09.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 23.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 07.07.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 13.04.2021 13:30 - 15:00, Ort: (online)

Teilnehmer: SG II/1

Im Familienrecht werden als einem Teil des Zivilrechts die Rechtsbeziehungen innerhalb von Familien geregelt. Das Familienrecht ist ein lebendiges von einem stetigen Wandel aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen betroffenes Rechtsgebiet. Nachdem im Jahr 2017 die Ehe für Alle eingeführt und damit ein zum damaligen Zeitpunkt überraschenden Kurswechsel eingeleitet wurde, sind noch nicht alle Fragen beantwortet, es kommen auch immer neue hinzu. Exemplarisch verweise ich auf die Diskussion zum Abstammungsrecht – die Einführung einer „Mitmutterschaft“ für die Ehefrau der Mutter sowie die nun vom Bundestag verabschiedete Reform des Betreuungs- und Vormundschaftsrecht über die der Bundesrat am 26.03.2021 abstimmt.
Das Familienrecht wird aufgrund des begrenzten Zugangs zur Rechtsbeschwerde, die von der Zulassung durch das Beschwerdegericht abhängig ist, stärker als andere Rechtsgebiete von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geprägt (siehe dazu auch FamRZ-Newsletter 6/2021 So zum Beispiel am 21. Februar 2020 das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Lebensgemeinschaften verabschiedet, mit dem § 1766 a BGB einfügt werden soll.
Weiter diskutiert werden unter anderen noch die Neuregelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags Aktuelle Fragen betreffen zum Beispiel auch den Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen. Hier gibt es aktuell ein Gesetzgebungsverfahren - vgl. die Übersicht bei DIP.
Das Familienrecht ist für viele Arbeitsfelder der sozialen Arbeit relevant.
Ziel der Veranstaltung ist es die, grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Familienrechts kennenzulernen, um auch nach späteren Änderungen Problemlösungen für kleinere Fälle selbständig erarbeiten und entsprechend beraten zu können.

Themen sind:

  • Einführung in das Rechtsgebiet des Familienrechts
  • Verwandtschaft
  • Eherecht
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft und Lebenspartnerschaft
  • Kindschaftsrecht
  • Vormundschaft/Pflegschaft/Betreuung

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein hinreichend aktueller Gesetzestext notwendig.
Die Veranstaltung findet online bei BBB statt - Zugangsdaten: siehe studip. Notwendig sind neben einem Gesetzbuch, auch Rechner, ggf. Kamera und Mikrofon (hierfür kann auch ein Smartphone genutzt werden).
Weiteres dazu unter studip.

Als Prüfungsleistung in Recht II wird am Ende des 3. Semesters zusammen mit dem Existenzsicherungs- und dem Kinder- und Jugendhilferecht eine Klausur (Auswahl 2 aus 3 Rechtsgebieten) angeboten.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.206 - Recht II - Familienrecht (2)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.206 - Recht II: Familienrecht, Jugendrecht, Recht der Existenzsicherung
1.206  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mo, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 28.04.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 12.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 26.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 09.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 23.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 07.07.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 12.04.2021 13:30 - 15:00, Ort: (online)

