Prof. Dr. Frederik von Harbou

Seminare – Sommersemester 2022

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master SMP]
Stand:05.04.2022 - Änderungen vorbehalten

1.211 - Projektstudium 1 - Projektwerkstatt (c)

Weiterentwicklung der MaP Law Clinic
 
Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.211 - Projektstudium 1 - Projektwerkstatt
1.211  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.00.04
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 04.04.2022 15:15 - 16:45, Ort: 05.00.04

Teilnehmer: 2. Semester

In der Projektwerkstatt haben Studierende die Gelegenheit, durch die weitgehend eigenverantwortliche Gestaltung eines Projekts eigene Möglichkeitsräume zu erfahren. So sollen persönliches Engagement, intrinsische Motivation und ehrenamtliche Tätigkeitsbereiche in das Studium einfließen. Dabei werden die Studierenden bei ihrer Projektentwicklung betreut und beraten, u.a. findet in unterschiedlichen Phasen der Projekte eine systematische Reflexion der Zielerreichung statt.

In den konkreten Seminargruppen ist es möglich, ein Projekt als Teil der neu gegründeten „Migration and Participation Law Clinic“ (MaP) zu gestalten (www.eah-jena.de/map) . Ziel von MaP ist es, Studierende der EAH und weitere Interessierte dazu zu qualifizieren, unter juristischer Supervision Migrant:innen ehrenamtlich zu Fragen der sozialrechtlichen Teilhabe zu beraten und diese bei Bedarf auch darüber hinaus zu unterstützen, beispielweise bei Behördengängen. Im Fokus stehen dabei Hilfestellungen zur Bildungs- und Arbeitsmarktintegration, z.B. zum Zugang zu Sprachkursen, Ausbildungsplätzen, Beschäftigung oder zum Studium. Die erste MaP-Ausbildung von Studierenden hat im WS 21/22, die erste MaP-Beratung von Migrant:innen wird ab April 22 wöchentlich im "WeltRaum" in Jena stattfinden.

In dieser Projektwerkstatt können Studierende ihre eigenen Ideen in die Weiterentwicklung von MaP einbringen, aber auch bestehende Projekte fortführen und ausbauen (z.B. Homepage). In den vergangenen zwei Semestern hatten sich Studierende z.B. auf folgende vier Arbeitsgruppen aufgeteilt:
1. Ausbildungsprogrammplanung und Evaluation
2. Bedarfsanalyse
3. Öffentlichkeitsarbeit
4. Vernetzung

Als "Teamwork" setzt die Projektarbeit in der Werkstatt die Bereitschaft zur regelmäßigen Anwesenheit bis zum jeweiligen Semesterende und Verlässlichkeit (Einhalten von Absprachen) voraus. Wählen Sie dieses Seminar bitte nur, wenn Sie diese Bereitschaft mitbringen.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.211 - Projektstudium 1 - Projektwerkstatt (b)

Weiterentwicklung der MaP Law Clinic
 
Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.211 - Projektstudium 1 - Projektwerkstatt
1.211  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.00.04
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 11.04.2022 15:15 - 16:45, Ort: 05.00.04

Teilnehmer: 2. Semester

In der Projektwerkstatt haben Studierende die Gelegenheit, durch die weitgehend eigenverantwortliche Gestaltung eines Projekts eigene Möglichkeitsräume zu erfahren. So sollen persönliches Engagement, intrinsische Motivation und ehrenamtliche Tätigkeitsbereiche in das Studium einfließen. Dabei werden die Studierenden bei ihrer Projektentwicklung betreut und beraten, u.a. findet in unterschiedlichen Phasen der Projekte eine systematische Reflexion der Zielerreichung statt.

