Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler

Seminare des vergangenen Semesters – (Sommersemester 2018)

1.120 - Sozialmanagement 2 (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.120 Sozialmanagement 2
1.120  -   Vorlesung  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: Hörsaal 3 - (05.03.40)
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 09:30 - 11:00, Ort: Hörsaal 3 - (05.03.40)

Teilnehmer: 6. Semester

Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler

 

1.120 - Sozialmanagement 2 (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.120 Sozialmanagement 2
1.120  -   Vorlesung  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 7:45-9:15 Uhr (wöchentlich), Ort: Hörsaal 3 - (05.03.40)
Veranstaltungsbeginn:  Do., 05.04.2018, 07:45 - 09:15, Ort: Hörsaal 3 - (05.03.40)

Teilnehmer: 6. Semester

Im Modul 1.120 werden im Lernbereich Marketing die Elemente des Marketing-Mix auf Organisationen im Dritten Sektor und insbesondere auf das Fundraising übertragen.

Im Lernbereich Qualitätsmanagement wird die ISO-Qualitätsnormenreihe 900x bearbeitet und bzgl. der Qualitätsgrundsätze nach ISO 9000 auf die Sozialarbeit übertragen. Andere Formen der Qualitätssicherung in der Sozialarbeit werden gegenübergestellt.

Das Personalmanagement wird über die Inhalte der Aufbauorganisation sowie des ISO 9000-Grundsatzes „Engagement von Personen“ bearbeitet.

Im Lernbereich Organisationslehre wird die Organisation der Sozialeinrichtungen thematisiert. Dazu werden die Aufbau- und Ablauforganisation analysiert und Grundlagen eines an Phasen orientierten Reorganisations- und Projektmanagements einschließlich Netzplantechnik vermittelt.

Im Lernbereich Rechnungswesen wird der Übergang von der Einnahmen/Ausgabenrechnung und der Kameralistik in das kaufmännische Rechnungswesen geklärt. Die Studierenden kennen den Kreislauf Inventur-Inventar-Bilanz. Sie können über die Doppik in eine Bilanz und GuV abschließen. Anhand einfacher Kennzahlen können die Studierenden die Bilanz kritisieren. Mittels Handelskalkulation lernen die Studierenden mit Zuschlägen und Rabatten zu kalkulieren.

Im Lernbereich Finanzierung lernen die Studierenden die Bedingungen der Entgelt- und Zuwendungsfinanzierung kennen.

Die Abstimmung mit Modul SW.1.112 wird flexibel gestaltet und ggf. an aktuellen Bedingungen orientiert.

Literatur

  • Thommen, J. P./ Achleitner, A. K.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 2005
  • Decker, F.: Management für soziale Institutionen, Landsberg 1997
  • DIN EN ISO 9000/ 9001
  • Seminarskripte für die Module SW.1.112 und SW.1.120

Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler

 

1.125 - SI - T + P der rechtlichen Vertretung: Schnittstellen und Professionalisierungsperspektiven für SoA und Pflege

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.125  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Do, 19.04.2018, 09:30-15:00 Uhr - Ort: 05.03.207,
Do, 19.04.2018, 15:15-16:45 Uhr - Ort: 05.03.08,
Mi, 16.05.2018, 13:30-16:45 Uhr - Ort: 05.03.08,
Mo, 11.06.2018, 13:30-16:45 Uhr - Ort: 05.03.207,
Mo, 25.06.2018, 09:30-16:45 Uhr - Ort: 05.03.230
Veranstaltungsbeginn:  Do., 19.04.2018, 09:30 - 15:00, Ort: 05.03.207

Teilnehmer: 6. Semester

Bitte beachten: Die Veranstaltung wird nicht über das StudIP Portal verwaltet, sondern über das Lehre-Portal der Hochschule. Anmeldung über den Hochschullogin, oder Nachricht an Prof. Adler (reiner.adler@eah-jena.de.
Link zur Veranstaltung: https://lehre.eah-jena.de/SW_1_125/SitePages/Kurs.aspx

Die Veranstaltung wird i.R.d. Studium Integrale gemeinsam mit dem Fachbereich Pflege angeboten.
19. 04.2018:

  • 1. Prof. Adler, Einführung in das Betreuungsrecht, Berufsfelder, thematische Schwerpunkte der aktuellen Diskussion im Betreuungswesen
  • 2. Prof. Jocham: Diagnosen, Gutachten, Aspekte der Gesundheitssorge insbesondere ärztliche Eingriffe/Maßnahmen, Formen der Unterbringung und unterbringungsähnlichen Maßnahmen (Fixierungen und Medikation)
  • 3. Profs. Adler und Jocham: Mit den Studierenden werden Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen bearbeitet. Jeder Studierende versucht, die Unterlagen individuell zu bearbeiten und Entscheidungsprobleme zu diskutieren.