Teilnehmer: SG II/2

Im Familienrecht werden als einem Teil des Zivilrechts die Rechtsbeziehungen innerhalb von Familien geregelt. Das Familienrecht ist ein lebendiges von einem stetigen Wandel aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen betroffenes Rechtsgebiet. Nachdem im Jahr 2017 die Ehe für Alle eingeführt und damit ein zum damaligen Zeitpunkt überraschenden Kurswechsel eingeleitet wurde, sind noch nicht alle Fragen beantwortet, es kommen auch immer neue hinzu. Exemplarisch verweise ich auf die Diskussion zum Abstammungsrecht – die Einführung einer „Mitmutterschaft“ für die Ehefrau der Mutter sowie die nun vom Bundestag verabschiedete Reform des Betreuungs- und Vormundschaftsrecht über die der Bundesrat am 26.03.2021 abstimmt.
Das Familienrecht wird aufgrund des begrenzten Zugangs zur Rechtsbeschwerde, die von der Zulassung durch das Beschwerdegericht abhängig ist, stärker als andere Rechtsgebiete von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geprägt (siehe dazu auch FamRZ-Newsletter 6/2021 So zum Beispiel am 21. Februar 2020 das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Lebensgemeinschaften verabschiedet, mit dem § 1766 a BGB einfügt werden soll.
Weiter diskutiert werden unter anderen noch die Neuregelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags Aktuelle Fragen betreffen zum Beispiel auch den Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen. Hier gibt es aktuell ein Gesetzgebungsverfahren - vgl. die Übersicht bei DIP.
Das Familienrecht ist für viele Arbeitsfelder der sozialen Arbeit relevant.
Ziel der Veranstaltung ist es die, grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Familienrechts kennenzulernen, um auch nach späteren Änderungen Problemlösungen für kleinere Fälle selbständig erarbeiten und entsprechend beraten zu können.

Themen sind:

  • Einführung in das Rechtsgebiet des Familienrechts
  • Verwandtschaft
  • Eherecht
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft und Lebenspartnerschaft
  • Kindschaftsrecht
  • Vormundschaft/Pflegschaft/Betreuung

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein hinreichend aktueller Gesetzestext notwendig.
Die Veranstaltung findet online bei BBB statt - Zugangsdaten: siehe studip. Notwendig sind neben einem Gesetzbuch, auch Rechner, ggf. Kamera und Mikrofon (hierfür kann auch ein Smartphone genutzt werden).
Weiteres dazu unter studip.

Als Prüfungsleistung in Recht II wird am Ende des 3. Semesters zusammen mit dem Existenzsicherungs- und dem Kinder- und Jugendhilferecht eine Klausur (Auswahl 2 aus 3 Rechtsgebieten) angeboten.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.206 - Recht II - Familienrecht (3)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.206 - Recht II: Familienrecht, Jugendrecht, Recht der Existenzsicherung
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/3
1.206  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 28.04.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 12.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Di, 18.05.2021, 11:15-12:45 Uhr - Ort: online,
Mi, 26.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 09.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 23.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 07.07.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 12.04.2021 15:15 - 16:45, Ort: (online)

Teilnehmer: SG II/3

Im Familienrecht werden als einem Teil des Zivilrechts die Rechtsbeziehungen innerhalb von Familien geregelt. Das Familienrecht ist ein lebendiges von einem stetigen Wandel aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen betroffenes Rechtsgebiet. Nachdem im Jahr 2017 die Ehe für Alle eingeführt und damit ein zum damaligen Zeitpunkt überraschenden Kurswechsel eingeleitet wurde, sind noch nicht alle Fragen beantwortet, es kommen auch immer neue hinzu. Exemplarisch verweise ich auf die Diskussion zum Abstammungsrecht – die Einführung einer „Mitmutterschaft“ für die Ehefrau der Mutter sowie die nun vom Bundestag verabschiedete Reform des Betreuungs- und Vormundschaftsrecht über die der Bundesrat am 26.03.2021 abstimmt.
Das Familienrecht wird aufgrund des begrenzten Zugangs zur Rechtsbeschwerde, die von der Zulassung durch das Beschwerdegericht abhängig ist, stärker als andere Rechtsgebiete von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geprägt (siehe dazu auch FamRZ-Newsletter 6/2021 So zum Beispiel am 21. Februar 2020 das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Lebensgemeinschaften verabschiedet, mit dem § 1766 a BGB einfügt werden soll.
Weiter diskutiert werden unter anderen noch die Neuregelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags Aktuelle Fragen betreffen zum Beispiel auch den Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen. Hier gibt es aktuell ein Gesetzgebungsverfahren - vgl. die Übersicht bei DIP.
Das Familienrecht ist für viele Arbeitsfelder der sozialen Arbeit relevant.
Ziel der Veranstaltung ist es die, grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Familienrechts kennenzulernen, um auch nach späteren Änderungen Problemlösungen für kleinere Fälle selbständig erarbeiten und entsprechend beraten zu können.

