Prof. Dr. Andreas Lampert

Seminare des vergangenen Semesters – (Sommersemester 2020)

1.114 - Supervision (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.114 Berufspraktikum
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 4. Semester (BASA)
1.114  -   Seminar  -  Sommersemester 2020
Zeit / Ort:Mo, 16.03.2020, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 20.04.2020, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 25.05.2020, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 22.06.2020, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29,
Mo, 20.07.2020, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 16.03.2020, 09:00 - 15:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 4. Semester BA

An das Handeln von Sozialarbeiter*innen werden oft widersprüchliche Perspektiven angelegt. So geht es in der praktischen Sozialarbeit unter anderem um,
- das methodisch-fallangemessene Handeln,
- die Reflexion des Falls vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien,
- das Verstehen des Falls als komplexe Einheit zwischen Lebenssituation, subjektiven Möglichkeiten und Grenzen, sowie den Netzwerkressourcen,
- um Effizienz und Effektivität,
- die Unterstützung der Klient*innen bei der Verwirklichung ihrer Ziele,
- die Zufriedenheit im Beruf und die Selbstverwirklichung,
- die Entwicklung eines gefestigten Berufsbildes,
- sowie die eigene Professionalität in interdisziplinären Handlungszusammenhängen.
Die Supervision soll Sie bei der Entwicklung eines eigenen Standpunktes unterstützen, damit sie die Professionalität als künftige Sozialarbeiter*in vertreten und auch anderen Akteuren gegenüber verdeutlichen können. Die Veranstaltung soll zudem Fähigkeiten zum Perspektivenwechsel und die Kompetenz zur Balance widersprüchlicher Handlungsanforderungen unterstützen.

Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Reflexion eigener Handlungsmuster. Als Teilnahmebedingung gilt die Vorstellung persönlicher Arbeitserfahrungen in der Supervisionsgruppe. Es kann sich um einen erfolgreichen oder schwierigen Fall, die Zusammenarbeit mit anderen Professionellen oder auch um organisatorische Besonderheiten des Praxisfeldes handeln.
Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten gilt die Schweigepflicht.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.116 - Gewalt gegen Männer - rekonstruktive Soziale Arbeit

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.116 Methoden der Sozialen Arbeit 2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 6. Semester (BASA)
1.116  -   Seminar  -  Sommersemester 2020
Zeit / Ort:Mi, 8:00-11:00 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 15.04.2020, 08:00 - 11:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 6. Semester

Wann ist Mann (k)ein Mann?
… so heißt es in einem Songtext von Herbert Grönemeyer, in dem er Metaphern und Attribute der Männlichkeit zur Disposition stellt.
In der Methoden-Lehrveranstaltung rekonstruktive Sozialarbeit werden im Kern zwei Themen aufgegriffen:
- Zum einen wird ein Blickwinkel auf männliche Narrative eröffnet. Männer berichten über ihr Selbstverständnis und eröffnen einen Blickwinkel auf die männliche Perspektive auf Gewalt aus Interviews mit Männern, die bereits sozialpädagogische Beratung in Anspruch nehmen.
- Zum anderen soll die (Fall-)Rekonstruktion als spezifische Form sozialarbeiterischer Diagnostik vorgestellt und geübt werden.
Generell betrachtet gelangt Soziale Arbeit dann zum Einsatz, wenn Menschen in schwierigen Bedingungen professionelle Unterstützung zur Bewältigung ihrer Probleme benötigen. Für professionelle Akteure stehen unter anderem folgende Fragen zur Disposition:
1. Was ist der Fall?
2. Wie lässt sich dieser wissenschaftlich begründen?
3. Welche Formen der Intervention erscheinen angemessen?
4. Was ist in der Zusammenarbeit mit Klient*innen überhaupt zumutbar?
Ein professioneller Blickwinkel gelingt vor dem Hintergrund der Rekonstruktion von Besonderheiten der Biografie und gegebenenfalls der sozialen Abläufe in den bereits installierten Hilfeformen. Schwerpunkte dieses Seminars bilden das analytische Verstehen und die Entwicklung fallangemessener Interventionen. Es geht dabei um Fragen, wie:
• Wie (re-)konstruieren professionelle Akteure einen Fall?
• Welche Interviews eignen sich für Fallrekonstruktionen?
• Wie werden Interviewdaten analysiert?
• Welche Ergebnisse erbringen Fallrekonstruktionen?
• Wie kann mit den Ergebnissen weitergearbeitet werden?
• Welche fallangemessenen Interventionen lassen sich ableiten?
Das Seminar ist an Studierende gerichtet, die sich mit Widersprüchen, Problemen, unter Umständen auch Exklusionstendenzen im Kontext der (Re-) Integration von Klient*innen in gesellschaftliche Zusammenhänge im Kontext der Sozialen Arbeit beschäftigen und die gegebenenfalls ihre Abschlussarbeit im Spektrum dieser Themen planen. Ausgehend von erkenntnistheoretischen Prämissen lernen Sie gegenstandsangemessene Fragen zu formulieren, Daten zu erheben, diese aufzubereiten und innerhalb des Seminars analytisch zu öffnen. Die Studienleistung besteht aus der Präsentation einer Fallvignette.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.207 - Einführung in das methodische Handeln (1)

