Prof. Dr. Mike Sandbothe M.A.

Seminare des vergangenen Semesters – (Wintersemester 2016/2017)

1.101 - Mentoring (3a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1. Semester (BASA) > SG I/3
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.101 Grundlagen des Studiums
1.101  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Do, 9:30-11:00Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Do., 27.10.2016, 09:30 - 11:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: SG I/3a

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.101 - Mentoring (3b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1. Semester (BASA) > SG I/3
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.101 Grundlagen des Studiums
1.101  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Do, 9:30-11:00Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Do., 03.11.2016, 09:30 - 11:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: SG I/3b

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.108 - Bildungs- und Erziehungstheorie (1)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.108 Erziehungswissenschaft
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1. Semester (BASA) > SG I/1
1.108  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Fr, 04.11.2016, 10:00-19:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Sa, 05.11.2016, 10:00-14:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 11.11.2016, 13:00-17:00 Uhr - Ort: Medienstudio,
Sa, 12.11.2016, 10:00-19:00 Uhr - Ort: Medienstudio,
Di, 06.12.2016, 08:00-18:00 Uhr - Ort: extern,
Fr, 13.01.2017, 10:00-14:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 04.11.2016, 10:00 - 19:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: SG I/1

„Ein Gramm Erfahrung ist besser als eine Tonne Theorie, einfach deswegen, weil jede Theorie nur in der Erfahrung lebendige und der Nachprüfung zugängliche Bedeutung hat. Eine Erfahrung, selbst eine sehr bescheidene Erfahrung, kann Theorie in jedem Umfang erzeugen und tragen, aber eine Theorie ohne Bezugnahme auf irgendwelche Erfahrung kann nicht einmal als Theorie bestimmt und klar erfasst werden.“

Der Satz enthält die pragmatische Inspiration zur pädagogischen Gestaltung dieses Seminars. Er stammt von dem amerikanischen Philosophen John Dewey (1859-1952). Der Begründer der modernen Reformpädagogik hat den vielzitierten Satz im eflten Kapitel seines weltberühmten Grundlagenwerk "Democracy and Education" geschrieben (dt. Übersetzung: Demokratie und Erziehung. Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik, Weinheim und Basel, Beltz 1993, S. 193). Wer nachvollziehen möchte, nach welchen Maximen und Inspirationen diese Lehrveranstaltung konzipiert ist, findet in Deweys Buch hilfreiche Erläuterungen. Zugleich gibt es eine Einführung in unser Thema "Bildungs- und Erziehungstheorien". Die Lektüre lohnt sich also doppelt.

Im Seminar werden wir Bildungs- und Erziehungstheorien in Aktion erleben. Wir werden Erfahrungen damit machen, wie die Praxis von Bildung und Erziehung in ausgewählten Kindergärten und Schulen der Region aussieht. Und wir werden darüber diskutieren, wie Theorie aus dieser Praxis entspringt und wie Theorie in ihr zum Leben erweckt wird. Das Seminar befasst sich mit Praxis als Ursprung, Quelle und Mutterboden von Theorie. Und es befasst sich mit Theorie als Instrument zur Lösung von Problemen, die ihren Ursprung in der Prraxis der pädagogischen Institutionen haben.

Um dies umzusetzen, stehen im Zentrum der Lehrveranstaltung Hospitationen. Jeder Teilnehmer wird im Laufe des Semesters mindestens eine der folgenden Institutionen von innen kennen lernen:
Staatliche Gemeinschaftsschule Montessori Jena (http://www.montessorischule.jena.de)
Freie Ganztagsschule Milda (http://www.ganztagsschule-milda.de)
Bilinguale Integrative Kita BILLY (http://bl-kindertagesstaette.querwege.de)

Details zum Ablauf und zur Anmeldung für die Hospitationen sowie zum Scheinerwerb erfahren Sie auf dem Vorbesprechungstreffen.