Themen sind:

  • Einführung in das Rechtsgebiet des Familienrechts
  • Verwandtschaft
  • Eherecht
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft und Lebenspartnerschaft
  • Kindschaftsrecht
  • Vormundschaft/Pflegschaft/Betreuung

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein hinreichend aktueller Gesetzestext notwendig.
Die Veranstaltung findet online bei BBB statt - Zugangsdaten: siehe studip. Notwendig sind neben einem Gesetzbuch, auch Rechner, ggf. Kamera und Mikrofon (hierfür kann auch ein Smartphone genutzt werden).
Weiteres dazu unter studip.

Als Prüfungsleistung in Recht II wird am Ende des 3. Semesters zusammen mit dem Existenzsicherungs- und dem Kinder- und Jugendhilferecht eine Klausur (Auswahl 2 aus 3 Rechtsgebieten) angeboten.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.206 - Recht II - Familienrecht (4)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.206 - Recht II: Familienrecht, Jugendrecht, Recht der Existenzsicherung
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/4
1.206  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mo, 11:15-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 28.04.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 12.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 26.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 09.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 23.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 07.07.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 12.04.2021 11:30 - 13:00, Ort: (online)

Teilnehmer: SG II/4

Im Familienrecht werden als einem Teil des Zivilrechts die Rechtsbeziehungen innerhalb von Familien geregelt. Das Familienrecht ist ein lebendiges von einem stetigen Wandel aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen betroffenes Rechtsgebiet. Nachdem im Jahr 2017 die Ehe für Alle eingeführt und damit ein zum damaligen Zeitpunkt überraschenden Kurswechsel eingeleitet wurde, sind noch nicht alle Fragen beantwortet, es kommen auch immer neue hinzu. Exemplarisch verweise ich auf die Diskussion zum Abstammungsrecht – die Einführung einer „Mitmutterschaft“ für die Ehefrau der Mutter sowie die nun vom Bundestag verabschiedete Reform des Betreuungs- und Vormundschaftsrecht über die der Bundesrat am 26.03.2021 abstimmt.
Das Familienrecht wird aufgrund des begrenzten Zugangs zur Rechtsbeschwerde, die von der Zulassung durch das Beschwerdegericht abhängig ist, stärker als andere Rechtsgebiete von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geprägt (siehe dazu auch FamRZ-Newsletter 6/2021 So zum Beispiel am 21. Februar 2020 das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Lebensgemeinschaften verabschiedet, mit dem § 1766 a BGB einfügt werden soll.
Weiter diskutiert werden unter anderen noch die Neuregelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags Aktuelle Fragen betreffen zum Beispiel auch den Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen. Hier gibt es aktuell ein Gesetzgebungsverfahren - vgl. die Übersicht bei DIP.
Das Familienrecht ist für viele Arbeitsfelder der sozialen Arbeit relevant.
Ziel der Veranstaltung ist es die, grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Familienrechts kennenzulernen, um auch nach späteren Änderungen Problemlösungen für kleinere Fälle selbständig erarbeiten und entsprechend beraten zu können.

Themen sind:

  • Einführung in das Rechtsgebiet des Familienrechts
  • Verwandtschaft
  • Eherecht
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft und Lebenspartnerschaft
  • Kindschaftsrecht
  • Vormundschaft/Pflegschaft/Betreuung

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein hinreichend aktueller Gesetzestext notwendig.
Die Veranstaltung findet online bei BBB statt - Zugangsdaten: siehe studip. Notwendig sind neben einem Gesetzbuch, auch Rechner, ggf. Kamera und Mikrofon (hierfür kann auch ein Smartphone genutzt werden).
Weiteres dazu unter studip.

