Prof. Dr. Mike Sandbothe M.A.

Seminare – Wintersemester 2020/2021

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [Bachelor / 1. Sem. / 3. Sem. / 5. Sem. / 7. Sem.] [Master / 2. Sem.] [Master C&F] [Master SMP]
Stand:02.11.2020 - Änderungen vorbehalten

1.122 - Achtsamkeitsmethoden als Bildungsmedien

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.122 Vertiefung Methoden
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 7. Semester (BASA)
1.122  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mo, 22.03.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online,
Di, 23.03.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online,
Mi, 24.03.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online,
Do, 25.03.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online,
Fr, 26.03.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 22.03.2021, 10:00 - 18:00, Ort: (Online)

Teilnehmer: 7. Semester

Im Zentrum der fünftägigen ONLINE-Kompaktveranstaltung stehen die folgenden Punkte:

  • die Festigung und Vertiefung der eigenen Achtsamkeitspraxis durch die intensive gemeinsame Übungszeit in der Gruppe.
  • das Erlernen der Anleitung von kleinen Achtsamkeitsübungen für diejenigen Teilnehmenden, die bereits eine tägliche Übungspraxis etabliert haben und im beruflichen Kontext der sozialen Arbeit in der Teamarbeit oder der Arbeit mit Klient*innen Achtsamkeitsübungen professionell einsetzen und anleiten möchten.
  • die gemeinsame Beschäftigung mit ausgewähten Texten aus: Mike Sandbothe "Perspektiven pragmatischer Medienphilosophie", Bielefeld: transcript-Verlag 2020; als Open Access E-Book kostenlos zugänglich unter https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5205-5
  • die gemeinsame Beschäftigung mit: Mike Sandbothe / Reyk Albrecht (Hrsg.): "Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft", Bielefeld: transcript-Verlag 2021. Das Buch wird im ersten Quartal 2021 als Open Access E-Book kostenlos auf der Homepage des transcript Verlags online zugänglich.
  • die Vorbereitung von wissenschaftlichen Hausarbeiten sowie der Dokumentation von implizitem Erfahrungswissen zum Themenfeld. Dies wird für die schriftlich vorzulegende Prüfungsleistung benötigt. Details dazu sind individuell vorab via Email oder während der Veranstaltung mit dem Seminarleiter abzustimmen. Alternativ zum Leistungsnachweis sind auch Teilnahmescheine möglich.

Die intensive gemeinsame Arbeit am eigenen Tagesablauf sowie die damit verbundenen gruppendynamischen Prozesse spielen für die Veranstaltung eine zentrale Rolle. Mit ihrer Hilfe lässt sich eine nachhaltige Verankerung der achtsamen Grundhaltung erreichen. Dieser Haltung kommt sowohl mit Blick auf die berufliche Praxis in der sozialen Arbeit als auch mit Blick auf die zu vertiefende Sachkenntnis des Arbeitsfelds eine Schlüsselrolle zu. Aus diesem Grund ist die durchgehende Online-Anwesenheit an den fünf Veranstaltungstagen obligatorisch. Unverzichtbar sind bei achtsamkeitsbasierten Online-Kursen darüber hinaus stabile Internetverbindungen, funktionierende Web-Kameras und Mikrofone bei allen Teilnehmenden. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während der Lehrveranstaltung in einem ruhigen Raum sind, in dem Sie aktiv und ungestört am Seminar teilnehmen können.

Grundlagen-Literatur:
  • Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk zu MBSR, München: Barth 2013.
  • Jon Kabat-Zinn: Meditation ist nicht, was Sie denken. Warum Achtsamkeit so wichtig ist, Freiburg i.Br.: Arbor 2019
  • Jon Kabat-Zinn: Wach werden und unser Leben wirklich leben. Wie wir Achtsamkeit im Alltag praktizieren, Freiburg i.Br.: Arbor 2019
  • Thich Nhat Hanh: Achtsam sprechen, achtsam zuhören. Die Kunst der bewussten Kommunikation, München: Barth 2014.