In den konkreten Seminargruppen ist es möglich, ein Projekt als Teil der neu gegründeten „Migration and Participation Law Clinic“ (MaP) zu gestalten (www.eah-jena.de/map) . Ziel von MaP ist es, Studierende der EAH und weitere Interessierte dazu zu qualifizieren, unter juristischer Supervision Migrant:innen ehrenamtlich zu Fragen der sozialrechtlichen Teilhabe zu beraten und diese bei Bedarf auch darüber hinaus zu unterstützen, beispielweise bei Behördengängen. Im Fokus stehen dabei Hilfestellungen zur Bildungs- und Arbeitsmarktintegration, z.B. zum Zugang zu Sprachkursen, Ausbildungsplätzen, Beschäftigung oder zum Studium. Die erste MaP-Ausbildung von Studierenden hat im WS 21/22, die erste MaP-Beratung von Migrant:innen wird ab April 22 wöchentlich im "WeltRaum" in Jena stattfinden.

In dieser Projektwerkstatt können Studierende ihre eigenen Ideen in die Weiterentwicklung von MaP einbringen, aber auch bestehende Projekte fortführen und ausbauen (z.B. Homepage). In den vergangenen zwei Semestern hatten sich Studierende z.B. auf folgende vier Arbeitsgruppen aufgeteilt:
1. Ausbildungsprogrammplanung und Evaluation
2. Bedarfsanalyse
3. Öffentlichkeitsarbeit
4. Vernetzung

Als "Teamwork" setzt die Projektarbeit in der Werkstatt die Bereitschaft zur regelmäßigen Anwesenheit bis zum jeweiligen Semesterende und Verlässlichkeit (Einhalten von Absprachen) voraus.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.218 - Menschenrechte (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Di, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: Hörsaal 2 - (05.03.37), 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 05.04.2022 13:30 - 15:00, Ort: Hörsaal 2 - (05.03.37)

Teilnehmer: 6. Semester

Oft ist die Rede davon, bei der Sozialen Arbeit handele es sich um eine „Menschenrechtsprofession“ (Staub-Bernasconi). Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Was ist unter „Menschenrechten“ zu verstehen? Welche Menschenrechten gelten international und welchen Einfluss haben diese auf die Soziale Arbeit? In dem Seminar wird es um diese Fragen sowie um Institutionen und Quellen des internationalen Menschenrechtsschutzes wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, den UN-Sozialpakt oder die Europäische Menschenrechtskonvention gehen. Es werden aber auch Rechte bestimmter Gruppen behandelt wie z.B. Kinderrechte oder Menschenrechte von Migrant*innen. Zudem soll auch der Konflikt von Universalismus und Kulturrelativismus zur Sprache kommen: Gelten Menschenrechte ohne Weiteres kulturübergreifend und global oder steckt hinter dieser Annahme ein "westlicher Imperialismus"?

Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald geplant. Die Entwicklung der internationalen Menschenrechtsordnung des 20. Jhd. erscheint nämlich nur vor dem Hintergrund des Holocaust verständlich.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die regelmäßige Lektüre von Texten (wöchentlich je ca. 10-20 Seiten) oder vereinzelt die Nutzung anderer Medien als Diskussionsgrundlage der jeweiligen Stunde

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein Referat von 20 Min. mit Handout/ Thesenpapier von max. 2 Seiten sowie eine schriftliche Ausarbeitung von max. 8 Seiten.

Es werden vom Dozenten neben einer Kurzanleitung für Referate auch einige Texte zum Einstieg in die Bearbeitung der Referatsthemen bereitgestellt; dies ersetzt aber nicht die weitergehende eigenständige Recherche.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze und ist dann unter Dateien in stud.ip einsehbar. Ihre eigenen Referatswünsche – insbesondere zu den ersten Einheiten – können bereits jetzt sehr gern per E-Mail an den Dozenten geäußert werden. Im Übrigen erfolgt die abschließende Vergabe der Referatsthemen in der ersten Sitzung des Semesters.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.218 - Theorien des Rechts und der Gerechtigkeit (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Di, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.203
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 05.04.2022 09:30 - 11:00, Ort: 05.03.203