Als Prüfungsleistung in Recht II wird am Ende des 3. Semesters zusammen mit dem Existenzsicherungs- und dem Kinder- und Jugendhilferecht eine Klausur (Auswahl 2 aus 3 Rechtsgebieten) angeboten.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.

 

1.206 - Recht II - Familienrecht (5)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.206 - Recht II: Familienrecht, Jugendrecht, Recht der Existenzsicherung
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/5
1.206  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mo, 7:45-9:15 Uhr (wöchentlich), Ort: online,
Mi, 28.04.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 12.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 26.05.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 09.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 23.06.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin,
Mi, 07.07.2021, 15:15-16:45 Uhr - Ort: https://bbb.sw.eah-jena.de/b/lar-ph7-upz, anderer Termin
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 12.04.2021 07:45 - 09:15, Ort: (online)

Teilnehmer: SG II/5

Im Familienrecht werden als einem Teil des Zivilrechts die Rechtsbeziehungen innerhalb von Familien geregelt. Das Familienrecht ist ein lebendiges von einem stetigen Wandel aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen betroffenes Rechtsgebiet. Nachdem im Jahr 2017 die Ehe für Alle eingeführt und damit ein zum damaligen Zeitpunkt überraschenden Kurswechsel eingeleitet wurde, sind noch nicht alle Fragen beantwortet, es kommen auch immer neue hinzu. Exemplarisch verweise ich auf die Diskussion zum Abstammungsrecht – die Einführung einer „Mitmutterschaft“ für die Ehefrau der Mutter sowie die nun vom Bundestag verabschiedete Reform des Betreuungs- und Vormundschaftsrecht über die der Bundesrat am 26.03.2021 abstimmt.
Das Familienrecht wird aufgrund des begrenzten Zugangs zur Rechtsbeschwerde, die von der Zulassung durch das Beschwerdegericht abhängig ist, stärker als andere Rechtsgebiete von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geprägt (siehe dazu auch FamRZ-Newsletter 6/2021 So zum Beispiel am 21. Februar 2020 das Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Lebensgemeinschaften verabschiedet, mit dem § 1766 a BGB einfügt werden soll.
Weiter diskutiert werden unter anderen noch die Neuregelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags Aktuelle Fragen betreffen zum Beispiel auch den Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen. Hier gibt es aktuell ein Gesetzgebungsverfahren - vgl. die Übersicht bei DIP.
Das Familienrecht ist für viele Arbeitsfelder der sozialen Arbeit relevant.
Ziel der Veranstaltung ist es die, grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Familienrechts kennenzulernen, um auch nach späteren Änderungen Problemlösungen für kleinere Fälle selbständig erarbeiten und entsprechend beraten zu können.

Themen sind:

  • Einführung in das Rechtsgebiet des Familienrechts
  • Verwandtschaft
  • Eherecht
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft und Lebenspartnerschaft
  • Kindschaftsrecht
  • Vormundschaft/Pflegschaft/Betreuung

Da in dem Seminar mit dem Gesetz gearbeitet wird, ist zu den Seminaren immer ein hinreichend aktueller Gesetzestext notwendig.
Die Veranstaltung findet online bei BBB statt - Zugangsdaten: siehe studip. Notwendig sind neben einem Gesetzbuch, auch Rechner, ggf. Kamera und Mikrofon (hierfür kann auch ein Smartphone genutzt werden).
Weiteres dazu unter studip.

Als Prüfungsleistung in Recht II wird am Ende des 3. Semesters zusammen mit dem Existenzsicherungs- und dem Kinder- und Jugendhilferecht eine Klausur (Auswahl 2 aus 3 Rechtsgebieten) angeboten.

Prof.in Dr.in iur. Claudia Beetz, M.mel.