Fachliteratur:
  • Ronny Beyeler: Das Konzept der Achtsamkeit in der Beratung der Sozialen Arbeit, Saarbrücken: Akademikerverlag 2015.
  • Andreas de Bruin: Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext. 10 Jahre Münchner Modell, Bielefeld: transcript Verlag (ab Januar 2021 als Open Access E-Book kostenlos auf der Homepage des transcript-Verlags zugänglich).
  • Frank Dievernich, Gerd Döben-Henisch, Reiner Frey: Bildung 5.0 - Wissenschaft, Hochschulen und Meditation, Weinheim und Basel: Beltz 2019.
  • Reiner Frey (Hrsg.): Meditation und die Zukunft der Bildung. Spiritualität und Wissenschaft, Weinheim und Basel: Beltz 2020.
  • Steven F. Hick (Hrsg.): Mindfulness and Social Work, Chicago: Lyceum 2009.
  • Gregory Kramer: Einsichts-Dialog. Weisheit und Mitgefühl durch Meditation im Dialog, Freiamt im Schwarzwald.: Arbor 2009.
  • Linda Lehrhaupt und Petra Meibert: Stress bewältigen durch Achtsamkeit, München: Kösel 2016.
  • Cornelia Löhmer und Rüdiger Standhardt: Timeout statt Burnout. Einübung in die Lebenskunst der Achtsamkeit, Stuttgart: Klett-Cotta 2012.
  • Ulrich Pfeifer-Schaupp: Achtsamkeit in der Kunst des (nicht) Helfens, Freiburg i.Br.: Arbor 2010.
  • Schöberl, Nina-Maria: Bewusstseinsprozesse in der klinischen sozialen Arbeit: Achtsamkeit als Methode, Hannover: ibidem 2019
  • Schwerpunkt Achtsamkeit, in: Sozial Aktuell. Die Fachzeitschrift des Berufsverbandes für Soziale Arbeit in der Schweiz, Nr. 5, Mai 2016, Bern: AvenirSocial, S. 10-30.

Videos:
  • Die Revolution der Selbstlosen. Mitgefühl - Altruismus - Hilfsbereitschaft, Mind Jazz Pictures, Frankreich 2016.
  • From Business to Being, Mind Jazz Pictures, Deutschland 2017.
  • Youtube Channel: Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft, Deutschland 2019ff

Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.125 - MBST (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 5. Semester (BASA)
1.125  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mi, 18:00-19:30 Uhr (wöchentlich), Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.11.2020, 18:00 - 19:30, Ort: Online

Teilnehmer: 5. Semeter

In der sich entwickelnden digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts beschleunigen sich auch die Kommunikationsprozesse an den Hochschulen. Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischem Stress mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Das zeigt z.B. die AOK-Studie Studierendenstress in Deutschland (2016), die zu dem Ergebnis kommt, dass sich Studierende insgesamt gestresster als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland fühlen. Zusätzlich kommt seit 2020 der globale Stressor COVID-19 hinzu, der sich unter anderem durch eine massive Beschleunigung der Digitalisierung an Hochschulen auswirkt.

Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein Werkzeug, um den aktuellen Herausforderungen nachhaltig zu begegnen. Sie verankert den Geist in der Gegenwart, schärft die Eigen- und Fremdwahrnehmung und fördert Schlüsselkompetenzen wie Respekt, Toleranz, Mitgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass eine achtsame Grundhaltung den Umgang mit Stress verbessert und die psychische Widerstandsfähigkeit steigert. Darüber hinaus trägt sie zu einer nachhaltigen Balance von Körper, Geist und Seele bei und unterstützt die geistige Konzentration und Kreativität. Bewusst praktizierte Achtsamkeit stellt eine neue Kulturtechnik dar, welche die Lehr- und Lernfähigkeit gehirngerecht fördert und als entscheidende Grundlage eines erfolgreichen Bildungssystems im 21. Jahrhundert gelten darf.

Mindfulness Based Student Training (MBST) ist ein Achtsamkeitsprogramm, das im Rahmen des Thüringer Modells Achtsame Hochschulen (www.achtsamehochschulen.de) eigens für die Bedürfnisse von Studierenden entwickelt worden ist. Es besteht aus einer Informationsveranstaltung, zwölf Trainingseinheiten und einem Achtsamkeitsnachmittag. Im Rahmen des Kurses werden Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen, Kleingruppengespräche und Inputs zu Neurobiologie, Stress- und Bewusstseinsforschung mit zielgruppenspezifischen Übungen und Themen für Studierende verbunden (z.B. Prüfungsangst, Prokrastination, Studienmanagement, Umgang mit digitalen Medien beim Lernen und im Alltag).