Teilnehmer: 6. Semester

Die Frage danach, was gerecht ist, wird seit Menschengedenken gestellt. Sie ist auch in der Sozialen Arbeit relevant: Nicht nur bei der Reflexion über (politische) Grundentscheidungen, sondern auch im konkreten Alltag, z.B. wenn es darum geht, ob man sich bei der Verteilung eines knappen Guts (z.B. Geld, Zeit, Aufmerksamkeit) eher an dem Kriterium der Bedürftigkeit, der Chancengleichheit oder aber der eigenen Anstrengung oder Leistung von Personen orientiert. In dem Seminar werden einige der philosophiegeschichtlich wichtigsten Antworten auf Fragen nach der Gerechtigkeit behandelt: Von Platon und Aristoteles über den Utilitarismus und Marxismus bis zur Theorie von Rawls, der Dekonstruktion und dem Feminismus. Dabei wird auch die Frage nach der Trennung von Recht und Gerechtigkeit gestellt: Während diese über Jahrhunderte in der „Naturrechtstradition“ als identisch betrachtet werden, gelten sie vielen heute als weitgehend getrennt: was spricht für, was gegen diese Auffassung des sog. Rechtspositivismus?

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die regelmäßige Lektüre von Texten (wöchentlich je ca. 10-20 Seiten) oder vereinzelt die Nutzung anderer Medien als Diskussionsgrundlage der jeweiligen Stunde. Bitte überlegen Sie sich sehr gut vorab, ob Sie dazu bereit sind!

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein Referat von 20 Min. mit Handout/ Thesenpapier von max. 2 Seiten sowie eine schriftliche Ausarbeitung von max. 8 Seiten.

Es werden vom Dozenten neben einer Kurzanleitung für Referate auch einige Texte zum Einstieg in die Bearbeitung der Referatsthemen bereitgestellt; dies ersetzt aber nicht die weitergehende eigenständige Recherche.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze und ist dann unter Dateien in stud.ip einsehbar. Ihre eigenen Referatswünsche – insbesondere zu den ersten Einheiten – können bereits jetzt sehr gern per E-Mail an den Dozenten geäußert werden. Im Übrigen erfolgt die abschließende Vergabe der Referatsthemen in der ersten Sitzung des Semesters.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.218 - Menschenrechte (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Di, 17:00-18:30 Uhr (wöchentlich), Ort: Hörsaal 2 - (05.03.37), 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 05.04.2022 17:00 - 18:30, Ort: Hörsaal 2 - (05.03.37)

Teilnehmer: 6. Semester

Oft ist die Rede davon, bei der Sozialen Arbeit handele es sich um eine „Menschenrechtsprofession“ (Staub-Bernasconi). Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Was ist unter „Menschenrechten“ zu verstehen? Welche Menschenrechte gelten international und welchen Einfluss haben diese auf die Soziale Arbeit? In dem Seminar wird es um diese Fragen sowie um Institutionen und Quellen des internationalen Menschenrechtsschutzes wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, den UN-Sozialpakt oder die Europäische Menschenrechtskonvention gehen. Es werden aber auch Rechte bestimmter Gruppen behandelt wie z.B. Kinderrechte oder Menschenrechte von Migrant:innen. Zudem soll auch der Konflikt von Universalismus und Kulturrelativismus zur Sprache kommen: Gelten Menschenrechte ohne Weiteres kulturübergreifend und global oder steckt hinter dieser Annahme ein "westlicher Imperialismus"?

Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald geplant. Die Entwicklung der internationalen Menschenrechtsordnung des 20. Jhd. erscheint nämlich nur vor dem Hintergrund des Holocaust verständlich.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die regelmäßige Lektüre von Texten (wöchentlich je ca. 10-20 Seiten) oder vereinzelt die Nutzung anderer Medien als Diskussionsgrundlage der jeweiligen Stunde.

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein Referat von 20 Min. mit Handout/ Thesenpapier von max. 2 Seiten sowie eine schriftliche Ausarbeitung von max. 8 Seiten.

