Anna Kasten

Seminare – Sommersemester 2019

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor SA / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [Master SA / 1. Sem. / 3. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:12.03.2019

1.102 - Handlungswissenschaften (d)

Kritische Jungenarbeit
 
Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.102 Soziale Arbeit 1
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 2. Semester (BASA)
1.102  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Mi, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.207
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 03.04.2019, 09:30 - 11:00, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 2. Semester

Kritische Jungenarbeit
In den 1970er Jahren setzte sich die feministische Mädchenarbeit mit der damaligen Jugendarbeit unter dem Slogan „Jugendarbeit ist Jungenarbeit“ kritisch auseinander und war später auch ein Motor für eine reflektierte Sozialarbeit/Sozialpädagogik mit Jungen und jungen Männern. Kritische Jungenarbeit impliziert eine Reflexion der hegemonialen Männlichkeitsmuster und das (An)Erkennen der Vielfalt männlicher Erfahrungen. Die professionellen Fachkräfte wirken gegen die biologistische Essentialisierung von Jungen und ermöglichen Räume zur Thematisierung von dominierenden Männlichkeitsrepräsentationen.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit der Entstehung und den ausgewählten Konzepten der Kritischen Jungenarbeit. Darüber hinaus behandeln wir die Lebens- und Problemlagen von Jungen*. Das Seminar schließt mit dem Kennenlernen von Einrichtungen ab, deren Fachkräfte auf der Grundlage Kritischer Jungenarbeit professionell handeln.

Anna Kasten

 

1.116 - Onlineberatung für Mädchen* und junge Frauen*

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.116 Methoden der Sozialen Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.116  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Mi, 7:45-9:15 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 03.04.2019, 07:45 - 09:15, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 6. Semester

Geht die Digitalisierung auch die Sozialarbeitenden etwas an? Die Antwort lautet eindeutig „Ja!“. In verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit gehört bereits die Onlineberatung zu den Handlungsmethoden der dort tätigen Fachkräfte.
Im Rahmen des Seminars setzen wir uns mit der Spezifik der Onlineberatung für Mädchen* und junge Frauen* auseinander und diskutieren, inwiefern die Prinzipien feministischer Mädchenarbeit (Parteilichkeit, Selbstbestimmung, Selbstverantwortung) auch in der virtuellen Welt greifen. Wir lernen verschiedene Formen der Onlineberatung (Email-Beratung, Chatberatung und Forum) kennen und befassen uns mit den Rahmenbedingungen, dem Datenschutz und auch den Qualitätsstandards der Onlineberatung. Neben der Möglichkeit, Onlineberatung praktisch auszuprobieren, werden zwei Einrichtungen, die Onlineberatung für Mädchen* und junge Frauen* anbieten, vorgestellt. Das Seminar schließen wir mit der Reflexion der Auswirkungen der Digitalisierung auf das professionelle sozialarbeiterische Handeln im Bereich der feministischen Mädchenarbeit ab.

Anna Kasten

 

1.117 - Gender und Diversity - aktuelle Theorien (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.117 Soziale Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.117  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.207
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 01.04.2019, 15:15 - 16:45, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 6. Semester

Im Rahmen des Seminars setzen wir uns mit den beiden Theoriekomplexen – Gender und Diversity – auseinander.
Geschlecht, Geschlechterverhältnisse und Sexualitäten spielen eine bedeutende Rolle sowohl im Rahmen des professionellen sozialarbeiterischen Handelns als auch in der Theoriebildung in der Sozialarbeitswissenschaft. Mit dem Begriff „Gender“ wird Geschlecht als Ergebnis sozio-kultureller Prozesse diskutiert. Neben Geschlecht gelten andere Schlüsselkategorien wie z.B. Herkunft oder Klassenzugehörigkeit, die das gesellschaftliche Leben ordnen und regulieren.
Mit dem sozialwissenschaftlichen Konzept der Diversität wird die soziale Konstruktion der Differenz umschrieben. Die Differenzlinien laufen entlang verschiedener Kategorien wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, nationale Zugehörigkeit oder Zugehörigkeit zu einem sozialen Milieu, körperliche oder geistige Fähigkeiten. Bei den Differenzen handelt es sich um gemachte Differenzen, die im Zuge der gesellschaftlichen Praktiken und Prozesse entstehen und sich verfestigen. Diese Differenzierungen bringen nicht selten soziale Ungleichheiten mit sich. Das Konzept der Diversität in der Sozialen Arbeit zielt auf soziale Gerechtigkeit und Anti-Diskriminierung ab.
Das Seminar bietet die Einführung in die gendersensible und diversitätsbewusste Soziale Arbeit an.