Im Ergebnis werden Projekte für die Gruppen entworfen und das weitere Vorgehen diskutiert.

27.06.2018
Die Studierenden präsentieren die Ergebnisse der Projektbearbeitungen als Studien- (SA) und Prüfungsleistungen (Pflg.).

Dazwischen finden für die SA-Stud. ca. 4 mal 1,5 Stunden-Workshops statt.

Modulprüfung SA
Studienleistung: Gruppen-Präsentation von Projektergebnissen zu einem vereinbarten Thema inkl. knapper schriftlicher Ausarbeitung.


Ziele des integrativen Moduls
  • Die Studierenden beider Studiengänge erkennen aus dem Feld der rechtlichen Vertretung für die jeweilige Ausbildung, Berufswirklichkeit und Professionsperspektive relevante Themen und Problemstellungen.
  • Die Studierenden sind in der Lage, die professionelle Perspektive des jeweils anderen Studienganges zu berücksichtigen und in die eigenen professionellen Aktivitäten zu integrieren.
  • Die Studierenden kennen die relevanten Hintergründe des Rechts, des Betreuungswesens sowie des Kontextes, in dem rechtliche Vertretung stattfindet.
  • Die Studierenden können relevante Forschungsfragen und Forschungsdesigns entwickeln.
  • Die Studierenden können Perspektiven im Bereich der rechtlichen Betreuung für die eigene berufliche Entwicklung beispielsweise in Selbständigkeit, im Rahmen eines Betreuungsvereins oder im Rahmen einer Betreuungsbehörde entwickeln.


Mögliche Inhalte
  • Rechtliche Bedingungen der rechtlichen Vertretung, insbesondere Betreuungsrecht nach BGB, Verfahrensrecht nach FamFG.
  • Rechtliche Vertretung in den Arbeitsfeldern der Sozialarbeit (Betreuungsverein, Betreuungsbehörde, Begleitung Ehrenamtlicher, sozialrechtlich orientierte Aufgabenkreise) und Pflege (Betreuung und Heim, Medikation, ärztliche Eingriffe, Unterbringung und unterbringungsähnliche Maßnahmen, Demenz) sowie an den Schnittstellen (Sucht, psychische Erkrankung).
  • Verständnis und Analyse der Inhalte, Bedeutungen und Interpretationsmöglichkeiten von betreuungsrechtlichen Gutachten.
  • Typische Aufgabenkreise der rechtlichen Betreuung wie Vermögenssorge, Aufenthaltssorge, Gesundheitssorge und Unterbringung im Betreuungsrecht sowie sich daraus ergebende Perspektiven, Problem- und Aufgabenstellungen für die beiden Professionen.
  • Alternativen zur rechtlichen Betreuung wie Patientenverfügung, Vollmacht und künftige Ehegatten-Bevollmächtigung als Aufgabenfelder und Entwicklungsperspektiven des Feldes der rechtlichen Vertretung insgesamt.
  • Vergleichende Forschung der rechtlichen Vertretung, insbesondere im europäischen Vergleich aber auch im Hinblick auf interkulturelle Aspekte.
  • Analyse und Interpretation von betreuungsrechtlichen Statistiken und Bildung von Forschungshypothesen beispielsweise hinsichtlich der unterschiedlichen Entwicklung der Betreuungszahlen oder hinsichtlich der unterschiedlichen Genehmigungskennzahlen in den Bundesländern.
  • Ökonomische Aspekte der rechtlichen Betreuung insbesondere im Hinblick auf Berufsperspektiven, Rentabilität und Ökonomie der selbständigen Berufsbetreuung, ökonomische Bedingungen in den Betreuungsvereinen sowie tarifliche Eingruppierungen in Betreuungsbehörden.
  • Qualitätssicherung in der rechtlichen Vertretung, insbesondere das Qualitätssicherungssystem im Betreuungswesen durch das Betreuungsrecht, die Berufsinhaber und den Kontext.
  • Soziologische Aspekte der rechtlichen Betreuung vor dem Hintergrund soziologischer Theorien beispielsweise der Agenturtheorie, der Multioptionsgesellschaftstheorie oder der Zivilgesellschaftstheorie.
  • Historisierende Analyse der rechtlichen Vertretung, Entwicklungsschübe, Reformen und Residuen der Betreuungsgeschichte. Daraus abgeleitet Professionalisierungsperspektiven der rechtlichen Vertretung, insbesondere hinsichtlich Verkammerung, Zeugnisverweigerungsrecht und Akademisierung.
  • Analysen zu „Ort“ und „Heimat“ der Fachlichkeit und Professionalisierung rechtlicher Vertretung und Betreuung im Rahmen der Professionen Sozialarbeit und Pflege.

Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler

 

2.104 - Management

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.104 - Management
2.104  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:Mi, 9:30-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.04.2018, 09:30 - 12:45, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 1. Semester MA

Die Lehrveranstaltung knüpft an die BA-Module SW.1.112 und SW.1.120 an.

An die Theorien des Dritten Sektors im Bachelorstudium schließen Vertiefungen der Zivilgesellschaftstheorien (Kommunitarismus, kritische Zivilgesellschaftstheorie, Bürgergesellschaftstheorie) an.

Die in den Bachelormodulen grundgelegte Organisationslehre (Aufbau-/ Ablauforganisation) wird durch Organisationstheorien (insb. Bürokratietheorie, Motivationstheorien, Systemtheorie, Agenturtheorie) vertieft.

Zum Projektmanagement wird das aus den Bachelormodulen bekannte Phasenmodell um theoretische und empirische Hintergründe erweitert und mittels EDV-Unterstützung für komplexe Projekte ausgedehnt. Insbesondere wird die Verknüpfung zum Qualitätsmanagement nach ISO 9001 (Kapitel zu Änderungen und Entwicklungen) hergestellt.

Die QM-Kenntnisse zur ISO 9000 aus den Bachelormodulen werden durch die Bearbeitung des Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 in Richtung Auditier- und Zertifizierungsfähigkeit erweitert.

Der im Bachelorstudium bearbeitete Marketing-Mix wird in den Kontext des Marketingmanagements gestellt und vertieft. Die Studierenden lernen die Formulierung von Marketingzielen, die Analyse relevanter Informationen sowie strategische Marketingentscheidungen kennen. Insbesondere wird das operative Marketing um strategische Marketinganalysen mit Bezug zur strategischen Unternehmensführung erweitert.
Die Kenntnisse zur Finanzierung im Dritten Sektor werden im Marketingkontext auch durch Theorien und Vorgehensmodelle zum Fundraising erweitert und vertieft.

Die Kenntnisse zum externen und internen Rechnungswesen aus dem Bachelorstudium werden vertieft durch fortgeschrittene Kalkulationsmethoden (z.B. Äquivalenzziffern-Kalkulation, Deckungsbeitragskalkulation, BAB-Gemeinkostenzuschlagskalkulation, Make-or-Buy-Entscheidungen) kennen.

Aspekte des Personalmanagements und der Personalentwicklung sowie der Organisationsentwicklung werden nicht unmittelbar von diesem Modul erfasst und im Modul SW.2.105 bearbeitet. In der Lerneinheit Qualitätsmanagement nach ISO 9001 werden Themen der Personalwirtschaft bearbeitet.

Die Studierenden sollen wissenschaftlich fundierte Grundlagen des Managements im Nonprofit-Sektor kennen und zur Übernahme von Leitungsverantwortung unter sozialwirtschaftlichen und sozialadministrativen Spezifika befähigt werden. Sie können komplexe Managementprobleme identifizieren und mit einem über das Bachelorniveau hinausgehenden Kenntnisstand bearbeiten.

Literatur
-Kieser, A./ Ebers, M. (Hrsg.): Organisationstheorien 2006
-Thommen, J. P./ Achleitner, A. K.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2005
-Decker, F.: Management für soziale Institutionen, 1997
-Qualitätsmanagementnormen DIN EN ISO 9000/ 9001
-Seminarskripte Qualitätsmanagement, strategische Unternehmensführung, Zivilgesellschaftstheorien
-Publikationen des Modulverantwortlichen

Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler , Prof. Dr. Markus Hundeck

 

2.107 - F & E Projekte Matrikel 2018

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.107 - Forschungs- und Entwicklungsprojekt
2.107  -   Seminar  -  Sommersemester 2018
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 1. Semester MA

Prof. Dr. rer.soc. Reiner Adler , Prof. Dr. Werner Lindner , Prof. Dr. Markus Hundeck , Prof. Dr. habil. Michael Opielka , Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A. , Prof. Dr. Diana Düring