Die Wirksamkeit von MBST wurde vom Institut für Innovative Gesundheitstechnologien der Ernst-Abbe-Hochschule Jena medizinisch untersucht. Erste Ergebnisse zeigen, dass bereits nach 8 Wochen eine signifikante Verbesserung der physiologischen Stressregulation im Bereich des vaskulären Systems (inbes. Blutdruck und Pulsfrequenz) nachzuweisen ist (https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.00645).

Achtsamkeit entfaltet ihre Wirkung vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung. Daher ist das Rückgrat des Kurses die tägliche Übung der Achtsamkeitspraxis zu Hause mit Hilfe von gesprochenen Anleitungen (im MP3-Format). Die Übungsdauer beträgt ca. 20 Minuten pro Tag. Die Bereitschaft, diese Übungszeit über die Dauer des Kurses zu investieren und eigene Erfahrungen in Form eines Achtsamkeitstagebuchs festzuhalten, ist Teilnahmevoraussetzung für die Lehrveranstaltung. Die Achtsamkeitsübungen (Body Scan, Sitz- und Gehmeditation, Achtsame Bewegungsübungen, Dyaden) werden zu den Kursterminen vorgestellt, gemeinsam durchgeführt, eingeübt und reflektiert.

Eine Verpflichtung zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme an der als Webseminar durchgeführten Lehrveranstaltung sowie der Besuch des ebenfalls online stattfindenden Achtsamkeitsnachmittags sind wesentliche Zulassungsvoraussetzungen. Unverzichtbar für jede/n Teilnehmenden sind bei hochgradig interaktiven Webseminaren wie diesem eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Web-Kamera und ein funktionierendes Mikrofon!

Die Online-Informationsveranstaltung zu Beginn des Semesters dient dazu, Fragen zum Kurs und der täglichen Übungspraxis zu klären sowie einen ersten Eindruck von den wissenschaftlichen Hintergründen, der Methodik und den Übungen zu bekommen.

Literatur:
Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.
Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR, München: Knaur 1990/2013.
Mike Sandbothe und Reyk Albrecht (Hrsg.): Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft, Bielefeld: transcript Januar 2021 (im Druck).

Links:
Thüringer Modell Achtsame Hochschulen: https://achtsamehochschulen.de/
MBSR-MBCT-Verband: https://www.mbsr-verband.de/

Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A. , Prof. Dr. Heiko Haase , Prof. Dr.-Ing. Burkhard Schmager , Prof. Dr. Hubert Ostermaier

 

1.125 - MBST (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 1.125 Wahlpflicht Modul
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit > 5. Semester (BASA)
1.125  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mi, 16:15-17:45 Uhr (wöchentlich), Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 04.11.2020, 16:15 - 17:45, Ort: Online

Teilnehmer: 5. Semeter

In der sich entwickelnden digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts beschleunigen sich auch die Kommunikationsprozesse an den Hochschulen. Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischem Stress mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Das zeigt z.B. die AOK-Studie Studierendenstress in Deutschland (2016), die zu dem Ergebnis kommt, dass sich Studierende insgesamt gestresster als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland fühlen. Zusätzlich kommt seit 2020 der globale Stressor COVID-19 hinzu, der sich unter anderem durch eine massive Beschleunigung der Digitalisierung an Hochschulen auswirkt.

Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein Werkzeug, um den aktuellen Herausforderungen nachhaltig zu begegnen. Sie verankert den Geist in der Gegenwart, schärft die Eigen- und Fremdwahrnehmung und fördert Schlüsselkompetenzen wie Respekt, Toleranz, Mitgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass eine achtsame Grundhaltung den Umgang mit Stress verbessert und die psychische Widerstandsfähigkeit steigert. Darüber hinaus trägt sie zu einer nachhaltigen Balance von Körper, Geist und Seele bei und unterstützt die geistige Konzentration und Kreativität. Bewusst praktizierte Achtsamkeit stellt eine neue Kulturtechnik dar, welche die Lehr- und Lernfähigkeit gehirngerecht fördert und als entscheidende Grundlage eines erfolgreichen Bildungssystems im 21. Jahrhundert gelten darf.