Als weitere Literatur zur Vorbereitung sowie zum Selbststudium empfehle ich das folgende Standardwerk:
Erziehungs- und Bildungstheorien: Erläuterungen, Texte, Arbeitsaufgaben, hrsg. von Franzjörg Baumgart, Stuttgart: UTB 2007 (3. Auflage).

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena".

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.108 - Bildungs- und Erziehungstheorie (2)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.108 Erziehungswissenschaft
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1. Semester (BASA) > SG I/2
1.108  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Fr, 11.11.2016, 13:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Sa, 12.11.2016, 10:00-19:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Do, 08.12.2016, 08:00-18:00 Uhr - Ort: extern,
Fr, 27.01.2017, 13:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 03.02.2017, 13:00-17:00 Uhr - Ort: Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 11.11.2016, 13:00 - 17:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: SG I/2

„Bildung ist wunderbar. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.“ (Oscar Wilde)

Dieser Satz lässt erahnen, worum es uns in diesem Seminar gehen wird. Der Begriff Bildung hat sich über die Geschichte hinweg stark entwickelt und wird heute größtenteils inflationär verwendet. Vor allem in den Kindertageseinrichtungen wird zunehmend von Bildung als gesellschaftlicher Anspruch an das fachkundige Personal und als wesentliche Säule der modernen Kindertagesbetreuung gesprochen. Wenn wir Oscar Wilde ernst nehmen wollen, wird deutlich, dass es bei Bildung jedoch um viel mehr geht als einen bloßen Anspruch an pädagogische Fachkräfte, nämlich um die Dinge, die „(…) nicht gelehrt werden(…)“ können. Bildung bekommt somit einen individuellen, nachhaltigen und ganzheitlichen Lebensbezug (Bildungsbiographie), einen informellen Charakter (Vgl. TBP 18, S. 13).

Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835) war einer derjenigen, die den Grundstein für einen modernen Bildungsbegriff gelegt haben, indem er vom Menschen als einem von sich aus bildungsfähigen Wesen und von Bildung als Wissensaneignung mit Weltbezug (Weltaneignung) ausging. Bis heute hält sein Einfluss in den Bildungsdebatten an. Dies wird auch am Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre (TBP 18) deutlich, der große Teile der Humboldtschen Idee von Bildung sozialpädagogisch aktualisiert und daran Reflexionshinweise und konkrete Bildungsangebote für eine theoriegeleitete, qualitativ hochwertige und pädagogisch gelingende Praxis bereithält.

Vor diesem Hintergrund wird das Thema des Seminars bearbeitet. Es wird einen theoretischen Input über den Bildungsbegriff und seine Dimensionen geben, vor allem anhand des Praxisinstruments "Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 18 Jahre" (TBP 18). Die TeilnehmerInnen werden zudem die Gelegenheit haben, über begleitete Gespräche/ Diskussionen oder selbstständige Reflexionen über ihre persönliche Bildungsbiografie nachzudenken. Außerdem wird es möglich sein, sich mit unterschiedlichen Auffassungen von Bildung (z.B. pädagogische Konzepte der Reformpädagogik) kritisch auseinanderzusetzen. Ebenso ist angedacht, Zeiträume zu bieten, in denen die TeilnehmerInnen gesellschaftliche Erwartungen an die Pädagogische Fachkraft diskutieren und überprüfen können. Fragen wie „Welche Dimensionen pädagogischen Handelns sind mir wichtig?“, „Wie sieht mein Bild vom Kind / Jugendlichen aus?“, „Habe ich bestimmte Kommunikationsmuster, anhand derer ich mit Einzelnen/ Gruppen in Kontakt trete?“, „Was ist mir wichtig, wenn ich an Wertevermittlung denke?“ etc. spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Die SeminarteilnehmerInnnen werden außerdem die Möglichkeit haben, über Hospitationen (in Schulen und Kindertagesstätten der Region) die Praxisrelevanz des TBP 18 zu erkunden sowie eigene Bildungserfahrungen zu machen.

