Prof. Dr. habil. Michael Opielka

Seminare – Wintersemester 2017/2018

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor / 1. Sem. / 3. Sem. / 5. Sem. / 7. Sem.] [Master / 2. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:01.09.2017

1.122 - Psychodrama und Gruppenanalyse

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 7. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Wintersemester 2017/2018
Zeit / Ort:Mi, 9:30-12:45Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 25.10.2017, 09:30 - 12:45, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 7. Semester BASA

Das Seminar bietet eine Einführung in die psychoanalytische Theorie und in praktische Anwendungen im Rahmen der Sozialen Arbeit. Dabei stehen weniger der medizinisch-biologische und der individual- bzw. entwicklungspsychologische Aspekt der Psychoanalyse im Mittelpunkt, sondern in Übereinstimmung mit bedeutenden Entwicklungen der Psychoanalyse vor allem die psychoanalytische Interpretation von sozialen Beziehungsgeschehen. In Bezug auf die Anwendungsseite der Psychoanalyse erfolgt eine Konzentration auf die Gruppenanalyse in der Tradition von Siegmund H. Foulkes und Wilfried Bion. Die Methode Gruppenanalyse wird mit der von Jakob L. Moreno auf der Grundlage der Psychoanalyse entwickelten Methode des Psychodrama systematisch kombiniert. Psychodrama wie Gruppenanalyse werden sowohl im sozial- und gruppenpädagogischen Kontext, als Supervisionsmethode wie in der Gruppenpsychotherapie eingesetzt. Im Seminar werden praktische Übungen mit beiden Methoden kombiniert.
Vom Seminarleiter können Sie erwarten: Vielfältige Anregungen quer zu üblichen Denklinien, einen Überblick über aktuelle Theorien und eine praxisbezogene Einführung in Verfahren der Gruppenleitung und Moderation, Hinweise zur Realisierung des eigenen kreativen Potentials.
Von den Studierenden wird erwartet: Bereitschaft zum selbständigen Literaturstudium, Bereitschaft zur engagierten Arbeit in Gruppen und zur Selbsterfahrung.

Literatur:
Ameln, Falko von/Kramer, Josef, 2014, Psychodrama. Grundlagen, 3. Aufl., Berlin/Heidelberg: Springer
dies., 2014, Psychodrama. Praxis, Berlin/Heidelberg: Springer
dies., 2015, Einführung in das Psychodrama, Berlin/Heidelberg: Springer (Pflichtlektüre)
Becker, Ulrike/Hermann, Andrea/Stanek, Milan (Hrsg.), 1999, Chaos und Entwicklung. Theorie und Praxis psychoanalytisch orientierter sozialer Arbeit, Gießen: Psychosozial
Dinger, Wolfgang, Hrsg., 2012, Gruppenanalytisch denken - supervisorisch handeln, Kassel: Kassel University Press 2012
Mertens, Wolfgang, 2008, Psychoanalyse. Geschichte und Methoden, 4. Aufl., München: Beck (Pflichtlektüre)
Moreno, Jacob Levy, 1989, Psychodrama und Soziometrie. Essentielle Schriften, Köln: Edition Humanistische Psychologie
Pritz, Alfred/Vykoukal, Elisabeth (Hrsg.), 2003, Gruppenpsychoanalyse. Theorie - Technik - Anwendung, 2. Aufl., Wien: Facultas
Sandler, Joseph u.a., 2003, Freuds Modelle der Seele. Eine Einführung, Gießen: Psychosozial Verlag

Die Prüfungsleistung wird durch eine Hausarbeit erbracht (Prüfungsvorleistung ist ein Sitzungsprotokoll).