Mindfulness Based Student Training (MBST) ist ein Achtsamkeitsprogramm, das im Rahmen des Thüringer Modells Achtsame Hochschulen (www.achtsamehochschulen.de) eigens für die Bedürfnisse von Studierenden entwickelt worden ist. Es besteht aus einer Informationsveranstaltung, zwölf Trainingseinheiten und einem Achtsamkeitsnachmittag. Im Rahmen des Kurses werden Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen, Kleingruppengespräche und Inputs zu Neurobiologie, Stress- und Bewusstseinsforschung mit zielgruppenspezifischen Übungen und Themen für Studierende verbunden (z.B. Prüfungsangst, Prokrastination, Studienmanagement, Umgang mit digitalen Medien beim Lernen und im Alltag).

Die Wirksamkeit von MBST wurde vom Institut für Innovative Gesundheitstechnologien der Ernst-Abbe-Hochschule Jena medizinisch untersucht. Erste Ergebnisse zeigen, dass bereits nach 8 Wochen eine signifikante Verbesserung der physiologischen Stressregulation im Bereich des vaskulären Systems (inbes. Blutdruck und Pulsfrequenz) nachzuweisen ist (https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.00645).

Achtsamkeit entfaltet ihre Wirkung vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung. Daher ist das Rückgrat des Kurses die tägliche Übung der Achtsamkeitspraxis zu Hause mit Hilfe von gesprochenen Anleitungen (im MP3-Format). Die Übungsdauer beträgt ca. 20 Minuten pro Tag. Die Bereitschaft, diese Übungszeit über die Dauer des Kurses zu investieren und eigene Erfahrungen in Form eines Achtsamkeitstagebuchs festzuhalten, ist Teilnahmevoraussetzung für die Lehrveranstaltung. Die Achtsamkeitsübungen (Body Scan, Sitz- und Gehmeditation, Achtsame Bewegungsübungen, Dyaden) werden zu den Kursterminen vorgestellt, gemeinsam durchgeführt, eingeübt und reflektiert.

Eine Verpflichtung zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme an der als Webseminar durchgeführten Lehrveranstaltung sowie der Besuch des ebenfalls online stattfindenden Achtsamkeitsnachmittags sind wesentliche Zulassungsvoraussetzungen. Unverzichtbar für jede/n Teilnehmenden sind bei hochgradig interaktiven Webseminaren wie diesem eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Web-Kamera und ein funktionierendes Mikrofon!

Die Online-Informationsveranstaltung zu Beginn des Semesters dient dazu, Fragen zum Kurs und der täglichen Übungspraxis zu klären sowie einen ersten Eindruck von den wissenschaftlichen Hintergründen, der Methodik und den Übungen zu bekommen.

Literatur:
Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.
Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR, München: Knaur 1990/2013.
Mike Sandbothe und Reyk Albrecht (Hrsg.): Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft, Bielefeld: transcript Januar 2021 (im Druck).

Links:
Thüringer Modell Achtsame Hochschulen: https://achtsamehochschulen.de/
MBSR-MBCT-Verband: https://www.mbsr-verband.de/

Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A. , Prof. Dr. Heiko Haase , Prof. Dr. Hubert Ostermaier

 

1.201 - Mentoring (c)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > alle Gruppen des 1. Semesters
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.201 - Grundlagen des Studiums
1.201  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mo, 9:30-11:00 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 09.11.2020, 09:30 - 11:00, Ort: Online

Teilnehmer: 1. Semester

Mentoring ist ein Angebot unseres Fachbereichs, um Sie …
• gut ins Studium zu begleiten!
• Es geht um Erfahrungswissen, Coping-Strategien und Grundhaltungen bezüglich des Studiums,
• um die Strukturen und Ordnungen
• um den Umgang mit kommunikativen Herausforderungen und studiumsspezifischen Stressoren
• um persönliche Kontakte, Teamfähigkeit und
• Selbstorganisation.

Das Wort Mentoring geht zurück auf griech. "Mentor". Dabei handelt es sich um eine Figur aus Homers Odyssee. "Mentor" war der Name des Freundes von Odysseus, der dessen Sohn Telemachos während der Zeit betreut hat, als Odysseus im Trojanischen Krieg war. Als Mentorinnen und Mentoren werden heute in unterschiedlichen Kontexten erfahrene Personen eingesetzt, die jüngeren (bzw. im jeweiligen Kontext weniger erfahrenenen) Menschen in Phasen des Übergangs zur Seite stehen und sie in ihrer persönlichen und professionellen Entwicklung stärken. Auch an vielen Hochschulen gibt es heute Mentoring-Programme.