Im Seminar werden wir über Ihre konkreten Hospitations-Erfahrungen in Austausch treten. Im Fokus stehen hierbei die Beobachtungen aus einer theoriegeleiteten Praxis zur professionellen Umsetzung des TBP 18. Hier können Sie Ihren theoretischen Reflexionshorizont mit praktischem Leben füllen, um somit (Ihre) Wirklichkeit und den theoretischen Anspruch in Beziehung zu setzen.

Details zum Ablauf und zur Anmeldung für die Hospitationen sowie zum Scheinerwerb erfahren Sie auf dem Vorbesprechungstreffen.

Als Literatur zur Vorbereitung sowie zum Selbststudium empfehlen wir die folgenden Standardwerke:
Erziehungs- und Bildungstheorien: Erläuterungen, Texte, Arbeitsaufgaben, hrsg. von Franzjörg Baumgart, Stuttgart: UTB 2007 (3. Auflage).
Wassilios E. Fthenakis: Früh beginnen – die Familie als Bildungsort. Wie Bildungspartnerschaft gelingen kann. Essen: LOGO Lern-Spiel-Verlag 2014.
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Hrsg.): Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 18 Jahre (TBP 18). (http://www.thueringer-bildungsplan.de).

Außerdem empfehlen wir folgende weiterführende Literatur:
Humboldt, Wilhelm von: Werke in fünf Bänden. Erster Band: Schriften zur Anthropologie und Geschichte. Berlin, Rütten und Loening 1960.
Kant, Immanuel: Über Pädagogik. In: Reble, Albert: Geschichte der Pädagogik. Dokumentationsband II., Stuttgart, Klett-Cotta 1971.
Klafki, Wolfgang: Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik. Weinheim/ Basel, Beltz 2007 (6. Auflage).
Rauschenbach, Thomas: Bildung – eine ambivalente Herausforderung für die Soziale Arbeit. In: Soziale Passagen, Heft 1/2009, S. 209-225.
Rauschenbach, Thomas/ Otto, Hans-Uwe (Hrsg.): Die andere Seite der Bildung. Zum Verhältnis von formellen und informellen Bildungsprozessen. Wiesbaden, VS Verlag 2012 (2. Auflage).
Reble, Albert: Geschichte der Pädagogik. Stuttgart, Klett-Cotta 2009 (22. Auflage).

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena".

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.108 - Bildungs- und Erziehungstheorie (3)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1. Semester (BASA) > SG I/3
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.108 Erziehungswissenschaft
1.108  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Fr, 18.11.2016, 13:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Sa, 19.11.2016, 10:00-19:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mo, 05.12.2016, 08:00-18:00 Uhr - Ort: extern,
Fr, 03.02.2017, 13:00-17:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 18.11.2016, 13:00 - 17:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: SG I/3

„Bildung ist wunderbar. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.“ (Oscar Wilde)

Dieser Satz lässt erahnen, worum es uns in diesem Seminar gehen wird. Der Begriff Bildung hat sich über die Geschichte hinweg stark entwickelt und wird heute größtenteils inflationär verwendet. Vor allem in den Kindertageseinrichtungen wird zunehmend von Bildung als gesellschaftlicher Anspruch an das fachkundige Personal und als wesentliche Säule der modernen Kindertagesbetreuung gesprochen. Wenn wir Oscar Wilde ernst nehmen wollen, wird deutlich, dass es bei Bildung jedoch um viel mehr geht als einen bloßen Anspruch an pädagogische Fachkräfte, nämlich um die Dinge, die „(…) nicht gelehrt werden(…)“ können. Bildung bekommt somit einen individuellen, nachhaltigen und ganzheitlichen Lebensbezug (Bildungsbiographie), einen informellen Charakter (Vgl. TBP 18, S. 13).

Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835) war einer derjenigen, die den Grundstein für einen modernen Bildungsbegriff gelegt haben, indem er vom Menschen als einem von sich aus bildungsfähigen Wesen und von Bildung als Wissensaneignung mit Weltbezug (Weltaneignung) ausging. Bis heute hält sein Einfluss in den Bildungsdebatten an. Dies wird auch am Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre (TBP 18) deutlich, der große Teile der Humboldtschen Idee von Bildung sozialpädagogisch aktualisiert und daran Reflexionshinweise und konkrete Bildungsangebote für eine theoriegeleitete, qualitativ hochwertige und pädagogisch gelingende Praxis bereithält.

Vor diesem Hintergrund wird das Thema des Seminars bearbeitet. Es wird einen theoretischen Input über den Bildungsbegriff und seine Dimensionen geben, vor allem anhand des Praxisinstruments "Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 18 Jahre" (TBP 18). Die TeilnehmerInnen werden zudem die Gelegenheit haben, über begleitete Gespräche/ Diskussionen oder selbstständige Reflexionen über ihre persönliche Bildungsbiografie nachzudenken. Außerdem wird es möglich sein, sich mit unterschiedlichen Auffassungen von Bildung (z.B. pädagogische Konzepte der Reformpädagogik) kritisch auseinanderzusetzen. Ebenso ist angedacht, Zeiträume zu bieten, in denen die TeilnehmerInnen gesellschaftliche Erwartungen an die Pädagogische Fachkraft diskutieren und überprüfen können. Fragen wie „Welche Dimensionen pädagogischen Handelns sind mir wichtig?“, „Wie sieht mein Bild vom Kind / Jugendlichen aus?“, „Habe ich bestimmte Kommunikationsmuster, anhand derer ich mit Einzelnen/ Gruppen in Kontakt trete?“, „Was ist mir wichtig, wenn ich an Wertevermittlung denke?“ etc. spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Die SeminarteilnehmerInnnen werden außerdem die Möglichkeit haben, über Hospitationen (in Schulen und Kindertagesstätten der Region) die Praxisrelevanz des TBP 18 zu erkunden sowie eigene Bildungserfahrungen zu machen.

Im Seminar werden wir über Ihre konkreten Hospitations-Erfahrungen in Austausch treten. Im Fokus stehen hierbei die Beobachtungen aus einer theoriegeleiteten Praxis zur professionellen Umsetzung des TBP 18. Hier können Sie Ihren theoretischen Reflexionshorizont mit praktischem Leben füllen, um somit (Ihre) Wirklichkeit und den theoretischen Anspruch in Beziehung zu setzen.

Details zum Ablauf und zur Anmeldung für die Hospitationen sowie zum Scheinerwerb erfahren Sie auf dem Vorbesprechungstreffen.

Als Literatur zur Vorbereitung sowie zum Selbststudium empfehlen wir die folgenden Standardwerke:
Erziehungs- und Bildungstheorien: Erläuterungen, Texte, Arbeitsaufgaben, hrsg. von Franzjörg Baumgart, Stuttgart: UTB 2007 (3. Auflage).
Wassilios E. Fthenakis: Früh beginnen – die Familie als Bildungsort. Wie Bildungspartnerschaft gelingen kann. Essen: LOGO Lern-Spiel-Verlag 2014.
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Hrsg.): Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 18 Jahre (TBP 18). (http://www.thueringer-bildungsplan.de).

Außerdem empfehlen wir folgende weiterführende Literatur:
Humboldt, Wilhelm von: Werke in fünf Bänden. Erster Band: Schriften zur Anthropologie und Geschichte. Berlin, Rütten und Loening 1960.
Kant, Immanuel: Über Pädagogik. In: Reble, Albert: Geschichte der Pädagogik. Dokumentationsband II., Stuttgart, Klett-Cotta 1971.
Klafki, Wolfgang: Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik. Weinheim/ Basel, Beltz 2007 (6. Auflage).
Rauschenbach, Thomas: Bildung – eine ambivalente Herausforderung für die Soziale Arbeit. In: Soziale Passagen, Heft 1/2009, S. 209-225.
Rauschenbach, Thomas/ Otto, Hans-Uwe (Hrsg.): Die andere Seite der Bildung. Zum Verhältnis von formellen und informellen Bildungsprozessen. Wiesbaden, VS Verlag 2012 (2. Auflage).
Reble, Albert: Geschichte der Pädagogik. Stuttgart, Klett-Cotta 2009 (22. Auflage).

