Prof. Dr. phil. Andreas Lampert

Seminare des vergangenen Semesters – (Sommersemester 2019)

1.110 - Einführung in das methodische Handeln (e)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.110 Methoden der Sozialen Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 2. Semester (BASA)
1.110  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.08,
Sa, 22.06.2019, 09:00-18:00 Uhr - Ort: Aula
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 01.04.2019, 15:15 - 16:45, Ort: 05.03.08

Teilnehmer: 2. Semester

Was bedeutet es, wenn sozialwissenschaftlich vom „Gemeinwesen“ gesprochen wird? Wie beeinflussen sozialräumliche Bedingungen die Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten von Bewohner*innen? Welche Ressourcen lassen sich durch gemeinwesenorientiertes Handeln erschließen? Wie lassen sich Bewohner*innen für Veränderungsprozesse motivieren und kompetent einbinden? In diesem Seminar werden die „Gemeinwesenarbeit“ und die „Sozialraumorientierung“ als Methoden in der Sozialen Arbeit vorgestellt. Lernziele sind:

  • das Kennenlernen historischer Entwicklungslinien der Gemeinwesenarbeit,
  • die Reflexion der Bedeutung dieser Entwicklungslinien für die Gegenwart,
  • das Kennenlernen von Handlungsinstrumenten in der Gemeinwesenarbeit und der Sozialraumorientierung hinsichtlich:
  • der Förderung von Partizipation,
  • der Förderung des sozialen Austauschs,
  • der Zusammenarbeit mit Individuen und Netzwerken durch das,
  • das Einbeziehen sozialstruktureller Merkmale (baulich, ökologisch...)
  • die Abgrenzung zwischen den theoretischen Positionen der Sozialraumorientierung und der Gemeinwesenarbeit, sowie
  • das Entwickeln von Handlungsstrategien zur Mobilisierung von Kooperationen und Selbsthilfekompetenzen von Bewohner*innen.
Geeignete Methoden der Datenerhebung und der Auswertung sollen zur Entwicklung sozialarbeiterischer Kompetenz beitragen. Das Seminar schließt einen Workshoptag "Community Organizing" am 22.06.2019 ein.

Prof. Dr. phil. Andreas Lampert

 

1.114 - Auslandspraktika 2019

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.114 Berufspraktikum
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 4. Semester (BASA)
1.114  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 4. Semester BA

Prof. Dr. phil. Andreas Lampert

 

1.114 - Supervision (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.114 Berufspraktikum
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 4. Semester (BASA)
1.114  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Do, 21.03.2019, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 15.04.2019, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 13.05.2019, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 17.06.2019, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 15.07.2019, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Do., 21.03.2019, 09:00 - 15:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 4. Semester BA

An das Handeln von Sozialarbeiter*innen werden oft widersprüchliche Perspektiven angelegt. So geht es in der praktischen Sozialarbeit unter anderem um,
- das methodisch-fallangemessene Handeln,
- die Reflexion des Falls vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien,
- das Verstehen des Falls als komplexe Einheit zwischen Lebenssituation, subjektiven Möglichkeiten und Grenzen, sowie den Netzwerkressourcen,
- um Effizienz und Effektivität,
- die Unterstützung der Klient*innen bei der Verwirklichung ihrer Ziele,
- die Zufriedenheit im Beruf und die Selbstverwirklichung,
- die Entwicklung eines gefestigten Berufsbildes,
- sowie die eigene Professionalität in interdisziplinären Handlungszusammenhängen.
Die Supervision soll Sie bei der Entwicklung eines eigenen Standpunktes unterstützen, damit sie die Professionalität als künftige Sozialarbeiter*in vertreten und auch anderen Akteuren gegenüber verdeutlichen können. Die Veranstaltung soll zudem Fähigkeiten zum Perspektivenwechsel und die Kompetenz zur Balance widersprüchlicher Handlungsanforderungen unterstützen.

Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Reflexion eigener Handlungsmuster. Als Teilnahmebedingung gilt die Vorstellung persönlicher Arbeitserfahrungen in der Supervisionsgruppe. Es kann sich um einen erfolgreichen oder schwierigen Fall, die Zusammenarbeit mit anderen Professionellen oder auch um organisatorische Besonderheiten des Praxisfeldes handeln.
Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten gilt die Schweigepflicht.

Prof. Dr. phil. Andreas Lampert

 

1.116 - Anamnese, Diagnose, Intervention, Evaluation

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.116 Methoden der Sozialen Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.116  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:Di, 11:15-12:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.205
Veranstaltungsbeginn:  Di., 02.04.2019, 11:15 - 12:45, Ort: 05.03.205

Teilnehmer: 6. Semester

Was ist der Fall und was steckt dahinter?

In seinem Essay "Wieviel Heimat braucht der Mensch?" diskutiert JEAN AMÉRY (1977/2012, S. 82) Übergänge. Er spricht damit nicht nur jene Übergänge zwischen Orten, Zugehörigkeiten oder Rahmenbedingungen, sondern durchaus auch die schwierigen, konflikthaften Versuche der Annäherung, möglicherweise auch Aussöhnung nach Entfremdungsprozessen an. Die Begleitung von Übergangsprozessen gilt als ein zentrales Thema in der Sozialen Arbeit. Deutlich wird darin, dass Probleme nicht statisch, sondern prozesshaft auftreten und biografisch bedeutsam sind.
In dieser Lehrveranstaltung werden Fragen nach

  • dem Stellenwert der Diagnostik in der Sozialen Arbeit,
  • nach der Bedeutung von biografischen Thematisierungen,
  • nach der Multiperspektivität in der Fallarbeit und
  • nach den Möglichkeiten des methodischen Handelns diskutiert.

Im gemeinsamen Diskurs sollen Antworten auf die folgenden Fragen gleichermaßen als Lernziele im Vordergrund stehen:
  • Wie nähern sich die Sozialwissenschaften der Biografie als Prozess und Gestalt?
  • Worauf gibt eine reflexive Auseinandersetzung mit Biografie überhaupt Antworten?
  • Welche Relevanz kommt der Biografie(-arbeit) im Kontext Sozialer Arbeit zu?
  • Welche Möglichkeiten der Anamnese, der sozialen Diagnostik, der Intervention und der Evaluation sind für biografische Zugänge angemessen und werden anhand der einbezogenen Methoden eröffnet?
  • Welche methodischen Anschlussmöglichkeiten bieten ressourcen- und resilienzorientierte Blickwinkel?


Diese Lehrveranstaltung stellt im Anschluss an Burkhard Müller (2017) die Kasuistik in das Zentrum. Für eine Seminarteilnahme wird die Beteiligung an Gruppenarbeiten, eine Fallvorstellung und der übende Transfer der diskutierten Methoden erwartet. Die Lehrveranstaltung bezieht die Prüfungsvorbereitung Methoden II ein.

Quellennachweise:
AMÉRY, J. (1977/2012). Jenseits von Schuld und Sühne. Stuttgart: Klett-Cotta, S. 82-113
Müller, Burkhard; Freund, Ursula Hochuli (2017): Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. Freiburg: Lambertus-Verlag

Prof. Dr. phil. Andreas Lampert

 

2.107 - F & E Projekte Matrikel 2019

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.107 - Forschungs- und Entwicklungsprojekt
2.107  -   Seminar  -  Sommersemester 2019
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 1. Semester MA

Prof. Dr. habil. Markus Hundeck , Prof. Dr. Diana Düring , Prof. Dr. phil. Nicole Harth , Prof. Dr. Werner Lindner , Prof. Dr. Kristin Mitte , Prof. Dr. phil. Andreas Lampert , Prof. Dr. rer. soc. Ulrich Lakemann , Prof. Dr. habil. Michael Opielka