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Prof. Dr. Andreas Lampert

Seminare – Sommersemester 2026

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [BA Soziale Arbeit / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [MA Soziale Arbeit / 1. Sem. / 3. Sem.] [MA Civic Education / 1. Sem. / 3. Sem.] [MA Spiel- & Medienpädagogik]
in Vorbereitung, Stand: 9. März 2026 - Änderungen vorbehalten!

1.207 - Einführung in das methodische Handeln Sozialer Arbeit (1)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.207 - Einführung in das methodische Handeln Sozialer Arbeit
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 2. Semester (BASA) > SG II/1
1.207  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Mi, 9:30-12:45 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Wed , 08.04.2026 09:30 - 12:45, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: SG II/1

Was ist denn hier los? Was geht hier?
Das sind implizite Fragen von Adressat*innen Sozialer Arbeit, in denen das Spannungsfeld zwischen Verhältnissen und Verhalten thematisiert wird. In dieser Lehrveranstaltung wird der soziale Raum als Strukturierungsmerkmal für Ressourcen, Machtverhältnisse und den Möglichkeiten, sich darin zurechtzufinden in Bezug auf die Möglichkeiten des professionellen Helfens beleuchtet. Im Vordergrund stehen mit der „Gemeinwesenarbeit“ und der „Sozialraumorientierung“ zwei Methoden der Sozialen Arbeit, die gesellschaftlichen Individualisierungsprozessen Möglichkeiten der Kooperation und Gemeinschaft entgegensetzen.
Lernziele sind:
- die Reflexion der Bedeutung historischer Entwicklungslinien der Gemeinwesenarbeit für die Sozialarbeitspraxis in der Gegenwart,
- die Unterscheidung zwischen Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung,
- das Kennenlernen von Handlungsinstrumenten in der Gemeinwesenarbeit und der Sozialraumorientierung hinsichtlich:
- der Förderung von Partizipation,
- der Förderung des sozialen Austauschs,
- der Zusammenarbeit mit Einzelpersonen, mit Gruppen, in Netzwerken und in strukturellen Prozessen, sowie
- das Entwickeln von Handlungsstrategien zur Mobilisierung von Kooperationen und Selbsthilfemöglichkeiten von Adressat*innen.
Geeignete Methoden der Datenerhebung und der Auswertung sollen zur Entwicklung sozialarbeiterischer Kompetenz im Sozialen Raum beitragen. Das Seminar schließt (soweit terminlich möglich) den Besuch eines Praxisfeldes ein.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.214 - Supervision (d)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.214 - Berufspraktisches Semester
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 4. Semester (BASA)
1.214  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Fr, 27.03.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 24.04.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 22.05.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.03.11 - Medienstudio,
Fr, 26.06.2026, 09:00-15:00 Uhr,
Fr, 24.07.2026, 09:00-15:00 Uhr
Veranstaltungsbeginn:  Fri , 27.03.2026 09:00 - 15:00, Ort: 05.03.11 - Medienstudio

Teilnehmer: 4. Semester

An Soziale Arbeit werden oft widersprüchliche Perspektiven angelegt.
So geht es unter anderem darum, methodisch-fallangemessen zu handeln. Das fachliche Handeln soll in Abgrenzung zu anderen Professionen zu einer beruflichen Identität beitragen. Sozialarbeitende sollen erforderliches Hintergrundwissen aktivieren und einen Fall als komplexe Einheit zwischen Lebenssituation und Rahmenbedingungen in seinen Möglichkeiten und Grenzen verstehen. Trägerseitig wird Effizienz und Effektivität verlangt. Klient*innen wünschen sich Unterstützung bei der Verwirklichung ihrer Ziele und Profis streben nach Zufriedenheit und Selbstverwirklichung im Beruf,
Supervision soll Sie dabei unterstützen, einen eigenen professionellen Standpunkt zu entwickeln und diesen angemessen zu vertreten. Die Lernziele bestehen in der Ausbildung von Professionalität, der Unterstützung beim Perspektivenwechsel und der Kompetenz zur Balance widersprüchlicher Handlungsanforderungen. Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung und zur Reflexion eigener Handlungsmuster. Als Voraussetzung für dieses Seminar gilt die Bereitschaft zum Teilen persönlicher Arbeitserfahrungen in der Supervisionsgruppe. Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten gilt die Schweigepflicht.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.214 - Supervision (c)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.214 - Berufspraktisches Semester
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 4. Semester (BASA)
1.214  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Mo, 23.03.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 20.04.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 18.05.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 22.06.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33,
Mo, 20.07.2026, 09:00-15:00 Uhr - Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 23.03.2026 09:00 - 15:00, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 4. Semester