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena".

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.108 - Bildungs- und Erziehungstheorie (4)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1. Semester (BASA) > SG I/4
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.108 Erziehungswissenschaft
1.108  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Fr, 02.12.2016, 10:00-19:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Sa, 03.12.2016, 10:00-14:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Mi, 07.12.2016, 08:00-18:00 Uhr - Ort: extern,
Fr, 10.02.2017, 10:00-19:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 02.12.2016, 10:00 - 19:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: SG I/4

„Ein Gramm Erfahrung ist besser als eine Tonne Theorie, einfach deswegen, weil jede Theorie nur in der Erfahrung lebendige und der Nachprüfung zugängliche Bedeutung hat. Eine Erfahrung, selbst eine sehr bescheidene Erfahrung, kann Theorie in jedem Umfang erzeugen und tragen, aber eine Theorie ohne Bezugnahme auf irgendwelche Erfahrung kann nicht einmal als Theorie bestimmt und klar erfasst werden.“

Der Satz enthält die pragmatische Inspiration zur pädagogischen Gestaltung dieses Seminars. Er stammt von dem amerikanischen Philosophen John Dewey (1859-1952). Der Begründer der modernen Reformpädagogik hat den vielzitierten Satz im eflten Kapitel seines weltberühmten Grundlagenwerk "Democracy and Education" geschrieben (dt. Übersetzung: Demokratie und Erziehung. Eine Einleitung in die philosophische Pädagogik, Weinheim und Basel, Beltz 1993, S. 193). Wer nachvollziehen möchte, nach welchen Maximen und Inspirationen diese Lehrveranstaltung konzipiert ist, findet in Deweys Buch hilfreiche Erläuterungen. Zugleich gibt es eine Einführung in unser Thema "Bildungs- und Erziehungstheorien". Die Lektüre lohnt sich also doppelt.

Im Seminar werden wir Bildungs- und Erziehungstheorien in Aktion erleben. Wir werden Erfahrungen damit machen, wie die Praxis von Bildung und Erziehung in ausgewählten Kindergärten und Schulen der Region aussieht. Und wir werden darüber diskutieren, wie Theorie aus dieser Praxis entspringt und wie Theorie in ihr zum Leben erweckt wird. Das Seminar befasst sich mit Praxis als Ursprung, Quelle und Mutterboden von Theorie. Und es befasst sich mit Theorie als Instrument zur Lösung von Problemen, die ihren Ursprung in der Prraxis der pädagogischen Institutionen haben.

Um dies umzusetzen, stehen im Zentrum der Lehrveranstaltung Hospitationen. Jeder Teilnehmer wird im Laufe des Semesters mindestens eine der folgenden Institutionen von innen kennen lernen:
Staatliche Gemeinschaftsschule Montessori Jena (http://www.montessorischule.jena.de)
Freie Ganztagsschule Milda (http://www.ganztagsschule-milda.de)
Bilinguale Integrative Kita BILLY (http://bl-kindertagesstaette.querwege.de)

Details zum Ablauf und zur Anmeldung für die Hospitationen sowie zum Scheinerwerb erfahren Sie auf dem Vorbesprechungstreffen.

Als weitere Literatur zur Vorbereitung sowie zum Selbststudium empfehle ich das folgende Standardwerk:
Erziehungs- und Bildungstheorien: Erläuterungen, Texte, Arbeitsaufgaben, hrsg. von Franzjörg Baumgart, Stuttgart: UTB 2007 (3. Auflage).