Es werden vom Dozenten neben einer Kurzanleitung für Referate auch einige Texte zum Einstieg in die Bearbeitung der Referatsthemen bereitgestellt; dies ersetzt aber nicht die weitergehende eigenständige Recherche.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze und ist dann unter Dateien in stud.ip einsehbar. Ihre eigenen Referatswünsche – insbesondere zu den ersten Einheiten – können bereits jetzt sehr gern per E-Mail an den Dozenten geäußert werden. Im Übrigen erfolgt die abschließende Vergabe der Referatsthemen in der ersten Sitzung des Semesters.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.218 - Migrationssozialrecht (MaP Supervision)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Di, 18:30-20:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.00.04
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 05.04.2022 18:30 - 20:00, Ort: 05.00.04

Teilnehmer: 6. Semester

In dem Seminar werden Fragen des Migrationssozialrechts behandelt, also sozialrechtliche Besonderheiten für Geflüchtete und andere Migrant:innen. Das Seminar dient auch Berater:innen der MaP Law Clinic (www.eah-jena/map) als Möglichkeit, um ihre Fälle in der Runde zu besprechen (juristische Supervision). Aber auch Studierende, die nicht an der Law Clinic teilnehmen, können dieses Seminar besuchen.

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein Referat von 20 Min. mit Handout/ Thesenpapier von max. 2 Seiten sowie eine schriftliche Ausarbeitung von max. 8 Seiten. Geplant ist, dass aus den Erkenntnissen des Seminars ein gemeinsames Dokument (größeres PDF) entsteht, das auch den Berater:innen der Law Clinic als Nachschlagewerk dienen wird.

Für Berater:innen der Law Clinic bietet es sich an, einen konkreten Fall aus ihrer Beratung als Referat aufzubereiten. Es erfolgt daher in der ersten Sitzung zunächst die Vergabe von Referaten für die ersten fünf Sitzungen (vorzugsweise an diejenigen Studierenden, die nicht an der Law Clinic teilnehmen). Für die übrigen Sitzungen werden Referatsthemen erst später vergeben. Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze und ist dann unter Dateien in stud.ip einsehbar. Ihre eigenen Referatswünsche – insbesondere zu den ersten Einheiten – können bereits jetzt sehr gern per E-Mail an den Dozenten geäußert werden.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.218 - Theorien des Rechts und der Gerechtigkeit (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Di, 11:30-13:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.00.06
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 05.04.2022 11:30 - 13:00, Ort: 05.00.06

Teilnehmer: 6. Semester

Die Frage danach, was gerecht ist, wird seit Menschengedenken gestellt. Sie ist auch in der Sozialen Arbeit relevant: Nicht nur bei der Reflexion über (politische) Grundentscheidungen, sondern auch im konkreten Alltag, z.B. wenn es darum geht, ob man sich bei der Verteilung eines knappen Guts (z.B. Geld, Zeit, Aufmerksamkeit) eher an dem Kriterium der Bedürftigkeit, der Chancengleichheit oder aber der eigenen Anstrengung oder Leistung von Personen orientiert. In dem Seminar werden einige der philosophiegeschichtlich wichtigsten Antworten auf Fragen nach der Gerechtigkeit behandelt: Von Platon und Aristoteles über den Utilitarismus und Marxismus bis zur Theorie von Rawls, der Dekonstruktion und dem Feminismus. Dabei wird auch die Frage nach der Trennung von Recht und Gerechtigkeit gestellt: Während diese über Jahrhunderte in der „Naturrechtstradition“ als identisch betrachtet werden, gelten sie vielen heute als weitgehend getrennt: was spricht für, was gegen diese Auffassung des sog. Rechtspositivismus?

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die regelmäßige Lektüre von Texten (wöchentlich je ca. 10-20 Seiten) oder vereinzelt die Nutzung anderer Medien als Diskussionsgrundlage der jeweiligen Stunde. Bitte überlegen Sie sich sehr gut vorab, ob Sie dazu bereit sind!