Mentoring ist eine hochgradig interaktive Veranstaltung. Wichtig für eine achtsamkeitsbasierte Durchführung im Online-Format ist, dass alle Teilnehmenden eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikro zur Verfügung haben. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während des Mentoring in einem ruhigen Raum sind und nicht gestört werden. Denn beim Mentoring kommt jede/r Teilnnehmende regelmäßig aktiv zu Wort.

Literatur:

  • Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.201 - Mentoring (d)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > alle Gruppen des 1. Semesters
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.201 - Grundlagen des Studiums
1.201  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mo, 9:30-11:00 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 02.11.2020, 09:30 - 11:00, Ort: Online

Teilnehmer: 1. Semester

Mentoring ist ein Angebot unseres Fachbereichs, um Sie …
• gut ins Studium zu begleiten!
• Es geht um Erfahrungswissen, Coping-Strategien und Grundhaltungen bezüglich des Studiums,
• um die Strukturen und Ordnungen
• um den Umgang mit kommunikativen Herausforderungen und studiumsspezifischen Stressoren
• um persönliche Kontakte, Teamfähigkeit und
• Selbstorganisation.

Das Wort Mentoring geht zurück auf griech. "Mentor". Dabei handelt es sich um eine Figur aus Homers Odyssee. "Mentor" war der Name des Freundes von Odysseus, der dessen Sohn Telemachos während der Zeit betreut hat, als Odysseus im Trojanischen Krieg war. Als Mentorinnen und Mentoren werden heute in unterschiedlichen Kontexten erfahrene Personen eingesetzt, die jüngeren (bzw. im jeweiligen Kontext weniger erfahrenenen) Menschen in Phasen des Übergangs zur Seite stehen und sie in ihrer persönlichen und professionellen Entwicklung stärken. Auch an vielen Hochschulen gibt es heute Mentoring-Programme.

Mentoring ist eine hochgradig interaktive Veranstaltung. Wichtig für eine achtsamkeitsbasierte Durchführung im Online-Format ist, dass alle Teilnehmenden eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikro zur Verfügung haben. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während des Mentoring in einem ruhigen Raum sind und nicht gestört werden. Denn beim Mentoring kommt jede/r Teilnnehmende regelmäßig aktiv zu Wort.

Literatur:

  • Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.201 - Gesundes Lehren und Lernen (2)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > SG I/2
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.201 - Grundlagen des Studiums
1.201  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Fr, 20.11.2020, 13:30-18:30 Uhr - Ort: Online,
Sa, 21.11.2020, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Onine,
Fr, 15.01.2021, 13:30-18:30 Uhr - Ort: Online,
Sa, 16.01.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 20.11.2020, 13:30 - 18:30, Ort: (Online)

Teilnehmer: SG I/2

Im digitalisierten "Corona-Semester" erlangt die bewusste Auseinandersetzug mit Fragen von Gesundheit, Prävention und Stressreduktion eine besondere Bedeutung für die soziale Gestaltung von akademischen Lehr- und Lernprozessen. Aus diesem Grund legt das Seminar einen Schwerpunkt auf die praktische Einübung wissenschaftlich evaluierter Methoden der achtsamen Stressreduktion und des gesundheitsförderlichen Body-Based-Learning.

Als Vorbereitung auf die Lehrveranstaltung empfiehlt sich die Lektüre von zwei Kapiteln aus dem dritten Teil von: Mike Sandbothe "Perspektiven pragmatischer Medienphilosophie. Grundlagen-Anwendungen-Praktiken", Bielefeld: transcript-Verlag 2020; als Open Access E-Book kostenlos zugänglich unter https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5205-5 Es geht dabei um die Aufsätze:

  • "Kreativität fördern durch körperbasiertes Lernen" (S. 167-200)
  • "Wozu 'Gesundes Lehren und Lernen'?" (S. 201-226).
Vor diesem Hintergrund werden wir uns im Seminar in praktischer und theoretischer Hinsicht mit Geschichte und Gegenwart gesundheitsförderlicher Lehr- und Lernpraktiken befassen.

Wichtig für eine achtsamkeitsbasierte Durchführung im Online-Format ist, dass alle Teilnehmenden eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikro zur Verfügung haben. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während der Lehrveranstaltung in einem ruhigen Raum sind, in dem Sie aktiv und ungestört am Seminar teilnehmen können.

