Prof. Dr. Andreas Lampert

Seminare – Sommersemester 2021

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:12.04.2021 - Änderungen vorbehalten

1.116 - Anamnese, Diagnose, Intervention, Evaluation (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.116 Methoden der Sozialen Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.116  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Do, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: online
Veranstaltungsbeginn:  Thu , 15.04.2021 15:15 - 16:45, Ort: (online)

Teilnehmer: 6. Semester

Was ist der Fall und was steckt dahinter?
In seinem Essay "Wieviel Heimat braucht der Mensch?" diskutiert JEAN AMÉRY (1977/2012, S. 82) Übergänge. Er spricht damit nicht nur jene Übergänge zwischen Orten, Zugehörigkeiten oder Rahmenbedingungen, sondern durchaus auch die schwierigen, konflikthaften Versuche der Annäherung, möglicherweise auch Aussöhnung nach Entfremdungsprozessen an. Die Begleitung von Übergangsprozessen gilt als ein zentrales Thema in der Sozialen Arbeit. Deutlich wird darin, dass Probleme biografisch bedeutsam jedoch nicht statisch, sondern prozesshaft auftreten. Wir treffen demnach auf Menschen in Übergangssituationen.
In dieser Lehrveranstaltung werden Fragen nach

  • dem Stellenwert von Anamnese, der Diagnostik, der Intervention und Evaluation – mithin der Multiperspektivität in der Fallarbeit diskutiert,
  • die biografische Relevanz am Fall entdeckt und
  • methodisch beispielhaft bearbeitet.
In diese Lehrveranstaltung ist ein Methoden-/ Praxistransfer aufgenommen. Praktiker*innen berichten aus ihrer Praxis und stellen Fallmaterial vor. Im Format der kollegialen Beratung soll dieses gemeinsam bearbeitet werden.
Diese Lehrveranstaltung stellt somit im Anschluss an Burkhard Müller (2017) die Kasuistik in das Zentrum. Für eine Seminarteilnahme wird die Beteiligung an Gruppenarbeiten, die aktive Beteiligung an den Übungen und für einen Leistungsnachweis die Vorstellung einer Methode oder der Ergebnisse von Gruppenarbeiten erwartet. Im Verlauf der Lehrveranstaltung wird die Prüfungsvorbereitung für die mündliche Prüfung Methoden II angeboten.

Quellennachweise:
AMÉRY, J. (1977/2012). Jenseits von Schuld und Sühne. Stuttgart: Klett-Cotta, S. 82-113
Müller, Burkhard; Freund, Ursula Hochuli (2017): Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. Freiburg: Lambertus-Verlag

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.207 - Einführung in das methodische Handeln Sozialer Arbeit (1)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.207 - Einführung in das methodische Handeln Sozialer Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/1
1.207  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Di, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: online
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 13.04.2021 09:30 - 11:00, Ort: (online)

Teilnehmer: SG II/1

Was bedeutet es, wenn in der Sozialen Arbeit vom „Gemeinwesen“ gesprochen wird? Wie beeinflussen sozialräumliche Bedingungen die Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten von Bewohner*innen? Welche Ressourcen lassen sich durch gemeinwesenorientiertes Handeln erschließen? Wie lassen sich Akteure des Gemeinwesens in Veränderungsprozesse kompetent einbinden? In diesem Seminar werden die „Gemeinwesenarbeit“ und die „Sozialraumorientierung“ als Methoden in der Sozialen Arbeit vorgestellt. Lernziele sind:

  • das Kennenlernen historischer Entwicklungslinien der Gemeinwesenarbeit,
  • die Reflexion der Bedeutung dieser Entwicklungslinien für die Gegenwart,
  • das Kennenlernen von Handlungsinstrumenten in der Gemeinwesenarbeit und der Sozialraumorientierung hinsichtlich:
  • der Förderung von Partizipation,
  • der Förderung des sozialen Austauschs,
  • der Zusammenarbeit mit Einzelnen und mit Akteuren in Netzwerken durch das,
  • das Einbeziehen sozialstruktureller Merkmale (baulich, ökologisch...)
  • die Abgrenzung zwischen den theoretischen Positionen der Sozialraumorientierung und der Gemeinwesenarbeit, sowie
  • das Entwickeln von Handlungsstrategien zur Stärkung der Kooperation und der Selbsthilfekompetenzen von beteiligten Akteuren.
Geeignete Methoden der Datenerhebung und der Auswertung sollen zur Entwicklung sozialarbeiterischer Kompetenz und zur Erstellung sozialräumlicher Analysen beitragen.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.214 - Supervision (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.214 - Berufspraktisches Semester
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 4. Semester (BASA)
1.214  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mo, 15.03.2021, 09:00-15:00 Uhr,
Mo, 12.04.2021, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 17.05.2021, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 14.06.2021, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 12.07.2021, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 15.03.2021 09:00 - 15:00