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

 

1.123 - Ethik und Soziale Arbeit (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 7. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.123 Ethik und Soziale Arbeit
1.123  -   Seminar  -  Wintersemester 2017/2018
Zeit / Ort:Di, 15:15-18:30Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.09,
Fr, 24.11.2017, 09:00-17:00 Uhr - Ort: Aula,
Fr, 19.01.2018, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Di., 24.10.2017, 15:15 - 18:30, Ort: 05.03.09

Teilnehmer: 7. Semester BASA

Ethik ist aktuell, manche sprechen davon, dass die „Postmoderne“ das Zeitalter der Ethik ist: ökologische Ethik, Tierethik, Medizinethik, Technikethik, Politische Ethik und eben auch die Berufs- oder Professionsethik in der Sozialen Arbeit. Einer der Gründe für diesen „Ethikboom“ ist der Wertewandel und der Wertepluralismus, der nicht mit einem Werteverlust verwechselt werden darf. Im Gegenteil scheint das Auf-kommen von Religionsfundamentalismen und starken Religionssurrogaten (von Süchten über Konsumismus bis zu virtuellen Realitäten) dafür zu sprechen, dass die Sehnsucht nach Leitbildern und Werten eher zunimmt. Die Soziale Arbeit muss sich heute klarer als bisher mit ihren ethischen Grundlagen auseinandersetzen. Adressaten, Arbeitgeber und Gesellschaft erheben teils widersprüchliche Anforderungen. Helfen als Beruf erfordert einen ethischen Kompass, der persönliches Handeln und Organisationshandeln strukturieren kann. Das Modul fokussiert die Verknüpfung der Entwicklung von professioneller Person, Klienten und Institutionen mit ihrer ethischen Reflexion. Theoretische und praktische Erfahrungen mit der Disziplin und Profession Soziale Arbeit sollen unter dem Gesichtspunkt ethischer Konflikte reflektiert werden.
Im Modul wird der Bogen von alltäglichen moralischen und ethischen Konflikten über Moral- und Ethiktheorien bis zur gesellschaftlichen Rolle der Sozialen Arbeit geschlagen. Wie kann eine professionelle Ethik in der Sozialen Arbeit aussehen? Welche Ethiktraditionen sollten integriert werden? Welchen Nutzen hat ethische Reflexion für Themen wie Sterbehilfe, Arbeitsverpflichtung, medizinische Rationierung oder ethnische Diversität? Können die Menschenrechte als Leuchtturm für eine Ethik der Sozialen Arbeit wirken?

Das Modul wird in Form eines wöchentlichen Seminars und zweier Blocktage (für die einige Seminarsitzungen ausfallen) durchgeführt. Die beiden Blocktage werden gemeinsam mit den drei anderen Parallelseminaren, zwei davon geleitet von Prof. Dr. Markus Hundeck, als öffentliche Veranstaltungen geplant, am Freitag, 24.11.2017 zum Thema „Berufsethik - medizinische Ethik – Patientenverfügung“, am Freitag, 19.1.2018 zum Thema „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“. Das Seminar ist interaktiv angelegt, kontroverse, „sokratische“ Dialoge und Pluriloge machen Ethik erst verständlich, Ethik ist immer die Folge von Konflikten. Der Hintergrund der eigenen praktischen Erfahrungen in der Sozialen Arbeit und der Ausblick auf die künftige praktische Tätigkeit spielt eine wesentliche Rolle. Die Prüfungsleistung im Modul wird erbracht durch ein (Gruppen-)Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder durch eine Hausarbeit.

Pflichtlektüre:
Höffe, Otfried, 2013, Ethik. Eine Einführung, München: Beck

weitere Lektüre wird im Seminarplan angezeigt und in stud.ip zur Verfügung gestellt

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

 

1.123 - Ethik und Soziale Arbeit (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 7. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.123 Ethik und Soziale Arbeit
1.123  -   Seminar  -  Wintersemester 2017/2018
Zeit / Ort:Mo, 13:30-16:45Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.207,
Fr, 24.11.2017, 09:00-17:00 Uhr - Ort: Aula,
Fr, 19.01.2018, 09:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 23.10.2017, 13:30 - 16:45, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 7. Semester BASA