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena".

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.121 - Gewaltfreie Kommunikation

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 5. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.121 Kulturelle Kommunikation 2
1.121  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Mo, 20.03.2017, 08:00-20:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Di, 21.03.2017, 08:00-20:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Mi, 22.03.2017, 08:00-16:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 20.03.2017, 08:00 - 20:00, Ort: (Schullandheim Stern)

Teilnehmer: 5. Semester BASA

Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die von Marshall Rosenberg beschriebene Grundhaltung der gewaltfreien Kommunikation (GFK). Wer sie einnimmt, entwickelt die Fähigkeit, Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar voneinander zu unterscheiden und in kommunikativen Prozessen verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen.

Ziel des Seminars ist es, Wege aufzuzeigen, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen können, sich die gewaltfreie Kommunikation als praktische Fähigkeit und soziale Schlüsselkompentenz anzueignen. Voraussetzung für eine sinnvolle Teilnahme ist die Anschaffung und Lektüre (!) von Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens" (s.u.) VOR Veranstaltungsbeginn.

Literatur:

Marshall Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens (Paderborn: Jungfermann 2016; 11. Auflage, 23,90 Euro)
Ingrid Holler, Trainingsbuch Gewaltfreie Kommunikation (Paderborn: Jungfermann 2010, 5. Auflage, 21,90 Euro)
Lucy Leu: Gewaltfreie Kommunikation. Das 13-Wochen-Übungsprogramm: Ein praktischer Leitfaden für Übungsgruppen, Selbststudium und GFK-Kurse (Paderborn: Jungfermann 2009, 2. Auflage, 21,90,-)

Gerade für das Einüben der GFK und der damit verbundenen achtsamen Grundhaltung ist ein "Klausuraufenthalt" an einem besonders ruhigen, naturnahen und meditativen Lernort wie dem Schullandheim STERN im Jenaer Forst (Nähe Bismarckturm) didaktisch sehr von Vorteil. Auch für die Arbeit in der Gruppe ist das - wie sich in früheren Veranstaltungen gezeigt hat - ein sehr wertvoller Rahmen. Darüber hinaus haben wir die Erfahrung gemacht, dass es sowohl gruppendynamisch als auch für das eigene Erlenen der GfK von Nachteil ist, wenn einzelne TeilnehmerInnen nicht vor Ort übernachten, sondern jeden Tag neu anreisen.

Die Kosten für Übernachtung (in 3-,4- oder 5-Bett-Zimmern) und Vollpension betragen im Schullandheim STERN für die Gesamtzeitraum pro Person circa 60 Euro und sind vom einzelnen Teilnehmer zu tragen und von diesem direkt mit dem Schullandheim Stern abzurechnen. Mehr zum Schullandheim STERN: http://www.stern.jena.de/

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Gesundheitsförderungsprojekts "Gesundes Lehren und Lernen (GLL) an der EAH Jena": http://www.eah-jena.de/gll

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.122 - Achtsamkeitmethoden in der Sozialen Arbeit

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 7. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Wintersemester 2016/2017
Zeit / Ort:Di, 04.10.2016, 10:00-20:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Mi, 05.10.2016, 08:00-20:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Do, 06.10.2016, 08:00-20:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Fr, 07.10.2016, 08:00-20:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Sa, 08.10.2016, 08:00-17:00 Uhr - Ort: Schullandheim Stern,
Fr, 09.12.2016, 10:00-18:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Di., 04.10.2016, 10:00 - 20:00, Ort: (Schullandheim Stern)