Einführung in die Gemeinwesenarbeit/Sozialraumorientierung
 
Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.207 - Einführung in das methodische Handeln Sozialer Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/1
1.207  -   Seminar  -  Sommersemester 2020
Zeit / Ort:Do, 9:30-11:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Do., 09.04.2020, 09:30 - 11:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: SG II/1

Was bedeutet es, wenn in der Sozialen Arbeit vom „Gemeinwesen“ gesprochen wird? Wie beeinflussen sozialräumliche Bedingungen die Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten von Bewohner*innen? Welche Ressourcen lassen sich durch gemeinwesenorientiertes Handeln erschließen? Wie lassen sich Akteure des Gemeinwesens in Veränderungsprozesse kompetent einbinden? In diesem Seminar werden die „Gemeinwesenarbeit“ und die „Sozialraumorientierung“ als Methoden in der Sozialen Arbeit vorgestellt. Lernziele sind:

  • das Kennenlernen historischer Entwicklungslinien der Gemeinwesenarbeit,
  • die Reflexion der Bedeutung dieser Entwicklungslinien für die Gegenwart,
  • das Kennenlernen von Handlungsinstrumenten in der Gemeinwesenarbeit und der Sozialraumorientierung hinsichtlich:
  • der Förderung von Partizipation,
  • der Förderung des sozialen Austauschs,
  • der Zusammenarbeit mit Einzelnen und mit Akteuren in Netzwerken durch das,
  • das Einbeziehen sozialstruktureller Merkmale (baulich, ökologisch...)
  • die Abgrenzung zwischen den theoretischen Positionen der Sozialraumorientierung und der Gemeinwesenarbeit, sowie
  • das Entwickeln von Handlungsstrategien zur Stärkung der Kooperation und der Selbsthilfekompetenzen von beteiligten Akteuren.
Geeignete Methoden der Datenerhebung und der Auswertung sollen zur Entwicklung sozialarbeiterischer Kompetenz beitragen. Die Lehrverastaltung schließt den Besuch eines Praxisfeldes ein.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

2.202 - Evaluation systemische Schulbegleitung/inklusive Schule

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.202 - Forschungsmethoden / Forschungs- und Entwicklungsprojekt
2.202  -   Seminar  -  Sommersemester 2020
Zeit / Ort:Mi, 8:00-11:00 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 15.04.2020, 08:00 - 11:00, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 1. Semester MA

Prof. Dr. Andreas Lampert , Prof. Dr. Anna Kasten

 

2.202 - Forschungs- und Entwicklungsprojekt Matrikel 2020

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 1. Semester (MASA)
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Soziale Arbeit / konsekutiv > 2.202 - Forschungsmethoden / Forschungs- und Entwicklungsprojekt
2.202  -   Seminar  -  Sommersemester 2020
Zeit / Ort:?
Veranstaltungsbeginn: 

Teilnehmer: 1. Semester MA

Prof. Dr. habil. Markus Hundeck , Prof. Dr. Anna Kasten , Prof. Dr. Andreas Lampert , Prof. Dr. phil. Nicole Harth , Prof. Dr. Werner Lindner