An Soziale Arbeit werden oft widersprüchliche Perspektiven angelegt.
So geht es unter anderem darum, methodisch-fallangemessen zu handeln. Das fachliche Handeln soll in Abgrenzung zu anderen Professionen zu einer beruflichen Identität beitragen. Sozialarbeitende sollen erforderliches Hintergrundwissen aktivieren und einen Fall als komplexe Einheit zwischen Lebenssituation und Rahmenbedingungen in seinen Möglichkeiten und Grenzen verstehen. Trägerseitig wird Effizienz und Effektivität verlangt. Klient*innen wünschen sich Unterstützung bei der Verwirklichung ihrer Ziele und Profis streben nach Zufriedenheit und Selbstverwirklichung im Beruf,
Supervision soll Sie dabei unterstützen, einen eigenen professionellen Standpunkt zu entwickeln und diesen angemessen zu vertreten. Die Lernziele bestehen in der Ausbildung von Professionalität, der Unterstützung beim Perspektivenwechsel und der Kompetenz zur Balance widersprüchlicher Handlungsanforderungen. Die Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung und zur Reflexion eigener Handlungsmuster. Als Voraussetzung für dieses Seminar gilt die Bereitschaft zum Teilen persönlicher Arbeitserfahrungen in der Supervisionsgruppe. Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten gilt die Schweigepflicht.

Prof. Dr. Andreas Lampert

 

1.217 - Konzepte methodischen Handelns (M) (a)

Methoden der Sozialen Arbeit
Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.217 - Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit - (T=Theorien | M=Methoden)
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.217  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Di, 9:30-12:45 Uhr (zweiwöchentlich), Ort: 05.01.33
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 07.04.2026 09:30 - 12:45, Ort: 05.01.33

Teilnehmer: 6. Semester

In seinem Essay "Wie viel Heimat braucht der Mensch?" diskutiert Jean Améry (1977/2012, S. 82) Prozesse des Übergangs. Er spricht damit nicht nur jene Übergänge zwischen Orten, Zugehörigkeiten oder Rahmenbedingungen, sondern durchaus auch die schwierigen, konflikthaften Versuche der Annäherung, der Aussöhnung und Entfremdung an. Biografie ist ihm ein Ort der Heimat und der Entfremdung zugleich.
Im Vordergrund dieser Lehrveranstaltung stehen rekonstruktive Methoden im Zusammenhang zwischen Biografie und Profession. Dafür können folgende Fragestellungen leitend sein:
• Was motiviert mich, anderen zu helfen?
• Wie kann ich ein soziales Problem als Fall verstehen?
• Welche fachlich angemessenen Interventionen erscheinen hilfreich?
Die Lehrveranstaltung folgt dem professionellen Zyklus aus
• Anamnese,
• sozialer Diagnostik,
• Intervention und
• Evaluation
in Anlehnung an Burkhard Müller. In die Lehrveranstaltung werden Fragestellungen der Resilienzforschung und -förderung und der Inklusion integriert. Zugriffspunkte für Biografien bilden neben den zu diskutierenden Methoden narrative Interviews, welche krisenbezogen auch Aspekte von Gewalt und Gewalterfahrungen einschließen. Die Lehrveranstaltung setzt die Bereitschaft zur Teilnahme an Gruppenarbeiten und deren Präsentation (z. Bsp. als Erzählcafé) für eine fachliche Diskussion voraus. Es eignet sich für Studierende, die in ihrer Biografie Zugänge, Möglichkeiten und Grenzen ihrer Berufswahl erkennen und reflexiv damit umgehen möchten.

Quellennachweis: Améry, J. (1977/2012). Jenseits von Schuld und Sühne. Stuttgart: Klett-Cotta, S. 82-113

Prof. Dr. Andreas Lampert

 
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