Ethik ist aktuell, manche sprechen davon, dass die „Postmoderne“ das Zeitalter der Ethik ist: ökologische Ethik, Tierethik, Medizinethik, Technikethik, Politische Ethik und eben auch die Berufs- oder Professionsethik in der Sozialen Arbeit. Einer der Gründe für diesen „Ethikboom“ ist der Wertewandel und der Wertepluralismus, der nicht mit einem Werteverlust verwechselt werden darf. Im Gegenteil scheint das Auf-kommen von Religionsfundamentalismen und starken Religionssurrogaten (von Süchten über Konsumismus bis zu virtuellen Realitäten) dafür zu sprechen, dass die Sehnsucht nach Leitbildern und Werten eher zunimmt. Die Soziale Arbeit muss sich heute klarer als bisher mit ihren ethischen Grundlagen auseinandersetzen. Adressaten, Arbeitgeber und Gesellschaft erheben teils widersprüchliche Anforderungen. Helfen als Beruf erfordert einen ethischen Kompass, der persönliches Handeln und Organisationshandeln strukturieren kann. Das Modul fokussiert die Verknüpfung der Entwicklung von professioneller Person, Klienten und Institutionen mit ihrer ethischen Reflexion. Theoretische und praktische Erfahrungen mit der Disziplin und Profession Soziale Arbeit sollen unter dem Gesichtspunkt ethischer Konflikte reflektiert werden.
Im Modul wird der Bogen von alltäglichen moralischen und ethischen Konflikten über Moral- und Ethiktheorien bis zur gesellschaftlichen Rolle der Sozialen Arbeit geschlagen. Wie kann eine professionelle Ethik in der Sozialen Arbeit aussehen? Welche Ethiktraditionen sollten integriert werden? Welchen Nutzen hat ethische Reflexion für Themen wie Sterbehilfe, Arbeitsverpflichtung, medizinische Rationierung oder ethnische Diversität? Können die Menschenrechte als Leuchtturm für eine Ethik der Sozialen Arbeit wirken?

Das Modul wird in Form eines wöchentlichen Seminars und zweier Blocktage (für die einige Seminarsitzungen ausfallen) durchgeführt. Die beiden Blocktage werden gemeinsam mit den drei anderen Parallelseminaren, zwei davon geleitet von Prof. Dr. Markus Hundeck, als öffentliche Veranstaltungen geplant, am Freitag, 24.11.2017 zum Thema „Berufsethik - medizinische Ethik – Patientenverfügung“, am Freitag, 19.1.2018 zum Thema „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“. Das Seminar ist interaktiv angelegt, kontroverse, „sokratische“ Dialoge und Pluriloge machen Ethik erst verständlich, Ethik ist immer die Folge von Konflikten. Der Hintergrund der eigenen praktischen Erfahrungen in der Sozialen Arbeit und der Ausblick auf die künftige praktische Tätigkeit spielt eine wesentliche Rolle. Die Prüfungsleistung im Modul wird erbracht durch ein (Gruppen-)Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder durch eine Hausarbeit.

Anmerkung zur Terminplanung: In diesem Seminar werden voraussichtlich zwei Sitzungen als Blocksitzungen bis 20.30 Uhr durchgeführt.

Pflichtlektüre:
Höffe, Otfried, 2013, Ethik. Eine Einführung, München: Beck

weitere Lektüre wird im Seminarplan angezeigt und in stud.ip zur Verfügung gestellt

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

 

1.124 - Sozialpolitik

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.124 Sozialpolitik
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 5. Semester (BASA)
1.124  -   Vorlesung  -  Wintersemester 2017/2018
Zeit / Ort:Di, 9:30-11:00Uhr (wöchentlich), Ort: Hörsaal 4
Veranstaltungsbeginn:  Di., 24.10.2017, 09:30 - 11:00, Ort: Hörsaal 4