Weitere Literatur:
  • Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.
  • Moshe Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996 (im Original zuerst 1967).
  • Jon Kabat-Zinn: Meditation ist nicht, was Sie denken. Warum Achtsamkeit so wichtig ist, Freiburg i.Br.: Arbor 2019 (im Original zuerst 2018),
  • Ellen J. Langer: The Power of Mindful Learning, Boston: Da Capo Lifelong Books 2016 (im Original zuerst 1997; dt. Übersetzung: Kleine Anleitung zum Klugsein. Sieben Kapitel über sinnvolles Lernen, Stuttgart: Cotta 1999).
  • Cal Newport: Digitaler Minimalismus. Besser leben mit weniger Technologie, München: Redline 2019.
  • Manfred Spitzer: Pandemie. Was die Krise mit uns macht und was wir daraus machen, München: mvgVerlag 2020.
  • Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther, Wolfgang Tschacher: Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen, Bern: Huber 2010.

Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.201 - Gesundes Lehren und Lernen (4)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1. Semester (BASA) > SG I/4
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.201 - Grundlagen des Studiums
1.201  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Fr, 27.11.2020, 13:30-18:30 Uhr - Ort: Online,
Sa, 28.11.2020, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online,
Fr, 22.01.2021, 13:30-18:30 Uhr - Ort: Online,
Sa, 23.01.2021, 10:00-18:00 Uhr - Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Fr., 27.11.2020, 13:30 - 18:30, Ort: (Online)

Teilnehmer: SG I/4

Im digitalisierten "Corona-Semester" erlangt die bewusste Auseinandersetzug mit Fragen von Gesundheit, Prävention und Stressreduktion eine besondere Bedeutung für die soziale Gestaltung von akademischen Lehr- und Lernprozessen. Aus diesem Grund legt das Seminar einen Schwerpunkt auf die praktische Einübung wissenschaftlich evaluierter Methoden der achtsamen Stressreduktion und des gesundheitsförderlichen Body-Based-Learning.

Als Vorbereitung auf die Lehrveranstaltung empfiehlt sich die Lektüre von zwei Kapiteln aus dem dritten Teil von: Mike Sandbothe "Perspektiven pragmatischer Medienphilosophie. Grundlagen-Anwendungen-Praktiken", Bielefeld: transcript-Verlag 2020; als Open Access E-Book kostenlos zugänglich unter https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5205-5 Es geht dabei um die Aufsätze:

  • "Kreativität fördern durch körperbasiertes Lernen" (S. 167-200)
  • "Wozu 'Gesundes Lehren und Lernen'?" (S. 201-226).
Vor diesem Hintergrund werden wir uns im Seminar in praktischer und theoretischer Hinsicht mit Geschichte und Gegenwart gesundheitsförderlicher Lehr- und Lernpraktiken befassen.

Wichtig für eine achtsamkeitsbasierte Durchführung im Online-Format ist, dass alle Teilnehmenden eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikro zur Verfügung haben. Bitte sorgen Sie auch dafür, dass Sie während der Lehrveranstaltung in einem ruhigen Raum sind, in dem Sie aktiv und ungestört am Seminar teilnehmen können.

Weitere Literatur:
  • Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.
  • Moshe Feldenkrais: Bewusstheit durch Bewegung, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1996 (im Original zuerst 1967).
  • Jon Kabat-Zinn: Meditation ist nicht, was Sie denken. Warum Achtsamkeit so wichtig ist, Freiburg i.Br.: Arbor 2019 (im Original zuerst 2018),
  • Ellen J. Langer: The Power of Mindful Learning, Boston: Da Capo Lifelong Books 2016 (im Original zuerst 1997; dt. Übersetzung: Kleine Anleitung zum Klugsein. Sieben Kapitel über sinnvolles Lernen, Stuttgart: Cotta 1999).
  • Cal Newport: Digitaler Minimalismus. Besser leben mit weniger Technologie, München: Redline 2019.
  • Manfred Spitzer: Pandemie. Was die Krise mit uns macht und was wir daraus machen, München: mvgVerlag 2020.
  • Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther, Wolfgang Tschacher: Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen, Bern: Huber 2010.

Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.211 - GLL-Projekt // Musik-Projekt (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.211 - Projektstudium 1 - Projektwerkstatt
1.211  -   Seminar  -  Sommersemester 2020 - Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Di, 17:00-18:30 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio
Veranstaltungsbeginn:  Di., 28.04.2020, 17:00 - 18:30, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 2. + 3. Semester

HINWEIS: Das erste Treffen findet am 28.4.2020 von 17.00-18.30 Uhr online statt und zwar voraussichtlich im Videokonferenzsystem ZOOM. Eine entsprechende Einladung erfolgt via Rundmail wenige Tage zuvor. Als technische Ausstattung ist es vorteilhaft, wenn Sie einen Computer mit Kamera und Mikrofon nutzen

Die Projektangebote im Projektstudium werden durch die Teilnehmenden definiert. "GLL-Projekt" und "Musik-Projekt" sind Vorschläge für zum Teil bereits in Entstehung befindliche Gruppen. Im Musik-Projekt kann Musik als Instrument sozialer Arbeit perspektiviert werden. Im GLL-Projekt kann es u.a. um die Frage gehen, wie wir gemeinsam das Studium der Sozialen Arbeit an der EAH gesundheitsförderlicher gestalten können. Alternativ oder zusätzlich käme auch ein Projket über „Achtsamkeit in der Sozialen Arbeit“ und/oder „Achtsamkeit im Studium der Sozialen Arbeit“ in Frage. Weitere Vorschläge von Studierenden können zu Beginn der Veranstaltung gemacht und dann gemeinsam entwickelt werden.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.211 - GLL-Projekt // Musik-Projekt (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.211 - Projektstudium 1 - Projektwerkstatt
1.211  -   Seminar  -  Sommersemester 2020 - Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Di, 17:00-18:30 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Di, 02.06.2020, 17:00-18:30 Uhr
Veranstaltungsbeginn:  Di., 21.04.2020, 17:00 - 18:30, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 2. + 3. Semester

HINWEIS: Das erste Treffen findet am 21.4.2020 von 17.00-18.30 Uhr online statt und zwar voraussichtlich im Videokonferenzsystem ZOOM. Eine entsprechende Einladung erfolgt via Rundmail wenige Tage zuvor. Als technische Ausstattung ist es vorteilhaft, wenn Sie einen Computer mit Kamera und Mikrofon nutzen.

Die Projektangebote im Projektstudium werden durch die Teilnehmenden definiert. "GLL-Projekt" und "Musik-Projekt" sind Vorschläge für zum Teil bereits in Entstehung befindliche Gruppen. Im Musik-Projekt kann Musik als Instrument sozialer Arbeit perspektiviert werden. Im GLL-Projekt kann es u.a. um die Frage gehen, wie wir gemeinsam das Studium der Sozialen Arbeit an der EAH gesundheitsförderlicher gestalten können. Alternativ oder zusätzlich käme auch ein Projket über „Achtsamkeit in der Sozialen Arbeit“ und/oder „Achtsamkeit im Studium der Sozialen Arbeit“ in Frage. Weitere Vorschläge von Studierenden können zu Beginn der Veranstaltung gemacht und dann gemeinsam entwickelt werden.

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.212 - Praxisreflexion für Block- und Studienbegleitende Praktika (9)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.212 - Orientierungspraktikum
1.212  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mi, 14.10.2020, 10:00-17:00 Uhr - Ort: Online,
Do, 15.10.2020, 10:00-15:00 Uhr - Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mi., 14.10.2020, 10:00 - 17:00, Ort: (Online)

Teilnehmer: 3. Semester

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.

 

1.213 - MBST

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 3. Semester (BASA)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.213 - Wahlpflichtmodul 1 / Studium Integrale
1.213  -   Seminar  -  Wintersemester 2020/2021
Zeit / Ort:Mo, 11:30-13:00 Uhr (wöchentlich), Ort: Online,
Sa, 09.01.2021, 14:00-18:00 Uhr - Ort: Online
Veranstaltungsbeginn:  Mo., 02.11.2020, 11:30 - 13:00, Ort: Online

Teilnehmer: 3. Semester

In der sich entwickelnden digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts beschleunigen sich auch die Kommunikationsprozesse an den Hochschulen. Zunehmend mehr Studierende leiden unter chronischem Stress mit entsprechenden Konsequenzen für die Gesundheit. Das zeigt z.B. die AOK-Studie Studierendenstress in Deutschland (2016), die zu dem Ergebnis kommt, dass sich Studierende insgesamt gestresster als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland fühlen. Zusätzlich kommt seit 2020 der globale Stressor COVID-19 hinzu, der sich unter anderem durch eine massive Beschleunigung der Digitalisierung an Hochschulen auswirkt.

Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein Werkzeug, um den aktuellen Herausforderungen nachhaltig zu begegnen. Sie verankert den Geist in der Gegenwart, schärft die Eigen- und Fremdwahrnehmung und fördert Schlüsselkompetenzen wie Respekt, Toleranz, Mitgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass eine achtsame Grundhaltung den Umgang mit Stress verbessert und die psychische Widerstandsfähigkeit steigert. Darüber hinaus trägt sie zu einer nachhaltigen Balance von Körper, Geist und Seele bei und unterstützt die geistige Konzentration und Kreativität. Bewusst praktizierte Achtsamkeit stellt eine neue Kulturtechnik dar, welche die Lehr- und Lernfähigkeit gehirngerecht fördert und als entscheidende Grundlage eines erfolgreichen Bildungssystems im 21. Jahrhundert gelten darf.

Mindfulness Based Student Training (MBST) ist ein Achtsamkeitsprogramm, das im Rahmen des Thüringer Modells Achtsame Hochschulen (www.achtsamehochschulen.de) eigens für die Bedürfnisse von Studierenden entwickelt worden ist. Es besteht aus einer Informationsveranstaltung, zwölf Trainingseinheiten und einem Achtsamkeitsnachmittag. Im Rahmen des Kurses werden Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen, Kleingruppengespräche und Inputs zu Neurobiologie, Stress- und Bewusstseinsforschung mit zielgruppenspezifischen Übungen und Themen für Studierende verbunden (z.B. Prüfungsangst, Prokrastination, Studienmanagement, Umgang mit digitalen Medien beim Lernen und im Alltag).

Die Wirksamkeit von MBST wurde vom Institut für Innovative Gesundheitstechnologien der Ernst-Abbe-Hochschule Jena medizinisch untersucht. Erste Ergebnisse zeigen, dass bereits nach 8 Wochen eine signifikante Verbesserung der physiologischen Stressregulation im Bereich des vaskulären Systems (inbes. Blutdruck und Pulsfrequenz) nachzuweisen ist (https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.00645).

Achtsamkeit entfaltet ihre Wirkung vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung. Daher ist das Rückgrat des Kurses die tägliche Übung der Achtsamkeitspraxis zu Hause mit Hilfe von gesprochenen Anleitungen (im MP3-Format). Die Übungsdauer beträgt ca. 20 Minuten pro Tag. Die Bereitschaft, diese Übungszeit über die Dauer des Kurses zu investieren und eigene Erfahrungen in Form eines Achtsamkeitstagebuchs festzuhalten, ist Teilnahmevoraussetzung für die Lehrveranstaltung. Die Achtsamkeitsübungen (Body Scan, Sitz- und Gehmeditation, Achtsame Bewegungsübungen, Dyaden) werden zu den Kursterminen vorgestellt, gemeinsam durchgeführt, eingeübt und reflektiert.

Eine Verpflichtung zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme an der als Webseminar durchgeführten Lehrveranstaltung sowie der Besuch des ebenfalls online stattfindenden Achtsamkeitsnachmittags sind wesentliche Zulassungsvoraussetzungen. Unverzichtbar für jede/n Teilnehmenden sind bei hochgradig interaktiven Webseminaren wie diesem eine stabile Internetverbindung sowie eine funktionierende Web-Kamera und ein funktionierendes Mikrofon!

Die Online-Informationsveranstaltung zu Beginn des Semesters dient dazu, Fragen zum Kurs und der täglichen Übungspraxis zu klären sowie einen ersten Eindruck von den wissenschaftlichen Hintergründen, der Methodik und den Übungen zu bekommen.

Literatur:
Edina Causevic und Carola Endemann: Stress bewältigen - entspannt studieren, Paderborn: Schöningh 2019.
Jon Kabat-Zinn: Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR, München: Knaur 1990/2013.
Mike Sandbothe und Reyk Albrecht (Hrsg.): Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft, Bielefeld: transcript Januar 2021 (im Druck).

Links:
Thüringer Modell Achtsame Hochschulen: https://achtsamehochschulen.de/
MBSR-MBCT-Verband: https://www.mbsr-verband.de/

Studienschwerpunkt: Kultur, Medien und Bildung

Prof. Dr. Mike Sandbothe, M.A.