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein Referat von 20 Min. mit Handout/ Thesenpapier von max. 2 Seiten sowie eine schriftliche Ausarbeitung von max. 8 Seiten.

Es werden vom Dozenten neben einer Kurzanleitung für Referate auch einige Texte zum Einstieg in die Bearbeitung der Referatsthemen bereitgestellt; dies ersetzt aber nicht die weitergehende eigenständige Recherche.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze und ist dann unter Dateien in stud.ip einsehbar. Ihre eigenen Referatswünsche – insbesondere zu den ersten Einheiten – können bereits jetzt sehr gern per E-Mail an den Dozenten geäußert werden. Im Übrigen erfolgt die abschließende Vergabe der Referatsthemen in der ersten Sitzung des Semesters.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.224 - Migration

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.224 - Vertiefung Arbeitsfeld
1.224  -   Seminar  -  Sommersemester 2022
Zeit / Ort:Mi, 9:30-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.00.04
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 06.04.2022 09:30 - 12:45, Ort: 05.00.04

Teilnehmer: 6. Semester

Das Seminar zur Vertiefung im Arbeitsfeld Migration beleuchtet verschiedene Aspekte der Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft und soll dazu beitragen, ein vertieftes Verständnis für den Themenkomplex Migration-Flucht-Integration zu entwickeln. Nicht zuletzt die aktuelle politische Situation verdeutlicht die Relevanz des Arbeitsfelds. Neben der Vermittlung von rechtlichem, historischem, soziologischem und philosophischem Wissen bietet das Seminar Raum für Diskussionen zu Themen wie Migrationsethik, Integration, Partizipation, Staatsbürgerschaft, Diskriminierung oder Postkolonialismus. Durch eine Mehrzahl von Exkursionen (z.B. zum Gericht, einer Beratungsstelle oder einer Religionsgemeinde), die in der Seminarzeit stattfinden werden, erlangen die Studierenden einen direkten Einblick in das Praxisfeld. Sie kommen mit Fachkräften der Sozialen Arbeit und weiteren wichtigen Akteuren ins Gespräch und können hierbei die verschiedenen zu berücksichtigenden Interessen („Tripelmandat“ der Sozialen Arbeit), besser nachvollziehen.
In der ersten Veranstaltung wird eine Person mit Migrationserfahrung vor Ort aus autobiografisch-lebensweltlicher Perspektive berichten. Angefangen vom Entschluss des Verlassens des Heimatlandes, über die Flucht und über die Erfahrungen des sozialen, sprachlichen und beruflichen Ankommens in Deutschland (und konkret in Jena) bis zur Einbürgerung. Anschließend besteht für die Studierenden die Möglichkeit, der berichtenden Person Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung findet als „Team-Teaching“ statt: Susann Detko, M.A., ist Doktorandin an der EAH und war zuvor sechs Jahre lang als Sozialarbeiterin in der Verwaltung für die Betreuung und Begleitung von Geflüchteten zuständig. Prof. Dr. Frederik von Harbou war fünf Jahre lang als Rechtsanwalt für Migrationsrecht tätig.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit u.a. durch die zuverlässige und regelmäßige Lektüre von Texten als Diskussionsgrundlage.

Als Leistungsnachweis dient neben Ihrer regelmäßigen aktiven Beteiligung ein Referat von 20 Min. mit Handout/ Thesenpapier von max. 2 Seiten. Eine Anleitung hierzu wird in stud.ip hochgeladen.

Eine genauere Themenübersicht mit Vorschlägen für Referatsthemen folgt in Kürze. Ihre eigenen Referatswünsche können bereits jetzt per E-Mail an die Dozentin und den Dozenten geäußert werden; insbesondere wenn Sie Ihr Referat am Anfang des Semesters halten wollen, empfiehlt sich eine frühe Kontaktaufnahme. Im Übrigen werden die Referatsthemen abschließend in der ersten Sitzung vergeben.

Prof. Dr. Frederik von Harbou , Susann Detko, M.A.