Teilnehmer: 4. Semester BA

An das Handeln von Sozialarbeiter*innen werden oft widersprüchliche Perspektiven angelegt. So geht es in der praktischen Sozialarbeit unter anderem um,
- methodisch-fallangemessenes Handeln,
- die Reflexion des Falls vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien,
- das Verstehen des Falls als komplexe Einheit zwischen Lebenssituation, subjektiven Möglichkeiten und Grenzen, sowie den Netzwerkressourcen,
- oft um Effizienz und Effektivität,
- die Unterstützung der Klient*innen bei der Verwirklichung ihrer Ziele,
- die Zufriedenheit im Beruf und die Selbstverwirklichung,
- die Entwicklung eines gefestigten Berufsbildes,
- sowie die eigene Professionalität in interdisziplinären Handlungszusammenhängen.
Die Supervision soll Sie bei der Entwicklung ihrer Berufsrolle unterstützen, damit sie professionell als künftige Sozialarbeiter*in handeln. Die Veranstaltung soll zudem Fähigkeiten zum Perspektivenwechsel und die Kompetenz zur Balance widersprüchlicher Handlungsanforderungen unterstützen.

Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Reflexion eigener Handlungsmuster. Als Teilnahmebedingung gilt die Vorstellung persönlicher Arbeitserfahrungen in der Supervisionsgruppe. Es kann sich um einen erfolgreichen oder schwierigen Fall, die Zusammenarbeit mit anderen Professionellen oder auch um organisatorische Besonderheiten des Praxisfeldes handeln.
Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten gilt die Schweigepflicht.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.214 - "Auslandspraktika"

BPS / Supervision
 
Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.214 - Berufspraktisches Semester
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 4. Semester (BASA)
1.214  -   Seminar  -  Sommersemester 2021
Zeit / Ort:Mo, 15.03.2021, 09:00-12:00 Uhr - Ort: KickOff-Veranstaltung für alle, die zu dieser Zeit teilnehmen können und nicht praktikumsbedingt verhindert sind.
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 15.03.2021 09:00 - 12:00, Ort: (KickOff-Veranstaltung für alle, die zu dieser Zeit teilnehmen können und nicht praktikumsbedingt verhindert sind.)

Teilnehmer: 4. Semester BA

Onlinesupervision/ Coaching via Telefon für Studierende im Praxissemester Soziale Arbeit, ohne Zugang zu Präsenzveranstaltungen am Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena.

Onlinesupervision/ Coaching soll die Reflexion, das systematische Nachdenken über die eigene Rolle im Kontakt zu Klient*innen, Kolleg*innen der gleichen Profession und in interdisziplinär zusammengesetzten Teams fördern. Es geht dabei im Sinne Engelhardts (2014) um die Wechselwirkungen zwischen der eigenen Person, der Rolle, der Funktion, impliziten und expliziten Aufträgen, der Organisation und den Rahmenbedingungen. Das Angebot der Onlinesupervision/ Coaching soll zur Standpunktklärung beitragen und Professionalisierungsprozesse unterstützen. Dafür werden unterschiedliche Medien einbezogen, wie E-Mail, telefonische Kontakte, das Dateisystem bei Stud.IP, oder auch Kontakte über die Lehrplattform BigBlueButton (BBB). Als gemeinsamer KickOff-Termin ist der 15.03.2021 um 09:00 Uhr bei BBB vorgesehen. Für diese Veranstaltung gilt aufgrund dessen, dass auch persönliche Themen oder Betroffenheiten zur Sprache kommen können die Schweigepflicht.

Textquelle: KONTEXT 45,2, S. 172 – 185, ISSN (Printausgabe): 0720-1079, ISSN (online): 2196-7997 Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen 2014

Prof. Dr. Andreas Lampert