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Prof. Dr. Frederik von Harbou

Seminare – Sommersemester 2026

weitere Pläne: [alle Lehrenden] [BA Soziale Arbeit / 2. Sem. / 4. Sem. / 6. Sem.] [MA Soziale Arbeit / 1. Sem. / 3. Sem.] [MA Civic Education / 1. Sem. / 3. Sem.] [MA Spiel- & Medienpädagogik]
in Vorbereitung, Stand: 9. März 2026 - Änderungen vorbehalten!

1.218 - Menschenrechte (a)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Mo, 17:00-18:30 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.08, Hörsaal 2 - (05.03.37)
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 13.04.2026 17:00 - 18:30, Ort: 05.03.08

Teilnehmer: 6. Semester

Oft ist die Rede davon, bei der Sozialen Arbeit handele es sich um eine „Menschenrechtsprofession“ (Staub-Bernasconi). Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Was ist unter „Menschenrechten“ zu verstehen? Welche Menschenrechte gelten international und welchen Einfluss haben diese auf die Soziale Arbeit? In dem Seminar wird es um diese Fragen sowie um Institutionen und Quellen des internationalen Menschenrechtsschutzes wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, den UN-Sozialpakt oder die Europäische Menschenrechtskonvention gehen. Es werden aber auch Rechte bestimmter Gruppen behandelt wie z.B. Kinderrechte oder Menschenrechte von Migrant:innen. Zudem soll auch der Konflikt von Universalismus und Kulturrelativismus zur Sprache kommen: Gelten Menschenrechte ohne Weiteres kulturübergreifend und global oder steckt hinter dieser Annahme ein "westlicher Imperialismus"?

Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald geplant. Die Entwicklung der internationalen Menschenrechtsordnung des 20. Jhd. erscheint nämlich nur vor dem Hintergrund der Shoah verständlich.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die regelmäßige Lektüre von Texten (wöchentlich je ca. 10-20 Seiten) oder vereinzelt die Nutzung anderer Medien als Diskussionsgrundlage der jeweiligen Stunde. Bitte überlegen Sie sich sehr gut vorab, ob Sie dazu bereit sind! Andernfalls wählen Sie bitte nicht dieses Seminar. Die Quellen werden in einem Reader unter den Dateien in stud.ip eingestellt.

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein frei gehaltenes, selbst vorbereitetes Referat mit einem erweiterten Handout/ Thesenpapier (inkl. u.a. korrekten Zitierungen und Quellenangaben).

Es werden vom Dozenten neben einer Kurzanleitung für Referate auch Texte zum Einstieg in die Bearbeitung der Referatsthemen bereitgestellt; dies ersetzt aber keinesfalls die weitergehende eigenständige Recherche wissenschaftlicher Quellen (z.B. Bücher und Beiträge in Fachzeitschriften, erhältlich z.B. in der ThULB).

Eine genauere Themenübersicht mit Referatsthemen sind unter Dateien in stud.ip einsehbar. Zur Vergabe der Referatsthemen erhalten Sie weitere Informationen.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

1.218 - Menschenrechte (b)

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 1.218 - Recht III: Rechtliche Vertiefungsgebiete
  • FB Sozialwesen > Bachelor of Arts Soziale Arbeit (ab WiSe2019) > 6. Semester (BASA)
1.218  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Mo, 15:15-16:45 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.03.08,
Mo, 27.04.2026, 17:00-18:30 Uhr - Ort: Hörsaal 2 - (05.03.37)
Veranstaltungsbeginn:  Mon , 13.04.2026 15:15 - 16:45, Ort: 05.03.08

Teilnehmer: 6. Semester

Oft ist die Rede davon, bei der Sozialen Arbeit handele es sich um eine „Menschenrechtsprofession“ (Staub-Bernasconi). Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Was ist unter „Menschenrechten“ zu verstehen? Welche Menschenrechte gelten international und welchen Einfluss haben diese auf die Soziale Arbeit? In dem Seminar wird es um diese Fragen sowie um Institutionen und Quellen des internationalen Menschenrechtsschutzes wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, den UN-Sozialpakt oder die Europäische Menschenrechtskonvention gehen. Es werden aber auch Rechte bestimmter Gruppen behandelt wie z.B. Kinderrechte oder Menschenrechte von Migrant:innen. Zudem soll auch der Konflikt von Universalismus und Kulturrelativismus zur Sprache kommen: Gelten Menschenrechte ohne Weiteres kulturübergreifend und global oder steckt hinter dieser Annahme ein "westlicher Imperialismus"?

Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald geplant. Die Entwicklung der internationalen Menschenrechtsordnung des 20. Jhd. erscheint nämlich nur vor dem Hintergrund der Shoah verständlich.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die regelmäßige Lektüre von Texten (wöchentlich je ca. 10-20 Seiten) oder vereinzelt die Nutzung anderer Medien als Diskussionsgrundlage der jeweiligen Stunde. Bitte überlegen Sie sich sehr gut vorab, ob Sie dazu bereit sind! Andernfalls wählen Sie bitte nicht dieses Seminar. Die Quellen werden in einem Reader unter den Dateien in stud.ip eingestellt.

Als Leistungsnachweis dient neben der aktiven Teilnahme am Seminar ein frei gehaltenes, selbst vorbereitetes Referat mit einem erweiterten Handout/ Thesenpapier (inkl. u.a. korrekten Zitierungen und Quellenangaben).

Es werden vom Dozenten neben einer Kurzanleitung für Referate auch Texte zum Einstieg in die Bearbeitung der Referatsthemen bereitgestellt; dies ersetzt aber keinesfalls die weitergehende eigenständige Recherche wissenschaftlicher Quellen (z.B. Bücher und Beiträge in Fachzeitschriften, erhältlich z.B. in der ThULB).

Eine genauere Themenübersicht mit Referatsthemen sind unter Dateien in stud.ip einsehbar. Zur Vergabe der Referatsthemen erhalten Sie weitere Informationen.

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

3.101 - Internationales Öffentliches Recht

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Civic Education > 3.101 - Recht
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Civic Education > 1. Semester (MACE)
3.101  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Di, 15:15-18:30 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 07.04.2026 15:15 - 18:30, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 1. Semester MACE

The course offers a broad overview of Public International Law and current challenges to the international legal system, the rule of law and the foundations of liberal democracy. A focus will be put on the protection of fundamental and human rights in the national, supranational and international multi-level system in the interplay of constitutional law, European law, and international human rights law (see a more detailed list of topics on stud.ip).
Students will have to give a presentation and prepare an extended hand-out/ essay.
The course will be held in English (or in German, if all students speak German).

Prof. Dr. Frederik von Harbou

 

3.103 - Gerechtigkeit und Gleichbehandlung

Bereich:
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Civic Education > 3.103 - Gerechtigkeit und Gleichbehandlung
  • FB Sozialwesen > Masterstudiengang Civic Education > 1. Semester (MACE)
3.103  -   Seminar  -  Sommersemester 2026
Zeit / Ort:Di, 9:30-15:00 Uhr (wöchentlich), Ort: 05.01.29
Veranstaltungsbeginn:  Tue , 07.04.2026 09:30 - 15:00, Ort: 05.01.29

Teilnehmer: 1. Semester MACE

Inhalt: Der Fokus des Moduls liegt auf der interdisziplinären Betrachtung von Gerechtigkeitsund
Gleichbehandlungsfragen. Diese erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen, von denen
ausgehend nicht nur das Individuum, sondern auch gesellschaftliche Gruppen und
Institutionen in den Fokus gelangen (Mikro-, Meso-, Makro-Ebene). Nach einer
gemeinsamen Eröffnung des Seminars werden die Dozent*innen jeweils individuell aus ihrer
fachlichen Expertise berichten und unterschiedliche Ansätze vorstellen, um sich den Themen
Gerechtigkeit und Gleichbehandlung zu nähern. Dabei werden inhaltliche Verknüpfungen
gesucht und diskutiert. Konkret werden in diesem Semester folgende Themen und Fragen
behandelt:
Im ersten Teil, der von Professorin Nicole Harth gelehrt wird, wird es einen Überblick
über die Gerechtigkeitspsychologie geben, die sich damit beschäftigt, wie (Un-)
Gerechtigkeiten entstehen, erlebt werden und welche Reaktionen daraus zu erwarten sind.
Neben verschiedenen grundlegenden Gerechtigkeitstheorien (z.B. distributive versus
prozedurale Gerechtigkeit) werden wir uns speziell mit dem Phänomen der Versöhnung
beschäftigen, d.h. mit dem Prozess der Transformation vom Konflikt zur Wiedergutmachung.
Dieses Thema steht in enger Verbindung zur Aufarbeitung von Ungerechtigkeiten, wie
beispielsweise Erziehungspraktiken in Heimen (Düring, s.u.) oder gruppenbasierten
Konflikten, wie der Unterdrückung ganzer Völker (‚Stolen Generations‘). Dazu werden auch
eigene Studien vorgestellt. Die Studierenden können darüber hinaus eigene
Themenvorschläge einbringen. Sechs Studierende können Ihre Prüfungsleistung in diesem
Teil ablegen und auf Basis der wissenschaftlichen Grundlagen konkrete Fälle von
Ungerechtigkeit und Wiedergutmachung vorstellen.

Prof.in Dr.in phil. Nicole Harth , Prof. Dr. Frederik von Harbou , Prof.in Dr.in Diana Düring

 
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