Anna Kasten

 

1.117 - Gender und Diversity - aktuelle Theorien (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.117 Soziale Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.117  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Di, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Di., 02.04.2019, 13:30 - 15:00, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 6. Semester

Im Rahmen des Seminars setzen wir uns mit den beiden Theoriekomplexen – Gender und Diversity – auseinander.
Geschlecht, Geschlechterverhältnisse und Sexualitäten spielen eine bedeutende Rolle sowohl im Rahmen des professionellen sozialarbeiterischen Handelns als auch in der Theoriebildung in der Sozialarbeitswissenschaft. Mit dem Begriff „Gender“ wird Geschlecht als Ergebnis sozio-kultureller Prozesse diskutiert. Neben Geschlecht gelten andere Schlüsselkategorien wie z.B. Herkunft oder Klassenzugehörigkeit, die das gesellschaftliche Leben ordnen und regulieren.
Mit dem sozialwissenschaftlichen Konzept der Diversität wird die soziale Konstruktion der Differenz umschrieben. Die Differenzlinien laufen entlang verschiedener Kategorien wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, nationale Zugehörigkeit oder Zugehörigkeit zu einem sozialen Milieu, körperliche oder geistige Fähigkeiten. Bei den Differenzen handelt es sich um gemachte Differenzen, die im Zuge der gesellschaftlichen Praktiken und Prozesse entstehen und sich verfestigen. Diese Differenzierungen bringen nicht selten soziale Ungleichheiten mit sich. Das Konzept der Diversität in der Sozialen Arbeit zielt auf soziale Gerechtigkeit und Anti-Diskriminierung ab.
Das Seminar bietet die Einführung in die gendersensible und diversitätsbewusste Soziale Arbeit an.

Anna Kasten

 

1.121 - Rassismuskritische Medienpädagogik

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.121 Kulturelle Kommunikation 2
1.121  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Mo, 13:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.207
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 01.04.2019, 13:30 - 15:00, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 6. Semester

Um medienpädagogische Projekte initiieren zu können, die das Thema Rassismus aufgreifen, erfordert es im ersten Schritt rassismuskritisch denken zu lernen. Rassismus ist eine Ideologie, die von Ungleichwertigkeit von Menschen ausgeht. Im Nationalsozialismus erreichten der Rassismus und der Antisemitismus ihren Höhepunkt. Als gesellschaftlich mächtiges System spielt sich Rassismus auf der individuellen, institutionellen und strukturellen Ebene ab. Heutzutage werden neben dem Begriff „Rasse“ auch Begriffe wie „Kultur“, „Nationen“, „Völker“ oder „Ethnien“ verwendet.
Medienpädagogische Projekte eignen sich sehr gut, um im Kontext der Bildungsarbeit die Jugendlichen an das Thema des Rassismus heranzuführen und es künstlerisch zu bearbeiten.
Medien wie Film, Roman und Bild kommen zum Einsatz, um die rassismuskritische Perspektive zu erlernen. Im Rahmen des Seminars lernen wir verschiedene rassismuskritische Ansätze kennen. Darüber hinaus setzen wir uns mit hate speech im Netz auseinander. Die Beschäftigung mit diversen Projekten aus der Praxis gibt uns einen Einblick in die praktische Gestaltung von medienpädagogischen Projekten, die das Thema Rassismus aufgreifen.

Anna Kasten

 

1.121 - Die Macht der KörperBilder

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.121 Kulturelle Kommunikation 2
1.121  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Di, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Di., 02.04.2019, 09:30 - 11:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 6. Semester

Der Körper bildet eine Dimension der Sozialen Arbeit und findet seinen Einsatz in diversen Arbeitsbereichen wie u.a. Tanzpädagogik, feministische Mädchenarbeit, Prostitution, sexualisierte Gewalt oder Gesundheitsförderung. Der Körper drückt gesellschaftliche (Ent-)Normalisierungsprozesse aus.
Das Seminar fokussiert auf Bilder vom Körper und seinen visuellen Repräsentationen. Die Repräsentation ist in doppelter Bedeutung zu verstehen: als Abbildung der Wirklichkeit und als Konstrukteurin der Wirklichkeit. Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit der Macht der visuellen Repräsentation von KörperBildern im Zusammenhang mit anderen Themen wie Geschlecht, Sexualität, Sport, Religion und Gesundheit. Dabei interessiert uns auch, in welchen Medien welche KörperBilder wie verhandelt werden. Als Material wählen wir das Instagram, die Fernsehwerbung, die Stockfotografien und die Fotoarbeiten von Cindy Sherman.

Anna Kasten

 

2.101 - Heteronormativität und Intersektionalität als Analyseperspektiven

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.101 - Fachwissenschaft Soziale Arbeit
2.101  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Di, 11:15-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Di., 02.04.2019, 11:15 - 12:45, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 1. Semester MA

Heteronormativität und Intersektionalität sind zwei theoretische Ansätze. Heteronormativität umschreibt Heterosexualität als ein gesellschaftliches Machtregime, das verschiedene Lebensbereiche durchzieht und reguliert und Subjektivierungsweisen erzeugt. Mit dem Begriff der Intersektionalität werden die Verbindung und die Verschränkung sozialer Positionierungen (wie z.B. Geschlecht, sexuelle Orientierung, Klasse, ethisch-kulturelle Zuschreibung, Gesundheit, Religion) zum Ausdruck gebracht. Mit beiden Ansätzen können Ausschlüsse, Marginalisierungsprozesse und die gesellschaftliche Konstruktion der Verletzlichkeit aufgezeigt werden.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen theoretischen Konzepten und diskutieren sie in Bezug auf verschiedene Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit.

Anna Kasten