Teilnehmer: 5. Semester BASA

Das Modul (Vorlesung und Seminar) gibt eine umfassende Einführung in die Sozialpolitik. Es soll gezeigt wer-den, wie sehr die moderne Gesellschaft durch die Sozialpolitik gestaltet wird. Neben historischen und systematischen Perspektiven gilt im ersten Modulelement (Vorlesung) der Blick zentralen sozialpolitischen Feldern wie Arbeit, Armut, Alter, Familie, Gesundheit, soziale Dienstleistungen, Bildung und Migration. Im Seminarteil des Moduls (Sommersemester 2018) wird bei entsprechendem Interesse der Studierenden in Form eines Lehrprojektes (einer öffentlichen studentischen Fachtagung) ein aktuelles Thema der Sozialpolitik vertieft. Ziel der Veranstaltung ist: Die Studierenden sollen befähigt werden, die sozialpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit selbständig zu erfassen und systematisch sowie exemplarisch zu analysieren.

Die Prüfungsleistung im Fach „Sozialpolitik“ wird durch eine schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit) erbracht.

Pflichtlektüre:
Michael Opielka, Sozialpolitik. Grundlagen und vergleichende Perspektiven. rowohlts enzyklopädie, 2. über-arbeitete Auflage, Reinbek: Rowohlt 2008

Ein Überblick über die studentischen Fachtagungen zur Sozialpolitik in den letzten Jahren findet sich hier:
https://www.sw.eah-jena.de/fachbereich/personen/lehrende/michael-opielka/tagungen/

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

 

2.103 - Internationales / Politik

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.103 - Internationales / Politik
2.103  -   Seminar  -  Wintersemester 2017/2018
Zeit / Ort:Di, 11:15-12:45Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Di., 24.10.2017, 11:15 - 12:45, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 2. Semester MA

Das zweisemestrige Modul bietet einen Überblick über das breite Gebiet der Politik unter Bedingungen der Globalisierung. Es werden insbesondere Fragen behandelt, die für das Verständnis von Social Work in diesem Zusammenhang erforderlich sind. Im Rahmen der Fachpolitiken erfolgt daher eine Konzentration auf die Sozialpolitik, wobei in Absprache mit den SeminarteilnehmerInnen auch weitere Politikfelder untersucht werden (z.B. Umweltpolitik/Nachhaltigkeit, Finanzpolitik, Friedenspolitik). Das Modul greift darüber hinaus aktuelle Problemstellungen der internationalen Politik auf, die die Soziale Arbeit rahmen (z.B. Migration, Verteilungsgerechtigkeit, Mehrebenensteuerung/Governance, Rolle von NGOs).

Die SeminarteilnehmerInnen erstellen als Einzel- oder Gruppenarbeit Länderstudien bzw. thematische Vergleichsstudien (Politikfeldanalysen) in Form einer Hausarbeit und präsentieren ihre Überlegungen im Rahmen des zweiten Modulseminars im Sommersemester 2018 (als Prüfungsvorleistung werden zur Sitzungsvorbereitung im ersten Modulseminar Reading Reports erstellt). Im Rahmen des handlungsorientierten Lernens findet im Sommersemester 2018 eine Exkursion zu Akteuren der europäischen Politik nach Brüssel statt, in der vor allem Institutionen und Prozesse eines Lobbying für Soziale Arbeit untersucht werden.

Pflichtlektüre:
Habermas, Jürgen, 2011, Zur Verfassung Europas. Ein Essay, Frankfurt: Suhrkamp
Kaufmann, Franz-Xaver, 2003, Varianten des Wohlfahrtsstaates. Der deutsche Sozialstaat im internationalen Vergleich, Frankfurt: Suhrkamp
Opielka, Michael, 2008, Sozialpolitik. Grundlagen und vergleichende Perspektiven, 2. Aufl., Reinbek: Rowohlt

sowie die jeweils zu den Seminarsitzungen angegebenen Titel

Prof. Dr. habil. Michael Opielka