Teilnehmer: 7. Semester BASA

Achtsamkeit gewinnt in vielen Feldern, z.B. in Medizin, Bildungs- und Gesundheitswesen, Wirtschaft und Verwaltung, zunehmend an Bedeutung und ist eine wichtige Grundhaltung für jedes helfende und pädagogische Handeln. Dabei geht es u.a. um das aufmerksame und liebevolle Wahrnehmen dessen, was ist, um eine nicht-wertende Selbst- und Fremdwahrnehmung, um den freundlichen Umgang mit sich selbst, den eigenen Gefühlen, dem Körper, der Zeit, dem Essen. Eine verbindende Grundlage aller großen spirituellen und religiösen Traditionen der Menschheit ist die „Ehrfurcht vor dem Leben“ (Albert Schweitzer), ein achtsamer Umgang mit der Natur, den Menschen, Tieren und Pflanzen, die mit uns lebendig sind.

In der sozialarbeitswissenschaftlichen Forschung ist die Bedeutung der Achtsamkeit für die Soziale Arbeit u.a. in den einschlägigen Arbeiten von Ulrich Pfeifer-Schaupp herausgearbeitet worden. Im Zentrum der Veranstaltung stehen sowohl die Publikationen des Freiburger Sozialarbeitswissenschaftlers (s.u.) als auch die damit verbundene Praxis. Pfeifer-Schaupp wird an der Veranstaltung selbst teilnehmen und vor Augen führen, was Achtsamkeit für Beratung und Therapie, Erziehung, Self Care oder beim Umgang mit Stress bedeutet. Gemeinsam mit ihm werden wir Achtsamkeit praktisch üben - z.B. achtsames Sitzen, Essen, Gehen, Atmen und sanfte Körperübungen – und theoretisch reflektieren – z.B. im Kontext der Phänomenologie, der pragmatistischen Philosophie (etwa John Dewey) oder dem systemischen Ansatz. Die Bereitschaft zur Teilnahme an den praktischen Übungen und zur themenbezogenen Selbsterfahrung ist Teilnahmevoraussetzung.

Die Veranstaltung findet vom 4.-8. Oktober 2016 (Di bis Sa) im Schullandheim Stern statt. Das Schullandheim liegt im Jenaer Forst (Nähe Bismarckturm; Auf dem Forst 99, 07745 Jena). Mehr zum Veranstaltungsort unter: http://www.stern.jena.de/. Die Kosten für Unterkunft in Mehrbettzimmern und Vollpension belaufen sich pro Person für den Gesamtzeitraum auf circa 90 Euro. Sie sind von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer selbst zu tragen. Am 9. Dezember findet im Medienstudio (10-18 Uhr) eine zurückblickende Auswertung und Reflexion der gemeinsam im Schullandheim Stern verbrachten Tage statt.

Literatur:

Ulrich Pfeifer-Schaupp: Achtsamkeit in der Kunst des (nicht) Helfens, Freiburg: Arbor 2010.
Ders.: „Achtsamkeit in der Sozialen Arbeit. Ein mögliches neues Lehrfach?“, in: Sozialmagazin, Jg. 36, 4/2011, S. 18-30.
Ders.: „Ich nehme das Gefühl an und umarme es mit Liebe – Achtsamkeit in der Hochschule“, in: Leben mit dem Herz eines Buddha – Achtsamkeit, Weisheit und Mitgefühl für das 21. Jahrhundert, hrsg. von Ulrich Pfeifer-Schaupp, Freiburg: Arbor 2016.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

2.107 - F & E Projekte Matrikel 2016

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.107 - Forschungs- und Entwicklungsprojekt
2.107  -   Übung  -  Sommersemester 2016 - Sommersemester 2017
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 2. Semester MA

Prof. Dr. rer. soc. Ulrich Lakemann , Prof. Dr. phil. habil. Heike Ludwig , Prof. Dr. phil. habil. Georg Neubauer , Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler, Dipl.Verw.wiss. Soziologe M.A. , Dr. Kristin Mitte , Prof. Dr. Michael Opielka, Dipl. Päd. , Prof. Dr. Diana Düring , Prof. Dr. phil. Werner Lindner , Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.